Versand- und Lagerverpackungen
Neue Kunststoffbehältergeneration für manuelles und mechanisches Handling
Die kürzlich von wez Kunststoffwerk AG, Oberentfelden, lancierte Behälterlinie LOGILINE FUTURA® (für den Warenfluss in allen Anwendungen) und BLACKLINE FUTURA® (für sensible Elektronikkomponenten) stiess an der FachPack 2009 auf grosses Interesse. Das neue Design berücksichtigt sowohl die Anforderungen der modernen Logistik als auch die Möglichkeiten der heutigen Kunststofftechnologie. Die Behälter sind leicht, robust und reinigunsfreundlich. Sie sind zu 100 Prozent mit den bisherigen wez-Behältern kompatibel und stapelbar. Die Hohlecken in Verbindung mit der oberen Randkonstruktion ergeben eine maximale Stabilität und Verwindungsfestigkeit. Die neuen Kunststoffbehälter sind wahlweise mit Muschelgriff oder mit Durchfassgriff lieferbar; die ergonomisch geformte Durchfassgriffe garantieren einen hohen Tragkomfort. Dank dem leicht nach innen geformten, flachen Boden mit Auffahranschrägung geht der Transport auf Förderanlagen problemlos und leise vor sich. Die Behälter sind auf allen vier Seiten mit integrierten Begleitpapierhalterungen versehen. RFID-Systeme können leicht angebracht werden.

Sonderlösung Klappbox
Die Ecofold® wurde von bekuplast GmbH in Zusammenarbeit mit KR-Porsiplast Verpackungssysteme GmbH entwickelt. Die Klappbox verfügt mit einer modifizierten Bodenvariante über einen Verpackungsstauraum, der das Zusammenklappen inklusiver textiler Innengefache, sogenanntes Texbag®, erlaubt. Die Box findet Einsatz im Transport empfindlicher Produkte im Automobilzulieferbereich. Dank Volumenreduzierung im leeren Zustand stellt sie eine praktische Mehrwegkonzeptlösung dar. Das Zusammenklappen erfolgt durch eine patentierte Verschlusstechnik, die ein ergonomisches und sicheres Verschliessen garantiert. Die clevere Verschlusstechnik und das Design der Box lassen Stapelbelastungen von bis zu 400 kg zu. Die Box verfügt über eine Verplombungsmöglichkeit für den sicheren Warenversand. Die Ecofold® bietet mehrere Aufnahmen für Kanban-Etiketten. Die Box ist in den Massen 600x400x395 mm erhältlich; weitere Masse (600x400x425 mm) sind in Vorbereitung. 

Vervollständigte Ladungssicherung
Mit der Aufnahme von Netzen und Rollplanen für Abrollcontainer rundet Marotech AG ihr Sortiment ab und wird ein Komplettanbieter für die Sicherheit rund um das Verladen von Gütern. Cargonetz ist ein grünes knotenloses Netz in verschiedenen Grössen, welches der Ladungssicherung auf Anhängern dient. Standardmasse sind 1,2 x 1,6 m. Die Maschenweite beträgt 100 mm. Das von der DEKRA auf eine Maschenbruchfestigkeit von bis zu 2'000 Newton zertifizierte Sicherungsnetz eignet sich optimal zum Transportieren oder Abdecken von beladenen Anhängern oder Pritschen. Es besteht aus einer 6 mm starken Kordel; eine 8 mm starke Randkordel bildet eine feste Abschlusskante. Neu ist auch die graue PVC/PE-Rollplane für Abrollcontainer. Sie ist für Containerlängen von 5,3 bis 7,5 m lieferbar und dient dem sicheren Transport oder Abdecken beladener Container. Hauptvorteil dieses Produktes ist eine große Zeitersparnis, da mit Hilfe der Kurbel ein schnelles Auf- und Abplanen möglich ist. Die Rollplane ermöglicht dem Fahrer ein leichtes Handling und bietet eine sehr gute und stabile Abdeckung. Zum Lieferumfang gehören ein Expanderseil, ein Aluminiumrohr mit Doppelkurbel, zwei verstellbare Spriegelbügel als Zwischenauflage und drei Anschlagböcke.

Kantenschutzwinkel: Schutz und Sicherheit beim Transport
Die Kanten der Ladungen sind heikel und müssen beim Transport geschützt werden. Der optimale Schutz wird durch Kantenschutzwinkel erreicht. Sie verhindern einerseits die Beschädigung der Kanten durch Umreifungs- und Befestigungsbänder, andererseits verbessern sie die Stabilität der Packstücke und Paletten. Gleichzeitig vermeiden sie das Verrutschen der Ladung. Werden sie zur Innenverstärkung der Kartons eingesetzt, erhöhen sie ihre Stapellastfähigkeit. Für diese Produkte verfügt die Swisspack AG über eines der grössten Lager in der Schweiz. Vollkarton- und wasserfeste Kantenschutzwinkel sind in 3-5 mm Dicke und 50-2'400 mm Länge ab Lager lieferbar. Längere Produkte (bis 6'000 mm) werden auf Kundenwunsch zugeschnitten. Geschäftsführer Manuel Seitz erläutert: «Unsere Kunden bauen auf kurze Lieferzeiten. Um Kantenschutzwinkel schnell in gewünschter Länge liefern zu können, haben wir im Lager neue Sägen platziert. Der Kunde kann aus verschiedenen Grössen und Dicken auswählen - der Kantenschutzwinkel wird dann auf seine Wunschlänge zugeschnitten und pünktlich geliefert.» Vorteil nach der Verwendung: Da die Produkte zu 100 Prozent aus Recyclingpapier bestehen, können sie problemlos mit Altkarton entsorgt werden. Werden Kantenschutzwinkel in wieder verwendbarer wasserresistenter und wetterfester Ausführung gewünscht, sind auch diese ab Lager erhältlich. Da aussen PE-beschichtet, ist diese Variante stabiler als Vollkarton-Winkel.
Das Angebot der Swisspack AG umfasst heute insgesamt acht Warengruppen: Kantenschutz, Paletten, Stretch, Polstermaterial, Wellkarton, Kunststoffbeutel, Klebebänder und Export/Korrosionsschutz. Basierend auf der mehrjährigen Erfahrung seiner Mitarbeiter bietet das Unternehmen zudem einen Beratungsdienst für sämtliche Verpackungs- und Lagerfragen.

Neues Luftpolstersystem
Das ultraleichte System «Airpouch» von Brangs+Heinrich | Antalis AG produziert Luftpolsterkissen effizient mit einer Geschwindigkeit von 15 m/min. Das tragbare und sofort einsetzbare Tischgerät benötigt zum Betrieb keine Druckluft. Damit eignet sich dieses System für die sichere Polsterung von empfindlichen Gütern wie CDs, Bücher, Elektronik, Pharmazeutika, Haushaltsgeräte, Ersatzteile u.a. Neben konventionellen Folien können auch zwei neuartige umweltfreundliche Folientypen verarbeitet werden:
  • Die 35-100 µm starke oxidativ biologisch abbaubare Kunststofffolie SDA, die am Ende der Lebensdauer vollständig zerfällt: Im Vergleich zu anderen biologisch abbaubaren Folien ist sie klar und durchsichtig. Die Technik basiert auf der Zugabe biologisch abbaubarer Additive zu konventionellen Polyolefin-Kunststoffen in der Extrusionsphase.
  • Folie in Recyclingqualität: aus Produktionsabfällen hergestellt, ist sie um ca. 20 Prozent günstiger als herkömmliche Folien.

  • Displaypalette als Weltpremiere
    Auf der Pack&Move im November 2008 stellte Georg Utz AG eine neue Display-Halbpalette als Weltpremiere vor. Die Belastbarkeit der 800 x 600 x 150 mm grossen Displaypalette beträgt statisch 2'000 kg, dynamisch 500 kg und im Regal bei Flächenbelastung 400 kg. Ihre Eigenschaften wurden speziell auf die Bedürfnisse im Food- und Nearfood-Bereich von Lebensmittelgrossisten angepasst. So ist die nur 6,3 kg leichte Palette mit dem Handhubwagen von allen 4 Seiten einfahrbar und für den Einsatz auf automatischen Förderanlagen geeignet. Das Oberdeck wurde so gestaltet, dass die leeren Paletten auch ohne Stapelrand sicher übereinander gestapelt werden können. Als einzige Kunststoffpalette verfügt die Neuheit über spezielle Schlitze und Führungen zum Einstecken von Kartondisplays. Damit eignet sie sich uneingeschränkt als Displaypalette am Point of Sale.

    Kühler Medikamenten-Postversand
    Für den gekühlten Transport von Medikamenten bietet die Schweizerische Post eine isolierte Mehrwegbox an. Das Verpackungssystem «Disposet Cold» ermöglicht die Aufrechterhaltung der Kühlkette während des gesamten Transportes. Die aus expandiertem Polypropylen bestehende Isolationsverpackung ist speziell für den Transport von wärmeempfindlichen Human- und Veterinärarzneimitteln bestimmt. Die Mehrwegbox wurde von PostLogistics in Zusammenarbeit mit der Taracell, R. Meiers Söhne AG entwickelt. Sie wird als Innenverpackung in der bekannten, von der Schweizerischen Post seit längerem angebotenen Dispobox 33 (einem Produkt der Georg Utz AG) versandt. Das «Disposet Cold» enthält sechs Kühlelemente aus HDPE à 500 ml Wasser, hat ein Nutzvolumen von 10,8 Litern und maximales Transportgewicht von 30 kg. Die Postkunden erhalten bei Bestellung die Box zusammen mit den Kühlelementen, die vor dem Gebrauch während mindestens 24 Stunden eingefroren werden. Um sicher zu stellen, dass der gewünschte Temperaturbereich nicht unterschritten wird, werden sie 5 bis 15 Minuten bei Raumtemperatur angetaut, bevor sie in die Box eingesetzt werden. Der Temperaturbereich von +2 ºC bis +8 ºC kann während mindestens 15 Stunden eingehalten werden. Das Angebot der Post richtet sich natürlich auf eine relativ enge Zielgruppe von Medikamentenlieferanten wie Pharmaunternehmen, Versandapotheken usw. Das Verpackungssystem bleibt Eigentum der Post und wird von dieser für weitere Transporte immer von neuem aufbereitet.

    Sichere Transportverpackungen
    Eines haben alle Transporte gemeinsam: das Ziel, die Fracht sicher und unbeschadet am Bestimmungsort abzuliefern. Die nationale wie auch internationale Ausrichtung macht hier Kifa zum kompetenten Partner. Gerade im Verpackungsbereich - von der Planung bis zur Ausführung - spielen Erfahrung und Fachwissen eine tragende Rolle. Mit seinen personellen und technischen Ressourcen, einem grossen Lager an Standardverpackungen, dem leistungsfähigen Maschinenpark und durchdachten Logistik- und Verpackungsservice ist das Ostschweizer Unternehmen in der Lage, Verpackungsaufträge schnell und effizient abzuwickeln. Zum Angebot gehören neben Standardprodukten und individuellen Verpackungen auch Massverpackungen, Transport- sowie Verpackungsservice mit sämtlichen Schritten - vom Ausmessen des Produktes beim Kunden über die Gesamtplanung bis hin zum Erstellen der erforderlichen Papiere.

    Lösungen zur Sicherung von Waren
    Strapex bedient den Markt mit Systemlösungen und Dienstleistungen zur Sicherung von Waren für verschiedenste Industriezweige. Sie bietet ein komplettes Sortiment an Produkten an, von Umreifungs- und Stretchmaschinen, Handgeräten und Verbrauchsmaterialien bis hin zu Dienstleistungen. Gegründet 1955, ist das Unternehmen heute ein Teil der ITW Industrial Packaging Group und mit eigenen Vertriebsgesellschaften in 10 Ländern und weltweiten Distributoren präsent.

    Diverse Paletten und Kisten aus Holz
    Das Säge- und Hobelwerk Trinler wird seit der Gründung durch Karl Trinler Senior im Jahre 1948 als Familienunternehmen geführt. Der heutige Betriebsinhaber Dieter Trinler ist ausgebildeter Holzkaufmann und zur Ausbildung des Berufes Holzbearbeitungsmechaniker berechtigt. Familiär ist auch das Betriebsklima, was sich in der Vielzahl der Zugehörigkeitsjubiläen wiederspiegelt. Die Sicherung der Arbeitsplätze ist für das Unternehmen ebenso wichtig wie die gleichbleibende, hohe Qualität der Produkte. Auf dem Verpackungsgebiet gehören Paletten für (trockene und gehobelte Bretter) sowie Kisten jeglicher Grössen und Ausführungen, inklusive Sperrholzkisten NEFAB, zum Sortiment. Die Kisten können aus Nut- und Federbrettern hergestellt werden. Um eine entstehende Korrosion beim Transport zu verhindern, können sie mit verschiedenen Materialien ausgeschlagen werden.

    Systempaletten aus Holz 
    Paletten aus Holz genossen bislang im Vergleich zu Kunststoffpaletten ein relativ schlechtes Image. Treyer Paletten präsentierte im Februar an der Logimat in Stuttgart neue Möglichkeiten, die Holzpaletten bieten. Treyer hat sich auf die Herstellung sogenannter Systempaletten für den Einsatz im automatisierten Lager spezialisiert. Das sind Inhouse-Paletten, die aufgrund maximaler Genauigkeit einen störungsfreien Betrieb ermöglichen und günstiger sind als vergleichbare Lösungen aus Kunststoff. Für eine maximale Lebensdauer und einen minimalen Holzabrieb können diese Paletten auch mit Hartholzkomponenten ausgestattet sein. Die einzelnen Komponenten werden überdimensional eingeschnitten, getrocknet, anschliessend gehobelt und spannungsfrei zur Palette zusammengebaut. Das Integrieren von Barcodes oder RFID-Technik sind problemlos möglich.

    Anti-Rutsch- und Gefahrgutmatte
    Die SAFETY-Mat von Marotech AG - mit Innenmassen von 1'200 x 800 mm der Fläche einer Europalette entsprechend - eignet sich vor allem für den Transport von Gefahrgut. Das besondere Kennzeichen dieser beidseitig verwendbaren Gummimatte ist der umlaufende, an den Ecken verstärkte Rand mit einer Höhe von 20 mm. Dadurch wirkt die Matte mit nach oben gerichtetem Rand wie eine flache Gummiwanne mit einem wirksamen Tropfschutz. Wird die Wanne andersherum verwendet, dient der dann nach unten weisende, acht mm dicke Rand zur sicheren Fixierung der Matte auf der Palette. In dieser Funktion wird die SAFETY-Mat der Euro-Palette übergestülpt. Damit ist sie besonders im innerbetrieblichen Transport wertvoller Maschinen oder sonstiger Ladegüter ein cleveres und dauerhaftes Hilfsmittel. Die 6 mm starke und vulkanisierte Matte dämpft wirkungsvoll Stösse, Schwingungen und Erschütterungen. Der hohe Gleitreibbeiwert von µ = 0,88 - getestet vom Fraunhofer IML Dortmund mit den Reibpartnern Gitterbox (680 kg) und gebrauchtem Siebdruckboden - sorgt für eine sehr gute Rutschhemmung. Mit der aus Vollgummi gefertigten Matte können Fässer, Maschinen, ölhaltige Getriebe oder Motoren sicher und umweltgerecht transportiert werden. Sie empfiehlt sich besonders für den Transport wassergefährdender Stoffe und ist je nach Anwendung in verschiedenen Qualitäten lieferbar. Erhältlich sind zum Beispiel Sonderausführungen, die gegen Laugen, Säuren und sonstigen Chemikalien beständig sind. Aber auch für die Lebensmittelindustrie führt Marotech spezielle Varianten im Programm. In der nicht abfärbenden Standardqualität kostet die fast unbegrenzt wieder verwendbare SAFETY-Mat 140 Franken pro Stück.

    Inka- Einwegpaletten - seit 1971
    Die erste INKA-Einwegpalette wurde 1971 in Siegertsbrunn bei München, dem heutigen Sitz des Unternehmens, gefertigt. Mittlerweile wird an drei Standorten in Europa und zwei in den USA produziert. Die aus patentiertem Holzwerkstoff Werzalit bestehenden Einwegpaletten sind in allen gängigen Grössen von der Viertelpalette im Format 400 mal 600 mm bis zum CP3-Format mit den Abmessungen 1140 mal 1140 mm erhältlich. Sie werden zusammen mit einem Bindemittel nach einem garantiert schädlingsfreien Verfahren unter Hitze und Druck in Form gepresst und sind dadurch problemlos auch in Länder exportierbar, die Einfuhrvorschriften gemäss der internationalen Pflanzenschutznorm ISPM15 erlassen haben. In der «Schwer-Ausfertigung» sind Inka-Paletten mit bis zu 1'250 kg dynamisch belastbar; der Höchstwert für eine statische Belastbarkeit liegt bei etwa dem Dreifachen. Die Inka-Einwegpaletten lassen sich ineinander stapeln und somit platzsparend lagern: z.B. ein Stapel von 70 Paletten ist nur ca. 2 m hoch. Der Vertrieb erfolgt über ein flächendeckendes Händlernetz mit über 160 Verkaufsstellen in Europa und zahlreichen weiteren Ländern weltweit. In der Schweiz sind Inka-Paletten bei Swisspack AG erhältlich.

    Kunststoffkanister für flüssige Gefahrengüter
    Der mit einem Swiss Star und einem WorldStar 2006 prämierte 8-kantige Oktant-Kanister aus hochmolekularem HDPE ist eine Weiterentwicklung mit optimierter Konstruktion und Materialverteilung, die eine Umverpackung beim Transport hinfällig macht. Das Vorgängermodell musste nach dem Befüllen mit Karton-Umverpackung gepolstert und geschützt werden. Der Verzicht auf die Umverpackung ist möglich, obwohl in dem Kanister auch Produkte abgefüllt werden, die wegen ihrer Gasentwicklung mit einem am Verschluss eingebauten Entgasungsventil transportiert und gelagert werden müssen. Zudem wird die gesamte Handhabung vom Abfüllen bis zum Verbrauch vereinfacht. Dank seiner besseren Leistungsfähigkeit erreicht der neue Kunststoffkanister für 5 Liter flüssige Gefahrengüter eine höhere Stufe bei der Gefahrgutzulassung, obwohl die einschlägigen Bestimmungen verschärft wurden. Die Verpackung wird von Crown Vogel AG für Rohm & Haas Company hergestellt. Der Oktant-Kanister, 2006 zusammen mit 7 weiteren Entwicklungen mit einem Swiss Star ausgezeichnet, ist eine von 130 Verpackungen, die in diesem Jahr auch einen WorldStar für Verpackung erhielten.

    Neuer Geschäftsleiter bei Crown Vogel AG
    Nach 42 Dienstjahren ist Klaus Dannenberger (links) als Geschäftsleiter der Crown Vogel AG zurückgetreten und ging Ende Januar 2007 in Pension. Er bleibt Delegierter des Verwaltungsrats. Sein Nachfolger ist ab 1. Oktober 2007 Johannes Rehm (Mitte), der während 12 Jahren als technischer Leiter in der Unternehmung tätig war. Neuer Verkaufsleiter ist Rainer Wäschle (rechts), bisheriger Leiter des Logistikbereichs und des Verkaufsinnendienstes. Crown Vogel stellt in Aesch/BL Verpackungen aus Weissblech her und hat sich in den letzten Jahren als Spezialist für Gefahrgutverpackungen (Eimer, Kannen und Rechteckkanister bis 28 Liter Inhalt) profiliert. Im Weiteren werden im Extrusionsblasverfahren insbesondere co-extrudierte Kunststoffflaschen aus Polyethylen mit Barriereschicht für aseptisch verarbeitete Milch und Milchprodukte hergestellt. Die Firma gehört seit 11 Jahren zu Crown Holdings Inc., mit Sitz in Philadelphia, USA. Die weltweit tätige Gruppe (155 Fabriken in 42 Ländern, 24'000 Beschäftigte, 6,9 Mrd. US-Dollar Umsatz) produziert Verpackungen für Nahrungsmittel, Getränke, Körperpflege, Haushalt und Industrie.

    Inno-Pack: bereit fürs zweite Jahrzehnt
    Die Inno-Pack GmbH befindet sich seit Oktober 2006 an ihrem neuen Domizil in Villmergen. Gleich neben den neuen Büroräumen ist das Lager - mit bedeutend mehr Platz als vorher. «Die Lagerkapazität ist für uns von enormer Wichtigkeit», erklärt Peter Scheidegger, Leiter Verkauf und Marketing (links im Bild). In Sarmenstorf, wo die Firma vor zehn Jahren von Urs Ingold (Mitte, neben dem Sohn Ralph Ingold) gegründet worden war, sind die Platzverhältnisse im Verpackungslager mit der Zeit zu eng geworden. Zudem waren die Lagerräume teilweise an einem anderen Ort als die Büros. «Da über 90 Prozent unserer Lieferungen ab Lager gehen, werden sich die Abläufe in unserem Tagesgeschäft jetzt enorm vereinfachen», freut sich Scheidegger. Inno-Pack beschäftigt heute sieben Mitarbeiter und bietet seinen Kunden eine breite Palette von Verpackungsartikeln aus einer Hand. Die umsatzstärksten Posten sind Kartonage, Kunststofffolien und Packhilfsmittel wie Versand- und Dokumententaschen. Bei Waren, die am Vortag bis 16 Uhr bestellt werden, wird die Lieferung innert 24 Stunden garantiert. Die neue Lagerhalle von 6'500 m3 Volumen erlaubte - zusätzlich zum traditionellen Handelsgeschäft - die Errichtung eines integriertem Zügel- und Packshops, in dem diverse Zügelboxen und Kartonschachteln, Bilderschutzecken und andere Artikel zum Abholen bereit stehen. Und die Ausbaupläne gehen weiter: Im Frühjahr 2007 soll für die Bestellungen im Internet ein Online Shop zur Verfügung stehen. Die aus langjähriger Erfahrung stammende professionelle Beratung und spezielle Verpackungslösungen, auf die Inno-Pack-Kunden gewohnt sind, werden der Firmeninhaber Urs Ingold und Marketingleiter Peter Scheidegger natürlich weiterhin anbieten. So gesehen bleibt die Firma auch in Zukunft mehr als ein einfaches Handelshaus mit Standardartikeln.

    Neuer Klappbehälter
    Die für die Mehrweglogistik im Bereich Frischeprodukte bestimmte Klappbox Euro Crate® wird als Poolbox europaweit angeboten. Vom deutschen Transport- und Lagerbehälterspezialisten bekuplast GmbH, Ringe, in Zusammenarbeit mit ihrem dänischen Logistik-Partnerunternehmen entwickelt, zeichnen sich die Behälter über eine neuartige Verriegelungstechnik über einen ergonomischen «Lift-lock»-Verschluss aus. Neu bei der Mehrweg-Transportverpackung ist aber auch der Produktionsprozess: Mittels Wasserinjektionstechnik kann im Bereich der Seitenwände auf Verstärkungsrippen verzichtet werden. Dies hat zur Folge, dass das Innenvolumen maximiert wird (nach aussen gestellte Wände). Eine einfache Reinigung der Behälter ist gewährleistet. Die Klappbehälter sind in den Grundmassen 600 x 400 mm und in zwei Höhen (167 mm und 222 mm) lieferbar. Mit einer Klapphöhe von 36 mm beträgt die Volumenreduzierung bis zu 74 Prozent. Die maximale Stapelbelastung beträgt 400 kg. Die Neuheit wurde vom Fachverband Kunststoff-Konsumwaren im Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie (GKV) kürzlich mit dem Titel «Produkte des Jahres 2006» ausgezeichnet. Die Abbildung zeigt Marketingassistentin Jutta Ekelhoff und Verkaufsleiter Jürgen Schultz bei der Preisübergabe in Düsseldorf.

    EuroPlus-Gebinde für Metzgereien
    Speziell für Transport und Lagerung von Fleisch- und Wurstwaren hat A. & J. Stöckli AG in Zusammenarbeit mit führenden Grossmetzgereien das neue EuroPlus-Gebinde entwickelt. Es zeichnet sich durch hohe Stabilität, Schlagzähigkeit, Temperaturbeständigkeit und lange Lebensdauer aus. Egal ob Temperaturen von - 30° C oder + 50° C, die Gebinde bleiben immer «in Form». Sie sind in verschiedenen RAL-Farben lieferbar, mit oder ohne Beschriftung und mit diversen Codier-Möglichkeiten.

    Innovation für die Ladungssicherung
    Marotech, einer der grössten deutschen Hersteller von Anti-Rutsch-Matten, stellt mit «MT Flex» eine Innovation für die Ladungssicherung empfindlicher Güter vor. Das renommierte Dortmunder Fraunhofer-Institut IML hat die neue Matte im Verpackungsprüflabor getestet; sie ist bei einer Materialstärke von nur 1,6 mm extrem reissfest und haltbar. Das Material besteht aus einem doppelseitig mit Latex beschichteten Textilgewebe. Der Belag der grauen Matte färbt nicht ab, er erzeugt somit keinen Abrieb in Form von schwarzen Streifen. Deshalb eignet sich die Matte für alle Transporte, bei denen sie mit den beförderten Gütern unmittelbar in Berührung kommt. Die Ladungssicherung im Flugzeug ist ein weiteres Anwendungsgebiet. Mit der «MT Flex» präsentiert das Unternehmen mit Schweizer Sitz in Gelterkinden in diesem Jahr bereits das zweite neue Produkt auf dem Gebiet der Ladungssicherung. Erst im März erhielt seine Anti-Rutsch-Matte «MT Supergrip» in Stuttgart die Auszeichnung «Bestes Produkt» der LogiMAT 2006.

    Kunststoff-Behälter als Kunstwerk
    Parallel zur Art in Basel 2005, der weltweit wichtigsten Messe für moderne und zeitgenössische Kunst, fand der Swiss Art Award des Bundesamtes für Kultur statt. Das Atelier Value Meylan Lang Szenografie, Zürich, hatte dabei den Auftrag erhalten, in der Empfangszone der Ausstellung eine Lese- und Dokumentations-Ecke zu gestalten. Ausgewählt wurde ein bestehendes und normiertes Baukastensystem, welches ermöglicht, die Möblierung flexibel den räumlichen Bedürfnissen entsprechend und in immer wieder neuen Kombinationen einzurichten. Als Bausteine für die gesamte Installation dienten den Künstlern die Eurobehälter RAKO der Georg Utz AG. Stephan Meylan dazu: «Diese Behälter stehen einerseits symbolisch für das behutsame Transportieren und Einlagern von Kunst-Artefakten und andererseits weisen sie direkt auf das Archivieren von Kunst-Dokumentationen (wie es das Bundesamt für Kultur seit über 100 Jahren pflegt) hin». Es ist hervorragend gelungen, die Lese-Ecke als künstlerische Gesamtinstallation umzusetzen. Sie ist durch die prägnante Farbwahl in den Schweizer Farben rot und weiss bereits von weitem erkennbar und als «Zeichen» einprägsam. Die weissen Behälter sind transluzent und werden mittels integrierten FL-Leuchten im Sideboard und in den Tischen zu Leuchtkörpern. Das Systemmobiliar mit den RAKO-Behältern bietet auch den Vorteil, dass die Montage und Demontage der Installation schnell und einfach zu bewerkstelligen ist. Diese «Möbel» können direkt wieder als Lagerbehälter für die Kissen und Lichtanlage benutzt werden und stehen für einen weiteren Einsatz jederzeit wieder bereit: ganz im Sinne der Georg Utz AG, bei welcher sämtliche Behälter und Paletten für einen Einsatz in der Mehrweglogistik bestimmt sind.

    CD-Versandbox für Blindenbibliothek

    Die Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte (SMS) setzt sich seit über 25 Jahren dafür ein, blinden und sehbehinderten Menschen eine grösstmögliche Informationsvielfalt zugänglich zu machen. Sie beschafft und produziert selbst Hörbücher, Musikalien, tastbare Spiele, Blindenschrift- und Grossdruckbücher. Diese werden den Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Hörbücher in Form von besprochenen CD-ROM werden in Mehrwegverpackungen aus Kunststoff versandt. Die aus zwei Halbschalen bestehende Box von Georg Utz AG fasst mehrere Compact Discs. Über die fest aufgeklebte Rücksendeadresse auf der Boxoberseite wird die Adresskarte für den Empfänger in die Etikettenhalterung eingeschoben. Sobald der Empfänger den Inhalt der Versandbox abgehört hat, sendet er die CDs in der gleichen Verpackung wieder an die SBS zurück. Die Boxen erfüllen alle versandtechnischen Auflagen der Post für maschinelle Bearbeitung. Sie passen problemlos in die Normbriefkästen und werden zum normalen Briefposttarif befördert (Aussenmasse der Box: 198x150x20 mm, Gewicht: 143 g). Die Kunststoffschalen, die die Mehrwegverpackung bilden, werden durch ein Scharnier miteinander verbunden. Sie sind sehr robust und schützen die empfindlichen CDs optimal vor Beschädigung während des Transports. Die Box ist mit Stock- und Bandplomben plombierbar. Das Handling wurde mit spezieller Rücksicht auf blinde und sehbehinderte Menschen sehr einfach gehalten: Das Öffnen und sichere Schliessen durch leicht ertastbare Verschluss- und Plombenkonstruktion ist ohne visuelle Betrachtung möglich. Auf der innenliegenden, von ertastbaren Führungsstiften gehaltenen papierenen CD-Hülle sind die CD-Angaben in Braille-Schrift aufgebracht; die CD ist leicht entnehmbar. Die aus besonders schlagzähem, postgelb eingefärbtem Polypropylen gefertigten Boxen sind stapelbar und gewährleisten eine platzsparende Lagerung. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus und können nach Ablauf ihres mehrjährigen Einsatzes problemlos recycliert werden. Die jahrelange Nutzungsmöglichkeit (Kreislauf-Denken) und Recyclierbarkeit hat dieser strapazierfähigen Kunststoffverpackung neben dem Swiss Star für Ökologie auch den WorldStar eingebracht.

    Breites Paletten-Sortiment
    Die Treyer Holzverarbeitungs GmbH, mit Stützpunkten in Italien, Polen und Belarus, bietet einen europaweiten Service an. Das Palettenwerk verfügt heute über eine Kapazität von ca. 10'000 Paletten pro Tag. Treyer Paletten hat ein breites Sortiment an Paletten, Gitterboxen, Kisten in Holz- und Wellpappe sowie Aufsetzrahmen. Erhältlich sind auch Sonderlösungen gemäss Kundenvorgaben.

    Kunststoffeimer für flüssige Gefahrgüter
    Die neuen 5-Liter-Kunststoffeimer von Ropac AG, einer Tochterfirma der Schoeller Arca Systems und der Darbox Ltd., bieten für die abgefüllten flüssigen Gefahrgüter einen optimalen und sicheren Schutz. Ausgangspunkt der Entwicklung war die neue Einstufung von gewissen UV-Tinten als Wasser gefährdende Stoffe, Gefahrgutklasse 9, gemäss UN-Empfehlungen für den Transport gefährlicher Güter. Die verschärften Bestimmungen erfordern Verpackungen, die Tests bei einer hydraulischen Innendruckprüfung von 1 Bar (100 kPa) sowie Fallhöhen von 1,2 m erfüllen. Die bisherigen 5-Liter-Kunststoffeimer mit voller Öffnung (Open Top Container) erfüllten lediglich Gefahrgutkriterien für feste Füllgüter, nicht aber für flüssige Gefahrgüter der Verpackungsgruppe II. Durch die sichere Verankerung des Deckels mittels einhakender Segmente im Eimerunterteil, in Kombination mit einem gebräuchlichen Dichtungscompound, konnte die Zertifizierung des frei tragenden Eimers auch für flüssige Gefahrgüter erreicht werden. Die neuen Kunststoffeimer, mit einem Swiss Star und einem Worldstar ausgezeichnet, kommen zum Einsatz bei führenden europäischen Herstellern von UV-Druckfarben. Das flüssige Füllgut wird durch einen mit Garantiemembrane ausgerüsteten Ausguss oder (nach Entfernen des Deckeloberteils, der ebenfalls mit einer Aufreissgarantie versehen ist) durch die volle Öffnung des Eimers entnommen.

    Normbehälter und Flaschenkasten
    Das Profitcenter Logistik von A. & J. Stöckli AG ist spezialisiert auf die Herstellung und den Vertrieb von Normbehältern und Flaschenkasten aus Kunststoff: 
  • Stöckli-Normbehälter: Kunststoff-Gebinde verschiedener Grössen und Ausführungen, insbesondere ein breites Sortiment von Spezialbehältern für die Lebensmittelindustrie. Das Programm wird durch ein umfangreiches Angebot an Zubehör wie Beschriftung, Codierung, Deckel, Kunststoffpaletten, Fahrgestelle u.a. abgerundet.
  • Stöckli-Flaschenkasten: Kunststoff-Harasse für Bier, Mineralwasser und Wein; standardmässige Vollflaschenkasten (Grundfläche 400 x 300 mm) sowie Halbkasten (Grundfläche 300 x 200 mm) für Bier und Mineralgetränke. Durch differenzierte Beschriftungsmöglichkeiten werden auch persönliche Flaschenkasten angeboten.

  • Transportverpackungen aus Holz
    Die Kifa AG bietet ein breites Produkt- und Dienstleistungssortiment rund um Transportverpackungen aus Holz an, von der Palettenherstellung und der Kistenfertigung über den Verpackungsservice bis hin zu logistischen Aufgaben. Hervorzuheben ist die neue Mehrwegkiste, die ohne zusätzliche Werkzeuge zusammengebaut und platzsparend gelagert werden kann. Als Besonderheit ist diese Kiste inkl. Palettunterteil auch aus reinen Holzwerkstoffen lieferbar, so dass die Umtriebe im Zusammenhang mit den verschärften Importbestimmungen von Holzverpackungen keine Erschwernisse verursachen. 

    Neues Papierpolstersystem
    Das neue flexible Polstersystem Paperplus «Chevron» besteht aus einem in sich geknitterten Kraftpapierschlauch mit sehr guten Stossdämpfungseigenschaften. Das von Storopack (Schweizer Tochter in Mägenwil) speziell für die «Top-Fill»-Verpackung leichter bis mittelschwerer Produkte entwickelte Polster besteht aus einem einlagigen Papiervollschlauch, der alle 10 cm perforiert ist. Dieser Schlauch wird durch eine eigens dafür konstruierte Maschine gezogen und dabei zusammengedrückt, gefaltet und in sich geknittert. So entsteht ein formflexibles Füllmaterial, das dank seiner inneren «Faltenrock-Struktur» eine hohe Rückstellkraft besitzt. Der Papierschlauch hat einen Durchmesser von ca. 8 cm und dient dazu, Hohlräume zu füllen und das zu verpackende Produkt zwischen Deckelklappe und geschlossenem Karton zu fixieren. Die Länge der Papierpolster ist frei wählbar; eine speziell entwickelte Technik innerhalb der Maschine sorgt dafür, dass der Schlauch an der Perforierung abgerissen wird.

    Harasse für verschiedene Produkte
    Die D.W. Plastics N.V. gehört zur DS Smith Plastics-Gruppe. Sie bietet eine breite Produktepalette von unterschiedlichen Harassen an. Das Sortiment reicht von Harassen für Bierflaschen, über solche für Mineralwasser und Soft Drinks bis zu speziellen Transportharassen. 

    Verpackung wird ausgebaut
    Der Geschäftsbereich «Packaging» bei Antalis Schweiz wird seit einigen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Der Beginn der Ausbaustrategie datiert ca. im Jahr 2003. Der frühere Antalis-CEO Markus Estermann äusserte sich im Sommer 2003 in einem ausführlichen Exklusivinterview mit swisspack international über die Motive, die zu diesem strategischen Entscheid geführt haben. Das Unternehmen rechnet mit einer Stagnation in seinen traditionellen Bereichen wie der grafischen Industrie und mit Wachstum im Verpackungsbereich. Der Vertrieb von Verpackungsmaterial ist in der Schweiz laut Estermann noch sehr stark fragmentiert: «Neben Produktionsfirmen, die direkt verkaufen, gibt es sehr viele mittlere und kleinere Handelsfirmen, die verschiedene Verpackungsmaterialien in kleinen Mengen vertreiben. Darum erwarten wir in diesem Bereich einige strukturelle Bereinigungen, die für uns interessante Chancen bringen können.» Die Partnerschaft mit einem Grosshandelsunternehmen wie Antalis ist nach Estermanns Überzeugung sinnvoll besonders für Einkäufer, die eine grosse Vielfalt von Produkten in kleineren bis mittleren Mengen einkaufen. Auch die Tatsache, dass Antalis in der Lage ist, die Märkte laufend zu beobachten, komme seinen Kunden direkt zunutze. So sei es möglich, neuste Entwicklungen und technologische Veränderungen in die Produktpalette schnell aufzunehmen. 

    Exklusivkasten für Jubiläumsbier
    Aus Anlass des 250-jährigen Jubiläums von Warsteiner, einer der grössten Bierbrauereien Deutschlands, hat Schoeller Arca Systems einen besonders attraktiven Kasten entwickelt. Der Anfang 2003 eingeführte Exklusivkasten steht für die Werbetradition von Warsteiner und verbindet dies mit einem zukunftsweisenden und hochwertigen Design, wurde doch bei seiner Entwicklung der Formgebung und dem Äusseren viel Aufmerksamkeit gewidmet. Der hellgelbe Kasten mit fliessenden Linien trägt an allen vier Seiten prächtige Dekorationen und leicht gebogene, goldfarbene Softtouch-Tragegriffe.
    Für die Herstellung dieses modernen Kastens sind neue Fertigungstechniken angewandt worden. So wurde für die vollfarbige Dekoration von Inmould-Labelling Gebrauch gemacht. Die auf Folie gedruckte, fotorealistische Kastendekoration wird beim Spritzen mit dem Kunststoff verschmolzen, wodurch sie kratzfest und klar wird. Zur Verbesserung des Tragekomforts sind die Tragegriffe mit weichem, flexiblem Kunststoff versehen, wodurch sich diese sehr sanft anfühlen. Sie sind in das Design integriert und werden mit dem Kunststoff beim Spritzvorgang verbunden. Die Verwendung von Softtouch-Tragegriffen bei Bierkästen ist eine neue Entwicklung. Nur einmal wurde diese Technik bisher angewandt - und zwar bei den Bierkästen von Beckís, die ebenfalls von Schoeller Wavin Systems hergestellt worden sind. 
    Die Warsteiner-Kästen werden für 20 x 0,5- und 24 x 0,33-Liter-Flaschen produziert; bereits rollen bei Schoeller Wavin etwa 360'000 Kästen monatlich vom Band. 

    Kastenwechsel beim Flaschenwechsel
    Apollinaris & Schweppes sind in Deutschland beim Abfüllen von Mineralwasser von Glas- auf PET-Flaschen umgestiegen. Der von Schoeller Arca Systems neuentwickelte Kunststoffkasten Blue System® für 10 x 1 Liter PET-Flaschen erfüllt neben seiner Transport- auch eine Verkaufsfunktion und gibt dem Handel neue Absatzimpulse. Dank einer verkleinerten Bodenabmessung passen auf eine Europalette mehr Kästen und auch mehr Flaschen. Dies führt zu Platzersparnis bei Transport und Lagerung - und dadurch zu einer Kosteneinsparung. Ausserdem ist dieser kleinere und leichtere Kasten viel handlicher; der Tragegriff in seiner Mitte trägt zu höherem Tragekomfort bei. Das besondere Design verleiht dem Kasten nicht nur ein attraktives Äusseres, sondern bietet auch eine gute Sicht auf seinen Inhalt, sodass der gleiche Kasten für alle Produkte von Apollinaris & Schweppes verwendet werden kann. 

    Kunststoffbehälter für extreme Transportbeanspruchung
    Die französische Firma DAHER LHOTELLIER in Saint Julien de Chedon hat die WTO-Ausschreibung der Gruppe Rüstung in Bern gewonnen. Dem Entscheid liegt das optimale Preis-/Leistungsverhältnis zugrunde. Der Zuschlag umfasst die Herstellung und Lieferung von bis zu 6000 Transportbehältern aus Kunststoff mit Deckel. Die in der Schweiz durch VT Verpatec AG vertretene Firma wird 2003 erstmals 3800 dieser Behälter abliefern. Die mit einer hochwertigen Schaumstoffeinlage ausgekleideten, standardmässig hergestellten Verpackungen sind zum Transport empfindlicher EDV-Geräte (PC, Drucker, CD-ROM-Laufwerke, Zubehör) im militärischen Alltag bestimmt. Die Gruppe Rüstung stellt bekanntlich hohe Anforderungen an das zu beschaffende Material. Es ist deshalb ein Muss, die strengen Auflagen bezüglich Qualitätsstandard und Produktequalität kompromisslos zu erfüllen. Die Behälter bestehen folgende Prüfungen:
    * Test auf die Spritzwasserdichtheit aller Seiten mit vorgeschriebenem Volumenstrom und Spritzwasserdruck
    * Falltest auf diverse Flächen, Kanten und Ecken
    * Hebetest von drei Behältern übereinander mit einer extrem hohen Belastung von 60 kg auf den untersten Behälter.
    Um alle vorgeschriebenen Forderungen erfüllen zu können, wurde eine Kombination aus zwei speziellen Herstellungsverfahren gewählt: das Rotationssinterverfahren für den Behälter sowie das Schäumen der Einlage in einer Form mittels expansivem Polypropylen. Der äusserst stabile Behälter hat Abmessungen von 600 x 400 x 400 mm und ein Leergewicht von 8 kg. Durch die Fliehkraft während des Rotationsprozesses ergibt sich eine sehr hohe Materialverdichtung, was seine ausserordentliche Stabilität ausmacht. Zudem werden die Ecken extrem verstärkt. 

    Neue klappbare Palettenbox 
    Ein neuentwickelter klappbarer Palettenbehälter, ausgestellt von der französischen Tochtergesellschaft der Georg-Utz-Gruppe, hat grosse Aufmerksamkeit der Besucher der Emballage 2002 geweckt. KLAPA - deren Name unmissverständlich an «klappbar» erinnert - wurde speziell nach Anforderungen der Automobilindustrie konstruiert, ist jedoch ohne weiteres auch für andere Bereiche (beispielsweise als Obstbehälter) einsetzbar.
    Die Aussen- und Innenwände der Palettenbox wurden bis auf die Öffnungen für den Wasserablauf absolut glatt gestaltet. Dies bringt gegenüber klappbaren Palettenboxen mit offener Rippenkonstruktion viele Vorteile in der Anwendung: Die Verschmutzung wird auf ein Minimum reduziert und die Reinigung - ob manuell oder maschinell - ist sehr einfach durchzuführen. Bei der Lagerung im Freien sammelt sich im Gegensatz zu den üblichen Grossladungsträgern kein Regenwasser an. Die grossen, glatten Flächen sowie die grösstmöglichen Radien helfen Verletzungen zu vermeiden, sorgen für einen sicheren Transport und optimalen Schutz des Transportgutes.
    Die neuen klappbaren Palettenbehälter von Utz mit dem Grundmass 1200x1000 mm sind in Höhen von 900 und 975 mm erhältlich. Sie werden in verschiedenen Varianten angeboten: umlaufende Kufen, zwei Kufen längs oder quer bzw. neun Füsse; wählbare Anzahl Seitenwandklappen; 1 oder 2 Etikettenhalte. Die Standardausführung umfasst je eine Klappe auf der Längs- und Schmalseite. Grosse Flächen zum Anbringen des Firmenlogos oder einer beliebigen Bezeichnung sind vorhanden.
    Müssen die Palettenbehälter leer gelagert oder transportiert werden, zeigen sie einen weiteren Vorteil: Der einfache Klappmechanismus erlaubt es, das Volumen der Box ohne Einhaltung der Klappreihenfolge um 70 Prozent zu reduzieren. Damit ergeben sieben geklappte Behälter dieselbe Höhe wie drei offene. Eine einzigartige Stärke der KLAPA ist ihre Robustheit und die damit verbundene Aufnahme höchster Stauchlasten im Stapel, was durch die im Sandwichverfahren hergestellten Seitenwände erzielt wird. Das zulässige dynamische Stapelgewicht beträgt 1650 kg, das statische echte 4125 kg. Die Nutzlast liegt bei 500 kg. Dank den als Hohlkörper ausgeformten Kufen genügt diese neue Box den hohen Anforderungen der Rollenbahnhersteller bezüglich Belastung, Laufruhe und Laufstabilität auf automatischen Förderanlagen. Im Bedarfsfall können die Kufen zusätzlich verstärkt werden. Dieser aus hochwertigem Polypropylen und Polyethylen hergestellte Mehrweg-Grossraumbehälter ist im Temperaturbereich von -20°C bis +40°C problemlos einsetzbar. Er erfüllte in umfangreichen neutralen Tests alle Anforderungen der in der Automobilindustrie gängigen Normen Galia und Odette.

    Mehrweg-Milchprobenbox
    In der aus einer identischen Deckel- und Bodenschale bestehenden Milchprobenbox aus schlagfestem PP finden 19 Proben-Fläschchen aus Kunststoff Platz, die durch Stege gesichert sind. Zum Versand werden beide Halbschalen mit den vier integrierten Schnappverschlüssen sicher und spritzwasserdicht verschlossen. Durch Zusammenschnüren mehrerer Boxen mittels den an den Schalen eingelassenen Ösen lässt sich bequem eine Postsendung fürs Labor zusammenstellen. Die Adressetikette wird direkt auf die Kunststoffbox geklebt und kann wieder restlos entfernt werden. Um bei jedem Gebrauch den hygienischen Anforderungen gerecht zu werden, lassen sich die Kunststoff-Schalen von Hand oder in einer industriellen Waschanlage sauber reinigen. Im Leerzustand werden die Schalen ineinandergeschachtelt. Damit wird eine Volumeneinsparung von einem Drittel erreicht. Die Mehrweg-Milchprobenbox, welche die Georg Utz AG für Schweizerische Viehzuchtverbände produziert, wurde mit dem Swiss Star 2002 ausgezeichnet. Die Jury ist überzeugt, dass diese Innovation den hohen Anforderungen an Hygiene in Produktion, Lagerung und Transport gerecht wird. Sie erwartet davon wesentliche Vereinfachungen im Mehrwegkreislaufsystem und eine Optimierung der Mehrweglogistik bei den Milchproben. Sie lobt die Stapelbarkeit der Einzelteile und der verschlossenen Boxen wie auch die Lösung der Versandverpackung als Einzelbox oder Sammelpackung. Die Handhabung, das Öffnen und das Verschliessen von Deckel- und Bodenschale ist durch deren Austauschbarkeit einfach und sicher. 

    Mehrweg-Transportboxen
    Für den optimalen Schutz hochwertiger und empfindlicher Produkte bietet die Kappeler Verpackungs-Systeme AG  ein stabiles Mehrweg-Boxensystem. Diese Transport- und Lagerboxen aus Kunststoff sind für härteste Beanspruchungen konzipiert und schützen das Verpackungsgut gegen Stoss und Schlag, Vibrationen und Staub. Die stapelbaren Behälter sind schlag- und bruchsicher, leicht, unempfindlich gegen äussere Einflüsse und können in jeder Umgebung eingesetzt werden. Alle Metallteile sind korrosionsfest. Beschläge und Griffe sind nach innen versetzt und somit geschützt. Eine breite Palette von mehr als 200 Standardgrössen in verschiedenen Farben ist lieferbar. Individuelle Inneneinrichtungen, dem jeweiligen Produkt angepasst, garantieren den optimalen Einsatz dieser Verpackungen für jede kundenspezifische Anwendung. Die Transportboxen sind vielseitig verwendbar in den Bereichen Industrie, Computer- und Medizintechnik, Militär-, Post und Bahnbetriebe, Forschung, Foto/Film/Video usw. Sie eignen sich insbesondere für den Versand per Post, Bahn, LKW und Luftfracht. Als Mehrwegverpackung für den Transport von Metallsieben mit Operationsmaterial sind diese Transportboxen zum Beispiel bei der Firma Johnson & Johnson Medical in Anwenung und bieten dort einen optimalen Schutz und einfaches Handling.

    «No Box»
    Die in Zusammenarbeit zwischen Ad Rem Design AG und Ed. Jobin AG entstandene «No Box» ist eine flexible und äusserst einfach zu handhabende Verpackungsmöglichkeit für kleinere und mittlere Stückzahlen. Sie besteht aus nur zwei Materialien, die funktionsspezifisch eingesetzt werden: trenn- und rezyklierbarem Schaumstoff sowie Wellkarton. Die massgefertigten Schaumhälften schützen empfindlichste Packgüter optimal und der aufs notwendigste dimensionierte Karton hält auf einfache, aber effiziente Art und Weise die beiden Schaumhälften zusammen. Er bietet Fläche für die Präsentation des Inhaltes mittels Etikettieren, Bedrucken oder Ausschneiden von Fenstern, welche Durchblick aufs Produkt erlauben. Mit einem Umreifungsband (ebenfalls in Wellkarton möglich) ist zudem die direkte Versandmöglichkeit gegeben. Die Jury betont: «Die gut sichtbare Kombination von nur zwei Materialien ergibt eine eigenständige und für sich sprechende Verpackung. Es ist die einprägsame Visualisierung der Funktion und der Komponenten, welche die ästhetische Dualität und visuelle Stärke dieser Verpackung ausmacht. Alles ist aufs Wesentliche reduziert, optimal umgesetzt und realisiert: eine Verpackungslösung für verschiedenste Anwendungsbereiche - selbst am POS einsetzbar.»

    Innovation im Transport empfindlicher Früchte
    Reife Früchte und Gemüse sind druckempfindlich und werden durch Beschädigung beim Transport in der Regel unverkäuflich. Ein aus Polystyrol oder anderen tiefziehfähigen Kunststoffen und Rezyklaten hergestellter Tray soll hier Abhilfe schaffen, indem speziell ausgestaltete Mulden dem heiklen Transportgut Halt und Schutz geben. Da der tiefste Punkt der Auflagefläche über der Bodenebene des Trays verbleibt, liegen die reifen Früchte frei schwebend im Behältnis. Eine Wellenstruktur in der Wandung der «Nester» gibt seitliche Stabilität und gleichzeitig gewisse Toleranz für leicht unterschiedliche Produktegrössen. Dieser Transport-Tray, an der Pack it 01 von hvb Haist Verpackungsberatung unter dem Namen «highpac» als Weltneuheit vorgestellt, wurde in der swisspack international Nr. 2/2001 beschrieben.
    Die von Henri Haist entwickelte Transportverpackung für Früchte verspricht laut diesem Bericht «sämtliche Logistikprobleme» zu lösen. Betont werden die für den Handel entscheidenden Vorteile, wonach eine optimale Präsentation der Früchte (wie zum Zeitpunkt der Verpackung im exotischen Ausland) ohne die oft befürchteten Transportschäden möglich bleibt.

    Der Transport-Tray «highpac» wurde zusammen mit sieben anderen Verpackungslösungen mit dem Swiss Star 2001 ausgezeichnet. Die Preise wurden vom Schweizerischen Verpackungsinstitut SVI am 30. Oktober in Zürich verliehen.


    Verpackung von Blechen

    Die gestanzten und lackierten Stator- und Rotorbleche sind extrem korrosionsanfällig. Um Schäden zu vermeiden, hat egolf verpackungs ag für Alstom Power Ltd. und ABB Industrie AG eine komplette und durchgängige Korrosionsschutz-Lösung ausgearbeitet. Das System umfasst die Produktion, Zwischenlagerung und Verpackung, den Transport, die Lagerung sowie die Montage.
    Die in Rollen angelieferten Bleche werden geschnitten, gestanzt, auf die Paletten gestapelt (ca. 900 Stück pro Bund, bis 45 cm Stapelhöhe) und mit einer Haube aus Cortec-VCI-Luftpolsterfolie gegen Korrosion geschützt. Die Folie um den Blechstapel wird mit Klebeband gebunden und mit einem Zuschnitt aus einer PP-Hohlkammerplatte als mechanischem Schutz versehen. Zusammen mit zwei Kantenschutzwinkeln wird der Stapel mit einem strapazierfähigen Kunststoffband gebunden. Die fertigen Blechbunde werden mit Hubstapler der Packerei angeliefert, wo sie in Sperrholzkisten verpackt werden. 

    Neue Behälter für die Autoindustrie
    Die neuen Kunststoffbehälter, von der deutschen Georg Utz-Tochter für DaimlerChrysler entwickelt, werden erstmals zum Transport hochwertiger Teile für die Fahrzeug-Innenausstattung der E-Klasse verwendet. Dazu werden die Boxen in Grundmassen 600 x 500 mm und 1000 x 600 mm mit tiefgezogenen Werkstückträgern, Gefachen aus Kunststoff oder Schaumstoffeinsätzen bestückt. Bei ersten Einsätzen haben sich die neuen Behälter - in 10 verschiedenen Höhen von 94 bis 415 mm hergestelt - als besonders robust erwiesen. Einlagen in die Boxen lassen sich aufgrund einer eingebauten Rasterung sehr leicht fixieren. Positiv macht sich auch das gegenüber früheren Transportlösungen geringere Gewicht bemerkbar. Nach der ersten Vorstellung auf der FachPack 2001 in Nürnberg und der Premiere bei DaimlerChrysler werden die neuen Utz-Boxen ab 2002 allen Automobilherstellern und deren Zulieferern zum Kauf angeboten.

    Diverse Kunststoffbehälter 
    Die formstabilen Kunststoffbehälter von bekuplast mit verstärkten, je nach Bedarf entwickelten Böden erfüllen optimal die Anforderungen der heutigen Lager- bzw. Transportlogistik. Geeignet für den Einsatz in der Fördertechnik, auf Rollenbahnen sowie Durchlaufregalen finden sie ihre Anwendungsgebiete in Hochregalsystemen, in der Fördertechnik sowie in Stapellagerung. 

    Miniatur-Verpackungsreihe für 
    Stabilitätstests und Rückstellmuster
    Kategorie «Versandverpackungen / Technische Verpackungen»
    Im Bereich der «Technischen Verpackungen» für feste, flüssige, pastöse und pulverförmige Produkte inkl. Gefahrgüter ist es Gründen der Rückverfolgung, der Produktehaftung sowie der Qualitätsüberwachung ist es erforderlich, wirklichkeitsidentische Verpackungen für Rückstellmuster und Stabilitätstests einzusetzen. Dabei besteht für die produzierende Industrie ein evidentes Interesse, mit geringstem Volumen und Mitteleinsatz die Wirklichkeit auf möglichst raumsparende Weise nachzuvollziehen.
    Mit der Swiss-Mini-Line wurde eine Simulationsverpackungsreihe mit Originalmaterialien entwickelt, die analoge Schutz- und Materialverträglichkeitsfunktionen erfüllt wie die Original-Grossgebinde der Industrie. Bei der Umsetzung der Miniaturisierung war ausschlaggebend, dass nebst gleichen Ausgangsmaterialien auch gleiche Materialdicken und Beschichtungen wie bei den Grossverpackungen verwendet und verformt wurden.

    Kommentar der Jury
    Die Miniatur-Behälterreihe, bestehend aus Feinblech, Kraftliner und Kunststoff sowie deren Kombinationen, deckt die gängigen grossvolumigen Verpackungsversionen und die verschiedenen Verschluss/Ausgiessvarianten ab. Dadurch hat der Hersteller in optimaler Weise die Anforderungen erfüllt, eine volumen- und raumsparende Lager-, Labor- und Rückstellmuster-Logistik zu ermöglichen. Durch die standarisierte Dimensionierung wird zudem eine optimale Stapelbarkeit mit Beschriftung der verschiedenen Testgebinde auf engem Raum ermöglicht. Die Jury honoriert damit erstmals eine echte Innovation im Bereich «Technische Verpackungen» in Verbindung mit einem funktionalen, schlichten Industrie-design.

    Einsender: Müller AG Verpackungen, Münchenstein
    Hersteller: Müller AG Verpackungen, Münchenstein
    Auftraggeber / Verwender: Müller AG Verpackungen, Münchenstein
    Entwicklung / Gestaltung: Müller AG Verpackungen, Münchenstein


    Mehrweg - Systemlotion - Spender
    Kategorie «Versandverpackungen / Technische Verpackungen»
    Der Duschmittel- und Lotionspender für den Nasszellenbereich besteht aus 3 Teilen: Dem Halteclips zur Befestigung an der Duschstange, den daran gebauten Adapter zur Verankerung der Lotionflasche sowie der eigentlichen Dispenserflasche mit Membran-verschluss. Alle Elemente sind aus Kunststoff gefertigt und somit in jeder Nasszelle ideal einsetzbar. Die Lotionflasche ist nachfüllbar und somit als Mehrwegverpackung konzipiert. Durch den verwendeten transparenten Kunststoff ist der Füllgrad der Verpackung jederzeit ersichtlich.

    Kommentar der Jury
    Der dynamisch gestylte Lotionspender für den Nasszellenbereich erfüllt sowohl den an ihn gestellten funktionellen wie auch den esthetischen Teil: Perfekte Technik und Funktionalität sind mit ansprechendem Design ideal gekoppelt. Der Schnappverschluss sowie der Mechanismus zur Aufnahme des eigentlichen Lotionspenders kann problemlos an jede Duschstange montiert resp. nachgerüstet werden. Dies ohne jegliche Hilfsmittel. Der nachfüllbare Lotionspender mit dem Membranverschluss hat die Öffnung nach unten und erlaubt eine sichere und tropffreie einhändige Dosierung. Das vorliegende Lotionspender-System ist eine echte Neuheit und bringt Ordnung und Convenience im Dusche-Alltag.

    Einsender:CROWN VOGEL AG, Aesch
    Hersteller: CROWN VOGEL AG, Aesch
    Auftraggeber / Verwender: Hansgrohe GmbH, D-Schiltach
    Entwicklung / Gestaltung: Hansgrohe GmbH, D-Schiltach/CROWN VOGEL AG, Aesch


    2-Komponenten Verpackungsreihe aus Weissblech
    (Kategorie «Industrie, Gewerbe, Technik, Bedruckungs- und Etikettiersysteme»)
    swiss_star_98.GIF (1716 Byte)gelbekuebelSikaAG.JPG (13769 Byte)Die Kompaktverpackung aus Weissblech besteht aus 2 unabhängig voneinander befüll- und verschliessbaren konischen Behältern für chemisch-technische Füllgüter. Beide Behälter sind geeignet für Gefahrengut und nach UN-Richtlinien zugelassen. Die Gebinde sind konisch und dadurch leer schachtelbar und abgefüllt stapelbar. Die Deckel mit Verschlussring sind für die automatische Verschliessanlage konzipiert. Der Behälter für die obere (kleinere) Komponente lässt sich problemlos in die im Deckel des «Zwillingsgebindes» eingearbeiteten Nocken einklinken. Der Tragbügel ist so konstruiert, dass er ein sicheres Handling auch mit aufgestecktem Zusatzbehälter erlaubt. Das Ausklinken des oberen Behälters ist von Hand und ohne Werkzeug möglich.

    Einsender: Stebler & Co. AG, Nunningen
    Hersteller: Stebler & Co. AG, Nunningen
    Auftraggeber/Verwender: Sika AG, Zürich
    Entwickler (Verfahren): W. Stössel, Stebler & Co. AG
    Gestalter (Formgeber): W. Stössel, Stebler & Co. AG

    Kommentar der Jury:
    Der Vorteil gegenüber bekannten Gebinden liegt vor allem in der Logistik: Die Behälter für Komponente A und B werden mit einem identischen Deckel verschlossen, was Vorteile in Bewirtschaftung und Lagerhaltung beim Abfüller bietet. Ausserdem honoriert die Jury, dass die Gebinde A und B separat und unabhängig voneinander befüllt und verschlossen werden können. Die Zusammenstellung der Verpackungseinheit kann entweder nach Befüllung oder erst bei der Komissionierung erfolgen, was eine Optimierung von Fabrikationslosgrössen bei Abfüllung ermöglicht.


    Sicherer Weinversand
    swissstar_small.gif (2878 Byte)bourquin_1.jpg (14987 Byte)Das «Vino Post Pac», aus einer Klappschachtel mit Steckverschluss und Automatikboden sowie einem Einsatz bestehend, eignet sich für den Postversand von drei, sechs oder zwölf Weinflaschen unterschiedlicher Grössen und Formen. Die Flaschen sind schwebend fixiert und kommen mit der Aussenverpackung nicht in Berührung. Die von Bourquin SA für ihre Tochterfirma Brieger Verpackungen AG entwickelte wiederverwendbare Wellkarton-Verpackung ist von der Post geprüft und erfüllt die Anforderungen für die sichere Beförderung.

    EAN-konforme Versandeinheit
    ean_konf.jpg (25072 Byte)Die genaue Plazierung der Etikette auf der Versandeinheit ist wichtig, um den Strichcode mit stationären Scannern automatisch erfassen zu können. Einige Schweizer Markenhersteller - so Hakle und Lipton-Sais - kennzeichnen ihre Paletten seit kurzem mit Hilfe des Etikettiersystems 66 von Pago AG. Bei den beiden genannten Firmen werden mit diesem System Versandpaletten mit Hygienepapieren und Haushaltrollen (Hakle) bzw. mit Ölen und Fetten gekennzeichnet. Die Erfahrungen in diesen Werken zeigen, dass - sozusagen als positiver Nebeneffekt der Installation - auch die interne Datenerfassung verbessert werden konnte. Bei Hakle kommt daneben ein Code-Leser von Wilux Print AG zum Einsatz.