Verpackungsmaschinen und -geräte
Maschineninnovationen für Pharma- und Lebensmittelverpackung
«Hygiene und Automation» war das Thema der Inhouse Show 2009, zu der Sigpack Systems AG nach Beringen geladen hatte. Rund 150 Kunden aus 18 Ländern nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Unternehmen der Bosch Packaging Technology über ihre Highlights aus erster Hand zu informierten. Unter den in der Sigpack-Montagehalle ausgestellten Maschinen waren auch drei absolute Neuheiten des Heim-Unternehmens.

Neue Blistermaschine für Pharma
Die Blistermaschine blimatic T/S 500 pharma ist das jüngste Kind aus dem Hause blipack. Das erste Exemplar der neuen Tiefzieh- und Siegelmaschine für die Pharmaindustrie wurde im Mai 2009 an die deutsche Firma GP Grenzach Produktions GmbH ausgeliefert. Die blimatic T/S 500 pharma ist mit einem Druckbehälter, Drucküberwachung, Chargenprotokollschreiber und einer überwachten Werkzeugkühlung ausgerüstet. Sämtliche Parameter wie Vakuum, Siegeldruck, Heiztemperatur sowie Tiefzieh- und Siegelzeit können aufgezeichnet und mit dem Chargenprotokollschreiber individuell ausgewertet werden. Es können sämtliche tiefziehfähige Folien, beschichtete Medizinalpapiere, Aluminium- sowie Kartonzuschnitte usw. verarbeitet werden. Die Maschine wurde nach den neuesten, ab Januar 2010 geltenden Sicherheits- und Maschinenrichtlinien nach DIN EN ISO 13849.1 gebaut.

Thermoformer mit Etikettierkonzept ohne Stillstandszeiten
CFS zeigte auf der Anuga FoodTec 2009 den Thermoformer für mittlere Produktionskapazitäten PowerPakRT sowie das Etikettierkonzept TiroLabelNT. Der PowerPakRT ist erhältlich in Folienbreiten von 320, 360, 420, 430, 520 und 560 mm, Ziehtiefen bis zu 130 mm, Vorzugslängen bis zu 650 mm und stellt bis zu 150 Verpackungen pro Minute her. TiroLabel bietet Nonstop-Leistung. Als erster Querbahnetikettierer ermöglicht die Maschine das Wechseln von Etikettenrollen während des laufenden Betriebs. Der fundamentale Vorteil dabei ist die Trennung von Etikettenspender und Absetzeinheit in zwei separate Module. Durch die geschmeidige Servomotortechnik wird das Einreissen des Etikettenbandes minimiert. Die Abwickeleinheit kann Etikettenrollen mit einem Durchmesser von bis zu 500 mm aufnehmen. Beide Faktoren tragen zu einer höheren Leistung der Linie bei. Der Etikettierer ist auf dem Thermoformer montiert und kann dank seiner modularen Konstruktion von einem Basismodell bis hin zu einer Hochleistungslösung aufgerüstet werden. Neu in Punkto Sicherheit ist zum einen das bequeme Einfahren der Etiketten ausserhalb der Schutzeinrichtungen, zum anderen die einfache Reinigung, da das Spendemodul von der Maschine abgekoppelt und die Absetzeinheit in den Reinigungsprozess integriert werden kann.

«Diamond»: präzise und energiesparend
Die Robatech AG entwickelte seinen bewährten SX-Auftragskopf weiter. Die Weltneuheit «Diamond» spricht für Präzision, Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit. Mehr als 50 Millionen Schaltungen sind mit dem neuen Auftragskopf möglich. In Übereinstimmung mit der Firmenphilosophie und dem markanten grünen Logo zeigte Robatech auf der interpack 2008, wie unsere Umwelt mit energieoptimierten Klebstoffauftragssystemen geschont werden kann: denn mit einer Halbierung des Energieverlustes wird das Hotmelt-Auftragen beim «Diamond» im Vergleich zu den meistverwendeten Auftragsköpfen anderer Marken wirklich grün. Die Neuentwicklung stellt den weltweit ersten voll isolierten Auftragskopf für Heissleim dar. Diese Isolierung bietet grosse Vorteile: Der Heissleim kühlt auf dem Weg durch den Auftragskopf bis zur Düse nämlich nicht ab. Dadurch bleibt die optimale Viskosität bis zum Auftragen auf das Substrat konstant. Auch die Zugluft, die bei sehr schnell laufenden Maschinen entstehen kann, kühlt den Kleber nicht mehr ab. Folglich bleibt die ideale Verarbeitungsviskosität konstant und der Leimauftrag erfolgt fadenfrei mit höchster Präzision. Der zweite Vorteil, der durch die Isolierung erzielt wird, ist die Energieersparnis: Die Reduktion des Energieverbrauchs des neuen Auftragskopfes gegenüber herkömmlichen Köpfen von bis zu 50 Prozent führte zur Idee, Messreihen ganzer Anlagen zu erstellen. Robatech stellte auf der interpack einen kompletten Endverpackungsprozess unter dem Motto Energie- und Kosteneffizienz aus. Dieser zeigte, dass mit der Installation einer energieoptimierten Anlage der Energieverbrauch der Verpackungsanlagen drastisch reduziert werden kann. Die Ersparnis wird durch die Miniaturisierung und optimale Isolation erreicht. Naheliegend ist, dass die Vollisolierung auch Personenschutz bei der Reparatur, beim Service und bei den Umstellungsarbeiten bietet: Da sich die Temperatur nicht im vollen Masse überträgt und die Aussentemperatur des Kopfes relativ tief bleibt, wird sie für die Techniker nicht gefährlich. Die Auftragsköpfe der Serie «Diamond» können an sämtlichen Robatech-Auftragsystemen angebaut werden, auch im Nachhinein. Die optimierten Spritzelemente und ein eigens entwickeltes neues Pneumatikventil sorgen bei diesen Geräten in Kombination mit der Vollisolierung für höchste Auftragspräzision.

Hochleistungsmaschine für Kunststoffbandumreifung
Produktions- und Logistikbetriebe konzipieren ihre Prozesse mit kürzesten Transportwegen. Strapex bietet mit den neuen Hochleistungsmaschinen Typ SMG 50/55 eine wichtige Komponente, die sich optimal in die Abläufe während des Kommissionierens und Verpackens einfügt. Hoher Durchsatz und hohe Leistung erfüllen die Anforderungen rund um die Uhr. Typ SMG 50 verarbeitet 5-mm-PP-Bänder, Typ SMG 55 breitere 9- oder 12-mm- Bänder.
Wichtige Vorteile:
  • Zykluszähler
  • Elektronische Steuerung mit Mikroprozessor + SPS
  • Not-Aus
  • Bandabroller, seitlich am Maschinengestell montiert
  • Elektrisches Anschlusskabel, 5 m.

  • Speziallösungen für Maschinenbau, Engineering und Verpackungstechnik
    Die TM Maschinenbau fertigt spezielle Maschinen für individuelle Kundenanforderungen. Die meisten Produkte stellen somit ein Unikat dar. Das Angebot erstreckt sich von der Projektierung über die Konstruktion, Fertigung, Elektrobau und Montage bis zur professionellen Begleitung der Inbetriebnahme. Die Abbildung zeigt eine individuelle Applizierlösung von Etiketten auf Produkte mit Anbau eines Tampapplikators an einen bestehenden Etikettierer. Die Etiketten werden angesaugt und auf die Produkte aufgeblasen.

    Milchpulver für Olympische Spiele
    Die Grabher Indosa AG, Au/SG, lieferte eine neue Dosen-Abfülllinie an den Hauptsponsor der Olympischen Sommerspiele 2008. Das chinesische Unternehmen Yili mit Hauptsitz in Shanghai ist der grösste Milchpulver-Hersteller des Landes und hat mit den Verpackungsmaschinen des Rheintaler Dosenspezialisten bereits früher gute Erfahrungen gemacht. Die neu zu installierende Linie für die Abfüllung von Milchpulver in 900-Gramm-Blechdosen von 127 mm Durchmesser enthält als Herzstücke einen Doppelfüller (Schneckendosierer) Indosa Matic F127 Twin und eine Vakuumverschliessmaschine der neuen Generation 127-3. Die Abfüllleistung beträgt je nach Produkt 50 bis 80 Dosen pro Minute. Nach der Abfüllung bleibt ein Restsauerstoffgehalt von weniger als 0,5 Prozent. Zur kompletten Linie von Grabher Indosa gehören auch Dosentransport-, Schnappdeckel- und Reinigungssysteme.

    Hochleistungsumreifungsmaschine
    Die neue Sonixs MP von Mosca, die in der Schweiz durch Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertrieben wird, ist eine automatische Hochleistungsumreifungsmaschine mit Ultraschall-Schweisssystem 4101 und elektronischer Selbstkalibrierung. Diese eignet sich besonders zum Umreifen von Paketen, Drucksachen und anderen Sammelpackungen. Ein automatisches Einfädelsystem und ein ausziehbares Bandspulen-Schnellwechselsytem sind direkt in dem Maschinenkörper eingebaut, was die Bedienung stark vereinfacht. Die hohe Geschwindigkeit ist mit bis zu 70 Umreifungen pro Minute garantiert. Die Sonixs MP verfügt über eine verschleissfreie, zwangsgesteuerte Bandführung und einen automatischen Bandringauswurf bei einer Umreifung ohne Packstück. Per einfachster Schaltung kann die Umreifung auf Soft, für extrem weiche Packstücke, angewählt werden. Sie verfügt daneben über einen aufklapp- und abnehmbaren Vordertisch, welcher in der Anwendung grossen Anklang gefunden hat. Auf Wunsch kann vorne und hinten eine Tischverlängerung sowie Rollen oder Kugel im Tisch angebracht werden.

    Ultraschall-Verschlusstechnik setzt neue Massstäbe bei Umreifungsmaschinen
    Die Gerd Mosca AG, in der Schweiz durch Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertreten, wurde für ihr neues Ultraschall-Verschlussaggregat SONIXS mit dem FEFCO AWARD 2007 in Bronze ausgezeichnet . Die FEFCO mit Sitz in Brüssel ist der europäische Verband der Wellpapphersteller. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von einer unabhängigen Bewertungskommission vergeben. Gründe für die Auszeichnung der SONIXS-Ultraschallaggregate gab es gleich eine ganze Reihe: So arbeiten die Aggregate dank der neuen Ultraschallverschlusstechnik sehr effizient: Die Festigkeit an der Verschlussstelle beträgt bis zu 85 Prozent der Reissfestigkeit des verwendeten Bandes. Die Umreifung hält damit höheren Belastungen stand; man kann aber auch oft wirtschaftlichere - also schmalere oder dünnere - Bänder verwenden. Obendrein sind die Verschlusszeiten im Vergleich zum konventionellen Heizkeil- oder Reibschweissverfahren sehr kurz. Beim Verschliessen entstehen ausserdem keine Dämpfe und Gerüche. Das Ultraschallaggregat arbeitet nahezu verschleissfrei und ist ausgesprochen wartungsfreundlich. Innerhalb von kürzester Zeit kann es ohne Werkzeug ausgebaut und in einem Prüfstand auf Funktion getestet werden. Ein Aggregatwechsel dauert nur etwa 30 Sekunden. Diese Vorteile der Ultraschallverschlusstechnik kann man mittlerweile bei einer ganzen Reihe von Umreifungsmaschinen nutzen. 

    Automatisches Schrumpfen
    Die automatische Schrumpfmaschine ARIANE 5040 von Robopac, in der Schweiz durch Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertreten, verfügt über zwei unabhängig voneinander einstellbare Förderbänder, was den Arbeitsprozess stark beschleunigt. Während ein Produkt durch den Schrumpftunnel läuft, kann bereits das nächste eingeschweisst werden. Die Absenkung des Schweissrahmens kann wahlweise manuell oder automatisch ausgelöst werden. Die einfache Bedienung erfolgt per Display. Standardmässig besteht der Tunnelförderer aus Teflonnetz, kann aber bei Bedarf mit Silikon-Stäben ausgestattet werden. Die Auslaufbahn kann optional mit oder ohne Antrieb erfolgen. Produkte mit einer maximalen Tiefe und Breite von 750 mm und einer maximaler Höhe von 275 mm können mit ARIANE 5040 geschrumpft werden.

    Automatisch umreifen
    Beispiel einer kundenspezifischen Sonderlösung der Normpack GmbH: In einem Produktionsbetrieb der Hightech-Branche kommt eine vollautomatische Umreifungsmaschine STRAPMATIC zum Einsatz. Kurze, lange, leichte, sowie schwere Pakete werden kundenkonform einmal, zweimal oder dreimal umreift. Die vor- und nachgeschaltete Zentriervorrichtung ermöglicht die exakte Quer-Umreifung. Mit dieser Applikation kann anschliessend die Paket-Adresse automatisch zwischen den Umreifungsbändern aufgeklebt werden. 

    Umverpackung für Dosenbonbons
    Kalfany Süsse Werbung GmbH & Co. KG in Müllheim - der grösste Dosenbonbonhersteller Europas - verpackt einen Grossteil ihres reichhaltigen Sortimentes, zu dem u. a. Marken wie Pulmoll gehören, auf einer vollautomatischen Verpackungslinie von Mohrbach. Bei der Konzeption der Sonderlösung für die schwierig zu handhabenden Produkte arbeiteten Maschinenhersteller und Kunde eng zusammen. Eine Herausforderung für die Konzeption der Maschine war der geringe Platzbedarf. Die Maschine musste an die vorhandenen Gegebenheiten angepasst und so in den bestehenden Prozess integriert werden, dass zusammen mit bereits bestehenden Maschinen für 10er Rollen in Grosspackungen eine gemeinsame Palettierung genutzt werden konnte. Dies wurde mit einem intelligenten Konzept umgesetzt. Die neue Verpackungsmaschine wird direkt an den vorhandenen Prozess angebunden. Mit einer Weiche werden die Dosen von der Zuführung der Grosspackungen auf die Zuführung zur Mohrbach-Linie geleitet. Dort werden jeweils 10 Dosen über eine Rutsche abwärts transportiert und dabei hochkant aufgestellt. Eine Greif-/Saugvorrichtung übernimmt die 10 Dosen und setzt sie in die aufgerichtete Schachtel ein. Anschliessend wird der Deckel verschlossen. Die fertigen Packungen werden mit einem Druckkopf beschriftet und laufen dann zur gemeinsamen Palettieranlage.

    50 Jahre Mohrbach
    Die Mohrbach Verpackungsmaschinen GmbH feierte im September 2007 mit einem OpenHouse ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Den Gästen wurden am Firmensitz in Rieschweiler neuste Trends und Innovationen im Bereich der Kartonverpackungssysteme präsentiert. Schwerpunkt der Veranstaltung war der Bereich Maschinentechnik, wo Anwendungsfälle für verschiedene Branchen gezeigt wurden. Ein Highlight: Die Lösung für das gleichzeitige Verarbeiten von vier unterschiedlichen Formatgrössen bei einem Kartonaufrichter und Verdeckler. Die Stückzahl je Format und die Reihenfolge werden vom kundenseitigen PPS-System vorgegeben. Wie flexibel eine Verpackungsmaschine hinsichtlich der Produkteigenschaften sein kann, zeigte der Sammelpacker für Beutel. Verschiedene Beutelsorten werden in unterschiedlichen Gruppierungen verpackt, wobei die Art der Verpackung vom Display Tray bis zur Schachtel mit anhängendem Deckel variiert. Ein Casepacker für Schachteln mit Übergrösse beeindruckte aufgrund seines kompakten Designs. Durch die modulare Bauweise kann die Maschine flexibel in bestehende Linien integriert werden. Für andere Anwendungsfälle muss lediglich die Gruppierstation ausgetauscht werden.

    Zellwag vertritt Christ Packing Systems
    Die Christ Packing Systems GmbH werden nach der Übernahme der Skinetta im Jahre 2007 in der Schweiz von der Zellwag AG vertreten. Mit dieser Partnerschaft will der Ottobeurer Spezialist für Verpackungssysteme möglichst kurze Wege zwischen den Kunden und seinen Ansprechpartnern sicherstellen. Für Zellwag schliesst Christ eine Lücke im Portfolio. Die Kooperation erleichtert es, Komplettsysteme von der Primär- bis zur Endverpackung anzubieten. Die 1990 in Tagelswangen gegründete Zellwag hat sich innerhalb weniger Jahre vom Spezialmaschinenbauer zum Anbieter von Gesamtanlagen entwickelt. Die Firma beschäftigt 14 Mitarbeiter und verfügt über ein eigenes Maschinenprogramm für Abfüll- und Verschliessmaschinen sowie für das Handling von Blistern und Schalen. 

    Einstieg ins vollautomatische Tiefziehverpacken
    Wenn die Produktion wächst oder die Verpackung neue Anforderungen erfüllen muss, ist der Einstieg ins Tiefziehverpacken oft die richtige Lösung. Mit der vollautomatischen R 120 von Multivac können Handwerks- und kleinere Industriebetriebe die Vorteile der Tiefziehtechnologie rationell nutzen. Das neue «Economy»-Modell ist technisch auf die kompakten Abmessungen von weniger als 3 m2 Stellfläche optimiert. «Bei der Konstruktion folgten wir dem Grundsatz: begrenzte Anzahl von Varianten, volle Multivac-Qualität», erläutert Tim Slomp, Leiter der Business-Unit Tiefziehmaschinen bei Multivac. Die R 120 ist in festen Ausführungen mit bestimmten Optionen lieferbar. Diese Limitierung ermöglicht neben einer attraktiven Preisgestaltung natürlich auch verkürzte Lieferzeiten. Alle wesentlichen Optionen wie Schutzbegasung, Fotozelle (für die exakte Positionierung von bedruckten Oberfolien) und eine moderne IPC-Steuerung sind verfügbar. Auch Drucker und Etikettierer lassen sich integrieren. Dank der vollautomatischen Funktionsweise und der unkomplizierten Technik reicht eine einzige Person für die manuelle Befüllung und Bedienung der Maschine. Die Maschine erreicht bis zu 12 Takte pro Minute Leistung. Dank ihrer reinigungs- und hygienefreundlichen Bauweise eignet sie sich besonders für den Einsatz im Lebensmittelsektor, z.B. für Fleisch- und Wurstwaren oder Käse als Stückware oder Aufschnitt.

    Nahrungsmittelsäcke hygienisch abfüllen
    Der Turbinenpacker ist ein bewährtes Füllsystem u.a. für die Abfüllung von Kakaopulver, Backmehlen oder Stärkeprodukten in Ventilsäcke mit Füllgewichten von 10 bis 50 kg. Die Stundenleistungen beträgt bis zu 250 Säcke. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahre 2006 stellte Behn + Bates auf der FachPack 2007 erstmalig eine technisch überzeugende Lösung zur Integration eines Metalldetektors im Füllkanal des Turbinenpackers vor. Wenn Metall im abzufüllenden Produkt erkannt wird, ertönt ein Warnsignal, das Produkt wird in den zu befüllenden Sack gefüllt und der Bedienungsmann nimmt den mit Metall kontaminierten Sack manuell vom Füllstutzen. Die ersten beiden Turbinenpacker dieser Baureihe werden an die Kakaoindustrie nach Malaysia und in die Niederlande geliefert. In der Schweiz wird das Unternehmen durch die Lüscher Industrieanlagen AG vertreten.

    Einsteckanlage für Tuben in Blister
    Toltabex und Sabia stellten an der easyFairs VERPACKUNG 2007 in Luzern den Prototyp ihrer Tubeneinsteckanlage TB36 aus. Die gemeinsame Messeteilnahme der beiden Partnerfirmen ergab sich aus einer jahrelangen guten Zusammenarbeit und wird von den beiden Geschäftsführern Reynold C. Haffter und Gabriel Sabia denn auch als «kluger Entscheid» bezeichnet. Während die Toltabex AG für den Verkauf von Verpackungsmaschinen und Spezialanlagen zuständig ist, funktioniert die Anlagenherstellerin Sabia AG gleichzeitig als Servicestelle für den Maschinenunterhalt. Da sich die Zusammenarbeit in den letzten Jahren vertieft hat, wollen die beiden Partner ihre Spezialanlagen sowie einige neue Produkte (Mehrkopfwaagen und Schlauchbeutelanlagen) in Zukunft unter dem Namen «Sa.To. - Verpackungsmaschinen» vermarkten. Die TB36 verpackte an der Messe Migros-Senftuben und steht heute im Einsatz bei der JOWA (Leuenberger AG) in Huttwil. Hier die Funktionsweise: Die Tuben werden von der Tubenfüllanlage einbahnig, mit Faltkante voraus, dem getaktet arbeitenden Querförderer der Einsteckanlage zugeführt. Sobald sich eine Tube im Querförderer befindet, taktet dieser um eine Station weiter. Nach erreichen der erforderlichen Anzahl Tuben werden diese mittels dem 90° Abschieber, je nach Format 4- oder 5-bahnig, auf das Steig- und Positionierband übergeben. Nach dem Abschieben befinden sich die Tuben mit dem Verschluss voraus auf dem Positionierband. Die Tuben werden während dem Transport zur Positionierwippe zusätzlich mit Führungen ausgerichtet. Die Positionierwippe befindet sich über dem Blister, geeignet  zum Einstecken von jeweils einer Reihe Tuben. Die Blister werden vorgängig aus einem Magazin entstapelt und auf das darunter befindliche Mitnehmerband übergeben. Das Mitnehmerband mit Querstegen fördert die Blister positionsgenau unter die Positionierwippe. Sobald die Anlage feststellt, dass sowohl Blister als auch Tuben vorhanden sind, werden die sich in der Positioniervorrichtung befindenden Tuben an den Blister übergeben. Dieser taktet nach jeder Übergabe um eine Reihe weiter, bis er komplett gefüllt ist. Anschliessend wird der gefüllte Blister auf das kundenseitige Abtransportband übergeben. Die Maschine in mechanischer und pneumatischer Ausführung arbeitet mit einer Leistung von max. 60 Tuben pro Minute und ersetzt die sehr mühsame Einsteckarbeit einer Bedienperson. Abgefüllt werden drei verschiedenen Tray-Formate:
  • 24 Tuben à 200 g
  • 15 Tuben à 300 g
  • 12 Tuben à 200 g.

  • Erster kontinuierlicher Top Loader
    Grosse Aufmerksamkeit des Fachpublikums erregt der neu entwickelte Top Loader ELEMATIC® 1000 VC-6000 F. Die Paal-Gruppe hat diese Weltneuheit Anfang 2006 auf dem Markt eingeführt. Die Anlage kann formatabhängig bis zu 100 RSC Kartons öffnen, kontinuierlich mit stückigen Produkten aller Art befüllen und verschliessen. Die Geschwindigkeit des Top Loaders passt sich vollautomatisch und stufenlos an den Produktstrom an. Die zum Patent ange-meldete und bereits in Serie gebaute Maschine setzt die gruppierten Produkte im Line Tracking Verfahren ein. Durch die sich permanent ändernden Ge-schwindigkeiten wurden hier wegweisende Neuentwicklungen durchgeführt. Der neue Top Loader zeichnet sich durch seinen geringen Platzbedarf bei gleichzeitig hohen Leistungen aus. Weitere Vorteile:
  • grosse Zuschnittmagazine durch Prefeederkonzeption
  • einfache Magazinzugänglichkeit durch niedrige Bauweise
  • ruhiger Lauf durch kontinuierliche Arbeitsweise
  • einfache Formatumstellung durch Teilautomatisierung
  • modernste Steuerungstechnik mit dynamischer Servotechnik
  • minimale Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten dank geringen Bean-spruchungen bei kontinuierlicher Arbeitsweise.

  • Effizientes Offensack-Verpackungssystem
    Behn + Bates GmbH & Co. KG, in der Schweiz durch die Lüscher Industrieanlagen AG vertreten, entwickelte das vollautomatische Offensack-Verpackungssystem TOPLINE speziell für die Abfüllung frei fliessender pulverförmiger Produkte in offene Säcke mit Füllgewichten von 5 bis 25 kg. Das weltweit auf den Märkten eingeführte System zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es den Kundenanforderungen entsprechend entweder nach dem Brutto- oder dem Netto-Füllprinzip ausgelegt ist. Die Art und das Material des zu befüllenden Sackes können ebenso flexibel gewählt werden wie die Art des Sackzuführsystems und der Typ des Sackverschlusses. Der komplette Arbeitsprozess von der Befüllung bis zur Verschliessung der offenen Säcke erfolgt in einem kompakten Gehäuse. Die integrierten Systemkomponenten sind anschlussfertig verdrahtet und verschlaucht. Der Sack ist während des gesamten Prozesses fest fixiert. Durch die Wahl eines neuen Verdichtungssystems ist eine kompakte Sackbefüllung gewährleistet. Die Verschliessung der Säcke innerhalb der Maschine kann wahlweise durch Umfalzen, Nähen, Schweissen, Kleben oder Hot-Melt-Reaktivierung bzw. Kombinationen hieraus erfolgen.

    Verpackungs- und Schweisstechnik
    TISSA Verpackungstechnik verfügt über langjährige, technisch fundierte Erfahrung in der allgemeinen Verpackungs- und Schweisstechnik. Die Kompetenz reicht von der Unterbreitung eines möglichen Lösungsvorschlages über die Herstellung, Inbetriebnahme und Service von zuverlässigen Schweissbacken und -einrichtungen bis hin zu komplexen Verpackungsgeräten und -maschinen. Beispiele aus dem Lieferprogramm: Universal-Schweisspresse mit Pneumatikunterstützung, Handstempel-Schweissgerät für Palettenverpackung, Platzdruck-Prüfgerät (Qualitätskontrolle), Leerbeutel-Herstellgerät mit Thermotransferdrucker, Folienschweissgerät, Siegelzange, Handschweissmaschine, Schweissstempel, Ringschweisswerkzeug, Backensatz mit Stechmesser für gekrümmte Nähte, Laborschweissgerät. Die TISSA Verpackungstechnik arbeitet mit namhaften Partnerunternehmen zusammen:
  • BOSSAR (Pouch Machinery)
  • Gandus Saldatrici (Siegelgeräte)
  • OCS Checkweighers GmbH (Kontrollwaagen, Metalldedektoren)
  • PFM S.p.A. Packaging Machinery (vertikale und horizontale Schlauchbeutelmaschinen)
  • TOSS GmbH & CO. KG (Verpackungssysteme, Industrieprodukte, Pneumatik)
  • VIMCO S.r.l. (Kartonier- und Verschliessmaschinen, Transportsysteme usw.).

  • Individuelle Verpackungslösungen
    Zum Angebot der TISSA Verpackungstechnik gehören individuelle Dienstleistungen und Beratung auf dem breiten Gebiet der Faltschachteln, Folien-Verpackungsmaschinen, Kartoneinfaltgeräte und Kartonaufrichter, Karton-Reiteraufsetzeinrichtungen, Form-, Füll-, Verschliess- und Kartoniermaschinen sowie Karton-Verschlussautomaten mit Selbstklebe-, Nassklebe-, Heiss - oder Kaltleimsystemen. Viele namhafte Unternehmen, z.B. Bachmann Forming, Coop, Emmi, Haco, Hilti, Jowa, Migros, Panofina, Roche, Swisslog, Syngenta, Tetra Pak, Zweifel u.a. nahmen schon die Dienste der Firma aus Kleinbösingen in Anspruch. Inhaber und Geschäftsführer Urs Feuerstein präsentierte einige seiner erfolgreichen Lösungen - wie z.B. diese Backschalen aus Israel - im November 2008 auf der Pack & Move in Basel.

    Traysealer für Aufsteiger und Umsteiger
    Für alle, die heute mit einem halbautomatischen Traysealer arbeiten, öffnet der vollautomatische T 350 von Multivac neue Perspektiven für Rationalisierung und Arbeitserleichterung. Um die Zeit für den Produktwechsel auf bestehenden Verpackungslinien zu reduzieren und gleichzeitig entscheidend an Kapazität und Flexibilität zu gewinnen, bringt diese neue Maschine eine willkommene Ergänzung bzw. Erweiterung. Der kompakte, vollautomatische Traysealer in Edelstahlbauweise verfügt in seiner Basisversion über ein kontinuierlich laufendes Zuführband, das Trayübergabesystem und ein Siegelwerkzeug mit integrierter Schneidung. Er ist modular aufgebaut und erweiterbar (z.B. Trayabstapler, Mitnehmerband u.a.). Durch seine einspurige Arbeitsweise ist er perfekt in eine Verpackungslinie integrierbar. Die befüllten Trays werden von Hand auf das Zuführband des Traysealers aufgelegt, alle weiteren Arbeitsschritte laufen automatisch ab: Zuführen der Oberfolie, auf Wunsch Evakuieren und Schutzbegasen, anschliessend Schneiden und Abführen der fertigen Packungen. Die Mikroprozessor-Steuerung verfügt über einen Rezeptspeicher, in welchem für jedes Produkt die individuellen und unterschiedlichen Einstellung abgelegt und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher geladen werden können. So sind einmal optimierte Werte für Temperaturen, Prozesszeiten und Abläufe jederzeit wieder verfügbar. Der Benutzer wird über ein LCD Display logisch und komfortabel durch das Benutzermenü geführt. Die Steuerung verfügt über Schnittstellen, die Signale anderer Linienelemente verarbeiten und synchronisieren können. Die von der Form und Grösse der Trays abhängigen Teile wurden auf das unverzichtbare Minimum reduziert, deshalb ist eine Formatumstellung schnell möglich. Das variabel aufteilbare, einspurige Grundformat beträgt 420 x 300 mm, die maximale Trayhöhe ist 110 mm. Zur einfachen und gründlichen Reinigung sind alle sensiblen und hygienerelevanten Bereiche direkt oder mit wenigen Handgriffen zugänglich, wodurch die strengen EU Anforderungen für Maschinen im Lebensmittelbereich erfüllt werden.

    Zwei Aufgaben - eine Maschine
    Zwei verschiedene Aufgaben mit nur einer Maschine - Wrap-Around/Tray und Befüllen von Harassen - löst die neuste Entwicklung des schweizerischen Maschinenbauers Involvo AG. Mit der in kompakter Bauweise erstellten INVOPAC Combi können sämtliche erdenkliche Flaschenformate und -formen, aber auch andere Produkte über ein neuartiges, kontinuierlich laufendes Zuführsystem gruppiert und in der gewünschten Art verpackt werden. Die Verpackung kann dabei sowohl ein Wrap-Around in traditioneller viereckiger, octagonaler Form, trapezförmig oder ein Mehrweggebinde wie Harass sein. Der grosse Einstellbereich erlaubt es, von der Einzel- bis zur 24-er-Verpackung alle möglichen Packkonfigurationen zu fahren. Die einfach zu bedienende Prozessteuerung, welche auf sämtliche in der Maschinenumgebung vorhandenen Geräte kompatibel ist, erlaubt bei Formatwechseln eine äusserst schnelle und reibungslose Umstellung.

    Wartung und Pflege des Maschinenparks
    Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase kommt mit BRUNOX® Lubri-Food® ein echter High-Tec-Allrounder für die Lebensmittel-Verpackungsanlagen auf den Markt. Als Schmiermittel, Korrosionsschutz, Kriechöl und Reinigungsmittel findet er seine Anwendung in der Wartung und Pflege des Maschinenparks in der Lebensmittelproduktion, in Abpack- und Abfüllbetrieben, in der Maschinenproduktion, aber auch in der Landwirtschaft sowie im Gast- und Hotelgewerbe. Die Neuheit wird von BRUNOX AG, Uznach, aus hochwertigen weissen Paraffinölen und erstklassigen Additiven hergestellt, welche FDA und USDA registriert sind. Das feuchtigkeitsverdrängende, geruchs- und geschmacksneutrale, transparente Produkt enthält kein Teflon, kein Silikon und keine Säuren und zeichnet sich durch ein extrem gutes Kriechvermögen aus. Unter den ersten zufriedenen Anwendern befinden sich mehrere Getränke-Abfüllbetriebe (Aproz, Feldschlösschen, Eichhof, Bacardi) und Lebensmittelproduzenten (z.B. Masshard Swisskraut in Hinwil).

    Breites Lieferprogramm der BVS Verpackungs-Systeme AG
    Die von Kurt Küng und Livio Marchioni gegründete BVS Verpackungs-Systeme AG übernahm per Anfang 2006 alle Geschäftsaktivitäten der Bourquin Verpackungstechnik AG. Auf dem Bild ist der Geschäftsleiter und alleinige Inhaber Livio Marchioni zu sehen. Der bisherige Partner Kurt Küng steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Verfügung. Zusammen mit ihrer in Memmingen ansässigen deutschen Schwesterfirma vertreibt BVS Schlieren Verpackungsmaschinen und Versandeinrichtungen sowie die dazu gehörenden Materialien. Das Lieferprogramm umfasst Papierpolstersysteme (Padpak und Fillpak von Ranpak), Luftpolstersysteme (Air Space), Konstruktivverpackungen und Verpackungslösungen aus PE-Schaum (Hoffmann), Kartonverschliess- und Palettenwickelmaschinen (SIAT), Beutelverpackungsmaschinen (Automated Packaging Systems APS), Folienschrumpfmaschinen / Winkelschweisser (SMI), Hochleistungs-Schlauchbeutelmaschinen (BVM Brunner) sowie Tisch-Schweissgeräte aller Art (Gandus und Hawo).

    Verpackungsmaschinen für verschiedene Bereiche
    Die Fuji Packaging GmbH ist eingebunden in die weltweit operierende Fuji Kikai Gruppe. Sie entwickelt Maschinen für die Verpackung von Schlauchbeuteln, Schrumpf- und Stretchpackungen sowie 3- und 4-Randsiegelbeuteln. Im Sortiment sind auch Maschinen für gasdichte Siegelnähte für die Verpackung unter Atmosphärenaustausch beim Einsatz von Verbundfolien mit Sperrschichten. Die Packanlagen werden für die Verpackung von Lebensmitteln wie Käse, Brot, Fleisch, Süsswaren und Gebäck, sowie auch von Medikamenten oder Nonfoodverpackungen eingesetzt.

    Neue Schmelzgeräte-Generation
    Die neuesten Schmelzgeräte der bewährten Baureihe Concept aus dem Hause Robatech sind noch praxisgerechter und bedienerfreundlicher als ihre Vorgängermodelle. Neben der komfortablen Benutzeroberfläche und dem funktionalen Design ist vor allem das erweiterte Geräteangebot erwähnenswert. Unter dem bekannten Namen lanciert Robatech mit Concept A («Alleskönner») und Concept B («Verpackungsspezialist») erstmals zwei Gerätevarianten, die sich zwar im gleichen Gehäusedesign präsentieren, aber mit unterschiedlichen Steuerungen ausgestattet sind: Concept A ist ein universell einsetzbares Schmelzgerät, an das sich bis zu acht Klebstoffauftragsköpfe anschliessen lassen und das mit Kolben- und Zahnradpumpen arbeiten kann. Damit ist es für jede denkbare Heissleimanwendung geeignet. Die preiswertere Variante Concept B eignet sich für einen grossen Teil der in der Verpackungsindustrie vorkommenden Heissleimanwendungen. Das Gerät ist je nach Kundenwunsch mit zwei bis maximal vier Anschlussmöglichkeiten für Klebstoffauftragsköpfe ausgestattet. Die beiden unterschiedlichen Gerätetypen werden im gleichen Design angeboten. Die Geräte sind mit attraktiven, funktionalen Gehäusen verkleidet. Die Ausführungen mit den Tankgrössen 5 und 8 Liter haben ein Kunststoffgehäuse, das dank seiner isolierenden Eigenschaften eine übermässige Erwärmung der Gehäuseoberfläche verhindert. Die Concept-Geräte mit den Tankinhalten 12 bzw. 18 Liter sind dagegen mit Blechgehäusen verkleidet. Allerdings ist das Design der Blechgehäuse den modern gestalteten Kunststoffgehäusen nachempfunden, d.h. die bei Blechgehäusen üblichen scharfen Ecken und Kanten wurden durch Rundungen und Radien «entschärft».

    Neuer Servoabstapler 
    Der Blister-Abstapler ServoSep STD 100 von Zellwag hat die Erwartungen voll erfüllt. Der neue Abstapler mit 4 Magazinen wurde im Frühjahr 2005 bei einem führenden Schweizer Schokoladenproduzenten problemlos in eine bestehende Produktionslinie eingebaut und in Betrieb genommen. Je nach Format wird eine Leistung von 40- 90 Blister pro Minute benötigt. Erreicht wird eine Verfügbarkeit von über 99 Prozent. Die Formatwechsel werden schnell ohne Werkzeuge ausgeführt. Zudem können ähnliche Blisterformate mit den gleichen Saugwerkzeugen gefahren werden (In Summe 14 Formate mit nur 2 Saugwerkzeugen).
    Hans-Peter Wernhard, Firmengründer der Zellwag AG, informierte über die Nachfolgeregelung seiner Firma: «Die Zellwag AG ist seit der Gründung 1990 stark gewachsen, hat innovative Maschinen mit Marktpotential entwickelt und bearbeitet immer mehr Projekte als Generalunternehmer. Ich bin deshalb froh, dass ich frühzeitig einen Nachfolger finden konnte. Geschäftsführer Hans Steiner und die Mitglieder der Geschäftsleitung, Heinrich Thoma und Harry Ursprung, sind seit 2005 als Aktionäre an der Zellwag AG beteiligt und sichern zusammen das langfristige Bestehen der Firma. Diese Nachfolgeregelung entlastet mich, und ich kann mich ganz meinen Kernkompetenzen bei der Zellwag AG widmen: dem Verkauf, Engineering und der Entwicklung neuer Systeme und Anlagen für unsere Kunden.»

    Komplettlösungen und Einzelanlagen
    Mecatex SA vertreibt Maschinen und Anlagen für verschiedene Bereiche der Pharma-, Nahrungsmittel, Chemie, Kunststoff- und anderer Industrien. Zum Angebot gehört eine breite und vielseitige Produktpalette mit Komplettlösungen und Einzelanlagen, u.a. für das Lagern, Austragen, Fördern, Dosieren, Wiegen, Misch- und Fabrikationsprozesse, Abfüllen und automatisches Palettieren. Zu seinen Partnern zählt Mecatex mehrere bekannte Maschinenhersteller aus ganz Europa, wie z.B. Engelhardt, Möllers, Agriflex, MultiPharma, ISL, GIS usw. Die Firma wird von ihrem Gründer Paul Wirth geleitet. Der ehemalige Besitzer der Prodima SA und geistiger Vater des Prodima-Mischers hat mit Mecatex Ende 2003 die Rechte am Prodima-Mischer von der Gruppe Frewitt zurückgekauft. Die Prodima-Mischer stehen in zwei Baureihen zur Verfügung und lassen sich in allen Industrien einsetzen: Typ MJ (auf dem Bild zu sehen) für Nahrungsmittel, Chemie, Kunststoffe usw., der Typ MP für Pharma, Kosmetik, Nahrungsmittel sowie High-Tech-Anwendungen.

    Neue Sammelpackmaschine
    Die von Paal-Gruppe entwickelte Sammelpackmaschine ELEMATIC® 1000 i-1 stellt ein- und zweiteilige Verpackungsarten her und kann vorgeklebte Fefco-Kartons befüllen. Bei der mit modernster Servotechnik ausgestatteten Anlage erfolgt die Formatumstellung vollautomatisch. Durch die konsequente Verwendung innovativster Komponenten zeichnet sie sich durch minimalen Wartungsaufwand aus. Die Gestellbauweise ermöglicht eine einfache Reinigung der Anlage. 

    Erstmals zusammen
    Zusammen mit acht Unternehmen aus dem Bosch-Geschäftsbereich Verpackungstechnik und 16 anderen Ausstellern aus vor- und nachgelagerten Branchen veranstaltete die Sigpack Systems AG vom 21. bis 23. September 2004 eine Inhouse Show in Beringen. Über 400 Besucher erfreuten sich an diesem Anlass und liessen sich das vielfältige Rahmenprogramm nicht entgehen. Auf einer Fläche von 2000 m2 stellten sich die Aussteller den Fragen rund ums Herstellen, Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln, insbesondere von Süss- und Backwaren sowie pharmazeutischen Produkten. Live-Demonstrationen auf einzelnen Verpackungsmaschinen und ganzen Verpackungssystemen gaben einen Eindruck des breiten Produktportfolios und der Kompetenz, komplette Systeme über sämtliche Verpackungsstufen anbieten zu können. Auf grosses Interesse stiessen auch die Vortragsreihen zu den Themen Dichtpackungen, Robotik, Verpackungs-Convenience, Service und Training sowie Verpackungslösungen für Backwaren, Schokolade und andere Süssigkeiten. Viele Besucher interessierten sich speziell für den ersten öffentlichen Auftritt der Sigpack-Unternehmen unter dem Dach der Bosch Verpackungstechnik. Zwar war es noch zu früh, um klare Aussagen über die zukünftigen Strukturen und die strategische Ausrichtung zu machen; trotzdem war nicht zu übersehen, dass sich die neuen Partner wertschätzen und die Integrationsarbeiten mit grosser Motivation und Zuversicht angegangen werden. Mit knapp 4'300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 600 Mio. EUR ist die neue Bosch Verpackungstechnik die Nr. 1 im weltweiten Markt für Verpackungstechnik - mit einem gemeinsamen Heimmarkt in Europa, einer starken Marktstellung der Sigpack in Nordamerika und einer vergleichbaren Position der Bosch Verpackungstechnik im asiatischen Raum.

    Gewohnte Perfektion auf drei Quadratmetern
    Tiefziehverpackungen erfüllen heute überzeugend die vielfältigen Anforderungen des Handels. Die  Multivac Tiefziehmaschine R 140 verpackt schnell, sicher und zuverlässig - und braucht dabei aufgrund ihrer kompakten Bauweise gerade mal drei Quadratmeter Platz. Sie lässt sich einfach bedienen, komplett nass reinigen und erfüllt die Hygienevorschriften für Lebensmittel und medizinische Sterilgüter. Ihre ausgereifte langlebige Technik, u.a. 1000-fach in Grossmaschinen bewährte Komponenten, macht sie wertbeständig. Mit der R 140 können Vakuum-, Schutzgas- sowie Griffschutz-Packungen hergestellt werden. Eine maximale Folienbreite von 420 mm, die  Abzugslänge von 300 mm und eine Ziehtiefe von 130 mm ermöglichen ein breites Spektrum von Verpackungslösungen. Vielfältig sind auch die Anwendungsgebiete, weil die Maschine mit flexibler Folie, Hartfolie (bis 500 my) und medizinischem Papier fast alles verpacken kann - von der Reifepackung für einen Käseblock über SB-Verkaufspackungen für Frischfleisch oder Wurstaufschnitt bis zur Sterilpackung für medizinische Einmalspritzen. Die robuste Rahmenbauweise mit den exklusiv für Multivac gefertigten Seitenrahmenprofilen sowie die speziell entwickelte SPS-Steuerung garantieren dem Anwender perfekte Funktion und höchste Zuverlässigkeit.

    Standard- und Sondermaschinen
    Die Produktpalette der Koch Pac-Systeme GmbH (bis April 2007: Koch Maschinenbau GmbH) erstreckt sich von Standardmaschinen zur Blisterherstellung und Siegelung bis zu komplexen Sondermaschinen und Verpackungslinien mit automatischer Produktzuführung und Endverpackung. Als Verpackungsmaterialien kommen zum Einsatz Karton, Kartonfolie, Blister, Doppelkarton mit eingesetztem Blisterteil, Nurpack-Kartonverpackungen oder Spannstreifen. 

    12 Weltneuheiten und mehr

    Die drupa 2004 bot der Bobst Group die Gelegenheit, ihr erweitertes Angebotsspektrum vorzustellen. Das Unternehmen konnte sich dabei auf das Fachwissen und die Zusammenarbeit ihrer Partner in den einzelnen Fachgebieten stützen: Steuer und Apollo im Bereich Vollkarton sowie Rotomec, Atlas, Midi und Titan auf dem Gebiet der flexiblen Materialien ergänzen die Fachkenntnisse von Bobst und Schiavi. Ausgestellt wurden insgesamt 28 Maschinen und Ausrüstungen, davon 12 Weltneuheiten.
    Neu ist u.a. die Faltschachtel-Klebemaschine Alpina II. Sie basiert auf dem Erfolg der zum ersten Mal an der Ipex 1998 vorgeführten Alpina, die - dank ihrer Modularität genau auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten - schnell zum Marktführer wurde und ihren Platz in den grössten Unternehmen der Branche fand. Neben den bekannten Vorteilen der ersten Generation bietet die Alpina II noch viel mehr. Die technologischen Neuheiten helfen, Nischenmärkte mit hoher Wertschöpfung zu erschliessen. Zu den Pluspunkten gehören einfaches Einstellen, hohe Geschwindigkeit, hochwertige Endprodukte und grosse Zuverlässigkeit. Modular aufgebaut, ist diese Maschine in mehr als 30 Ausführungen erhältlich. Der Anwender kann somit genau bestimmen, was «seine Alpina» für ihn tun soll. In ihrer Grundausführung ist die Maschine mit 500 m/min um 50 m schneller als ihre Vorgängerin. Mit Hilfe der «Hochgeschwindigkeitsoption» wird eine Riemenantriebsgeschwindigkeit von 625 m/min erzielt. Das neue Antriebssystem ermöglicht dabei eine deutliche Senkung des Lärmpegels. Durch Verbesserungen des Combifolder-Moduls erhöht sich die Höchstgeschwindigkeit bei 4- und 6-Eckenschachteln von 35'000 auf 40'000 Schachteln pro Stunde. Das Gyrobox-Modul, mit dem Zuschnitte um 90 Grad gedreht werden, ermöglicht das Falten und das Kleben in einem Arbeitsgang.

    Drei Technologien zur Auswahl
    Anforderungen, welche die Verarbeiter an einzelne Stanzautomaten stellen, sind vielfältig. Um ihren Kunden die Auswahl des geeignetsten Produktionsmittels zu erleichtern, hat Bobst die Maschinenreihen Motion-, Leading-  und Master Technology ins Leben gerufen. Die auf der drupa 2004 eingeführte neue Produktpalette für automatische Stanzpressen bietet die grösstmögliche Auswahl an Lösungen für die Kartonagenindustrie. Sie ermöglichen den Kunden, sich ganz selbstverständlich der Technologie zuzuwenden, die ihren momentanen Anforderungen am besten gerecht wird oder die Lösung auszuwählen, die das Erreichen zukünftiger Ziele gestattet. Dabei sind die momentanen Markttendenzen ebenso zu berücksichtigen wie die Grösse und Struktur des Unternehmens, die Art der herzustellenden Verpackung sowie die zu verarbeitenden Materialien.
    Die Abbildung zeigt die auf der drupa 2004 ausgestellte SPeria 106E. Die Maschinen der Reihe der Motion Technology (SPeria 106, 106 E und 142 E) verkörpern die ganze Erfahrung, die Bobst im Laufe der Jahre erlangt hat. Sie richten sich an Unternehmen, die sich mit zuverlässigen Produktionsmitteln mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ausstatten möchten. Ihre Vielseitigkeit ermöglicht die effiziente Verarbeitung verschiedenster Materialien. Die SPanthera 106 LE und 145 PER der Leading Technology erbringen den Beweis dafür, dass hoch technisierte Maschinen nicht mehr nur für eine Elite bestimmt sind. Mit einem Bogentransport von höchster Qualität, der Integration zahlreicher Funktionen mit dem Ziel der deutlichen Reduzierung der Dauer des Auftragswechsels und einem hohen Automatisierungsgrad, der die Steuerung der Maschine vereinfacht, stellen die SPanthera ohne jeden Zweifel die Eintrittskarte in die Welt der High Technology dar. Sie sind besonders auf Unternehmen ausgerichtet, die sich im Wachstum befinden und Produktionsmittel mit hohem Wertschöpfungsfaktor erwerben möchten. Mit den SPrintera 106 PER und 145 PER bekräftigt Bobst sein Anliegen, sich durch Innovation hervorzuheben. Diese Maschinen der Master Technology richten sich in erster Linie an Firmen, deren Logistikmanagement bezogen auf ihre komplette Infrastruktur voll ausgereift ist. Ihr dynamisches Registerkorrektursystem, Power Register, gewährleistet ein perfektes Verhältnis der Stanzung und/oder Prägung zum Druck. Die SPrintera erfüllen die strengsten Anforderungen des Marktes wie beispielsweise jene der Tabak- oder der Kosmetikindustrie. Da sie sehr hohe Geschwindigkeiten mit minimalem Zeitbedarf für Auftragswechsel verbinden, stellen sie ideale Voraussetzungen für die Abwicklung kleiner sowie grosser Auftragsgrössen dar.

    Ultraschallventile und Applikator

    Die seit mehreren Monaten bestehende Zusammenarbeit zwischen den Firmen Wipf AG und Herrmann Ultraschalltechnik konnte an der FachPack 2003 symbolisch besiegelt werden. Vorgestellt wurde eine vertikale Schlauchbeutelmaschine, die mit einem Ultraschall-Applikator für das neue WICOVALVE-Ventil ausgestattet ist. Der speziell für die modernen Produktionsansprüche und für das WICOVALVE Ventil W103 entwickelte Applikator kann von gemeinsamen Kunden als «Standardmodul» eingesetzt werden. Das neue Wipf-Ventil sowie der Ultraschall-Applikator wurden zum ersten Mal gemeinsam der Öffentlichkeit vorgestellt und als Ganzes präsentiert. Die süddeutsche Herrmann Ultraschalltechnik vertreibt diese Applikatoren sowohl für getaktete wie auch für kontinuierlich arbeitende Maschinen. Diese können auf bestehenden Anlagen nachgerüstet oder in Zusammenarbeit mit Abpackmaschinenherstellern auf Neuanlagen angebracht werden. Die Ultraschalltechnologie wird heute beim Einschweissen von Aromaschutz-Einwegventilen aus qualitativen Gründen sowie dank der eher kurzen Siegelzeiten bevorzugt. Mit ihr ist die Ventileinsiegelung nicht mehr einer der takt-limitierenden Parameter. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Erhitzung von aussen nach innen (wie bei der thermischen Siegelung) benötigt wird, was zu einer schonenden Siegelung und zu regelmässigeren Siegelnähten führt. Bei WICOVALVE-Ventil W103 kann die Ultraschallsiegelung optimal realisiert werden. Zu diesem Zweck ist das aus einem relativ steifen Polyethylen gefertigte Ventil mit einer speziellen Materialerhöhung ausgestattet. Im allgemeinen Prozess an der Abpackanlage ändert sich nicht viel. Das Ventil wird auch hier auf die Materialbahn geführt, bevor die Maschine mit dem Formen und Schweissen der Folie beginnt. Die Bilder zeigen die Vorder- und die Rückseite des Ultraschallventils W103 sowie die vertikale Schlauchbeutelmaschine mit nachgerüstetem Ultraschall-Applikator.


    Stanzstation für Kleinauflagen
    Nach den bewährten Spilker-Veredlungssystemen (Stanzbleche, Rotationsstanzzylinder, Magnetzylinder und Prägezylinder) für die Etiketten-, Textil-, Hygiene, Kunststoff- und  Faltschachtelproduktion wurde 2004 eine motorisch betriebene, selbständige Stand-Alone-Stanzstation realisiert. Bedingt durch den Einsatz von Stanzblechen oder austauschbaren Vollwerkzeugen ist ein schneller Formatwechsel jederzeit möglich. Somit ist mit einem Gerät nach kurzer Umrüstung die Produktion von Faltschachteln, Etiketten, komplexen Verpackungen, Spezialprodukten etc. möglich. Die Signline Stanzstation ist in der Schweiz bei Printec Form AG erhältlich.

    Roboter, die mehr wissen
    Mit einer neu konzipierten, säulenartigen Aufhängung und einem flexiblen, modularen System bieten Sigpack Delta Roboter jetzt eine noch effizientere Lösung für alle Pick&Place-Anwendungen. Das Konzept erlaubt die Roboter genau dort zu platzieren, wo es aus der Sicht des Bedieners am meisten Sinn macht. Der modulare Aufbau berücksichtigt die limitierten Platzverhältnisse in den Produktionshallen. Um den Platzbedarf zu minimieren, wurde der Roboter und dessen Steuerung in ein Standardmodul integriert. Auch das Transportsystem und die Sicherheitsverschalung wurden für einen modularen Einsatz gestaltet. Sie besitzen einen eigenen statischen Aufbau und sind von den anderen Modulen mechanisch entkoppelt. Die modulare Auslegung hat den Vorteil, dass Systeme für jeglichen Bedarf und unabhängig von den konkreten Gegebenheiten flexibel aufgestellt werden können. So ist der Einsatz in einer Biscuitfabrik, in welcher ein Produktteppich in Trays verarbeitet wird, ebenso möglich wie z.B. bei der automatischen Bestückung einer Arzneizufuhrkette auf eine Schlauchbeutelmaschine.
    Die neue Plattform wurde so konzipiert, dass sie sowohl für neue Installationen als auch für das Nachrüsten an bestehende Verpackungslinien mit einem Minimum an Aufwand und Zeit eingesetzt werden kann. Um den Schwingungen des Roboters standzuhalten, wendet SIG ein spezielles Material an, welches ein Gemisch aus Mineralien und Bindemittel auf Epoxidharzbasis darstellt. Mit einer bis zu 15-mal besseren Schwingungsdämpfung als bei Stahl bzw. Grauguss bildet dieser Werkstoff die Grundlage für die flexible, säulenartige Konstruktion.

    Sprintera: 12'000 Bogen pro Stunde
    Das Firmenduo Limmatdruck/Zeiler installierte Mitte 2003 in Spreitenbach seinen zweiten Bobst-Stanzautomaten Sprintera 106-PER. «Der Einsatz modernster Spitzentechnologien ist für uns eine Grundvoraussetzung, um unsere Innovationsstrategie im Bereich der Verpackungen aus Karton und Papier auf dem heutigen schwierigen Wettbewerbsmarkt weiter ausbauen zu können. Bobst ist für uns daher der ideale Partner», erklärt Ulrich Nydegger, Leiter des Limmatdruck-Geschäftsbereichs Verpackungen und Geschäftsleiter der Tochterfirma Zeiler AG. Autoplatine® Sprintera erreicht eine Geschwindigkeit von 12'000 Bögen pro Stunde. Bemerkenswerte technologische Innovationen, ein integriertes Produktionsfluss-Management sowie ein äusserst präzises Registersystem sorgen für extrem kurze Einstellzeiten und hohe Produktionsgeschwindigkeiten. Die Erfahrung zeigt, dass im modern ausgerüsteten Werk Köniz, wo die erste Sprintera von Limmatdruck/Zeiler installiert ist, die optimale Produktqualität und höchste Flexibilität dieser Maschine klar zur Geltung kommen. In Spreitenbach wird es nicht anders sein. «Wir bieten individuell auf unsere Kunden zugeschnittene, durchdachte Komplett- und Speziallösungen an», erläutert Nydegger das Erfolgsrezept. Die Dienstleistungskette von Limmatdruck/Zeiler umschliesst Pre-Production mit Datenmanagement, Entwicklung und Design, Packaging-Production mit Veredelungen sowie Post-Production mit Verpackungstechnik, Lagerung und Co-Packing.

    Klebstoffauftragstechnik in automatisierten Verpackungsprozessen
    Die Klebstoffauftragstechnik mit Hotmelt-Klebern ist in der verpackenden Industrie nicht mehr wegzudenken. Um im Zusammenspiel zwischen Verpackungsmaschinenfunktionen, Verpackungsmaterial und Hotmelt optimale Verklebungsergebnisse zu erzielen, muss die Applikationstechnologie jedoch anwendungsspezifisch konfiguriert sein. Ein Bericht in der Ausgabe Winter 2002/03 der Fachzeitschrift swisspack international zeigt, wie die Klebetechnik in die Verpackungsmaschinen integriert werden kann. Als Beispiele sind abgebildet der Raupenauftrag mit der Nordson H400 Schmelzklebstoff-Auftragsköpfen (links) sowie eine Schnittzeichnung des neuen Nordson Klebstoffschmelzgeräts Serie ProBlue (unten).

    Komponenten des Auftragssystems
    Unabhängig davon, um welche Verpackungsanwendung es sich handelt, besteht ein Schmelzklebstoff-Auftragssystem prinzipiell aus der Tankanlage, in welcher der Klebstoff geschmolzen und auf Auftragstemperatur erhitzt wird. Der Klebstoff wird von einer Kolbenpumpe durch die angeschlossenen beheizten, hochflexiblen Materialschläuche zu den temperaturgeregelten Auftragsköpfen gepumpt. Bei der Integration des Klebstoffauftragssystems in eine Verpackungsmaschine sind die funktions- und konstruktionsbedingten Schnittstellen zu definieren. 
    Die Art der klebetechnischen Anwendung bestimmt, an wie vielen Positionen auf einem Karton oder Zuschnitt Klebstoff aufgetragen werden soll. Hiermit fällt in der Regel auch die Entscheidung, welches Klebstoffauftragsverfahren und wie viele Auftragsköpfe in die Verpackungsmaschine integriert werden müssen. 

    Auswahl des Klebstofftyps
    Die Art und der Aufbau des zu verklebenden Materials legt - ausgehend von der Anwendung - den Klebstofftyp fest. Handelt es sich bei dem Material z.B. um Papier, Vollkarton oder Wellpappe (für die Anwendungen wie Kartonverschluss, Trayherstellung, Seitenlaschenverklebung), so wird in der Regel ein EVA eingesetzt. Handelt es sich hingegen um Faltschachteln aus Klarsichtfolie (z.B. PET), so muss ggfs. mit einem PUR gearbeitet werden. Soll bei der Anwendung nicht alles verklebt, sondern nur ein Haftverbund zwischen gestapelten Kartons erzielt werden (wie bei wiederverschliessbaren Verpackungen oder bei der Palettensicherung), so ist ein Haftschmelzklebstoff einzusetzen. 
    Um die Klebstoffleistung optimal auszunutzen, muss die Klebstofftemperatur im Tank und in den Materialschläuchen bis zur Düse des Auftragskopfes möglichst genau regulierbar sein (Klebstoffviskosität). Während längerer Stillstandszeiten der Verpackungsmaschine sollte die Temperatur gesenkt werden; so wird der Schmelzklebstoff geschont. Feuchtigkeitsvernetzende Klebstoffe (PUR-Hotmelts) müssen im Tank mit Stickstoff oder getrockneter Luft abgedeckt werden. Das verhindert vorzeitiges Ausreagieren. Entsprechend der Anwendung werden die geeignete Auftragskopftechnologie und das Klebstoffauftragsbild bestimmt. 

    Abstimmung der Tankanlage auf die Anwendung
    Zur Sicherstellung eines unterbrechungsfreien Betriebs ist die Klebstoffauftragsanlage auf die Leistung der Verpackungsmaschine (Klebstoffverbrauch) abzustimmen. Bei der technischen Auslegung sind insbesondere die Maschinengeschwindigkeit (m/Min.), die Anzahl der Verpackungen oder Zuschnitte pro Minute sowie die Anzahl der Klebstoffaufträge (Raupe oder Punkt) pro Verpackung oder Zuschnitt zu berücksichtigen. Diese Leistungsdaten der Muttermaschine bestimmen den Klebstoffverbrauch pro Zeiteinheit. Die Tankanlage ist dementsprechend in Bezug auf das Volumen, Schmelz- und Förderleistung, Pumpenart (Kolbenpumpe oder Zahnradpumpe), Pumpengrösse (Übersetzungsverhältnis, Kammervolumen), Anzahl von Schlauch- und Auftragskopfanschlussmöglichkeiten, Tankniveauanzeige sowie Fernbedienbarkeit zu dimensionieren. Sie sollte in der Verpackungsmaschine so integriert sein, dass ein schnelles Nachfüllen des Tanks mit Hotmelt möglich ist. 
     


    Der Klebstoffauftrag wird vielfältiger
    Bei der Entwicklung der neuen modularen Concept-Heissleimauftragsgeräte haben die Spezialisten der Firma Robatech AG besonders auf die hohen Anforderungen der Verpackungsindustrie geachtet. Nebst der selbsterklärenden Folientastatur mit übersichtlicher Digitalanzeige zur gesamten Systemregelung wurden neue technologische Einzelheiten in die Gerätelinie integriert. 
    Die neue «ICS-Elektronik» (Integrated Control System) regelt individuell alle Heizzonen, die Wochenschaltuhr, die Temperaturabsenkung, die Füllstandsüberwachung etc. Mittels LAN-Netz kann sie sogar mit übergeordneten Maschinensteuerungen kommunizieren. Zudem bietet das Concept Neuerungen wie doppelwirkende Kolbenpumpen mit elektronischer Umsteuerung, Zahnradpumpen, Schmelzkleberverteiler mit integriertem Leimfilter für Schmutzpartikel und ein Druckablasventil. Die Klebstofftanks mit 4, 8, 12 und 18 Liter Fassungsvermögen und entsprechender Schmelzleistung ermöglichen den individuellen Klebstoffauftrag. Heizschlauchanschlüsse und Auftragsköpfe unterstützen dank variabler Anzahl die Anwendungsvielfalt vom Banderolieren über Kartenkleben, Gummieren, Verpacken, Etikettieren bis hin zum Palettisieren und 2500 mm breiter Flächenbeschichtung. Durch die präzisen Zahnradpumpen kann die Klebstoffmenge volumetrisch dosiert werden. Zusammen mit der Auswahl an Auftragsköpfen für Raupen-, Flächen-, Sprüh- und Spiralauftrag ist das Klebstoffauftragsgerät individuell einsetzbar. Die neuen Concept-Geräte lassen sich in das bestehende Zubehör wie Heizschläuche, Auftragsköpfe und Filter voll integrieren.

    Traysealer T400
    Vakuumverpackung live weckte das Besucherinteresse des Multivac-Messestandes an der Pack it 01 in Basel. Als damalige Neuheit wurde der kompakte, in Edelstahl gefertigte Vollautomat Traysealer T400 vorgestellt - modular aufgebaut und erweiterbar. Die Maschine garantiert schnelle Formatwechsel und hat auch eine Evakuiereinrichtung für flüssige Produkte. Dank Servoantrieben und Schrittmotoren ist höchste Präzision gewährleistet.
    Multivac bietet im Bereich Vakuum-Verpackung eine ganzheitliche Beratung - von der ausgeklügelten technischen Auslegung der Verpackungsanlage über optimales Folienmaterial bis hin zur optischen Erscheinung. Im Sektor Rollenautomaten ist die Firma in der Schweiz führend; das breite Angebot umfasst spezifisch auf die Verpackungsaufgabe abgestimmte Geräte. Die Maschinen-Grundtypen bieten vielfältige Ausbaumöglichkeiten. Ergänzt wird das Verpackungsmaschinenprogramm durch eine bunte Palette von MR Etikettiergeräten für eine moderne Online- und Offline-Ettikettierung. 

    Vakuum-Dosenverschliessautomat
    Mit der INDOSA-matic 200 proVAC hat Grabher Indosa AG, Worldwide No. 1 in Can Machinery, ein vielfach bewährtes System zum Evakuieren, Begasen und Verschliessen von Dosen im Angebot. Integriert ist ein Abstapler mit Positionierung des Deckels in der Verschliessstation. Die Leistung der Maschine erreicht ca. 8 bis 12 Dosen pro Minute, die Geschwindigkeit hängt vom Produkt ab. Möglich ist ein Restsauerstoffwert von weniger als 0,5 Prozent. Der Dosendurchmesser beträgt 73 bis 200 mm, die Dosenhöhe bis 320 mm.

    Partner für Industrieanlagen
    Lagern, Austragen, Fördern, Zerkleinern, Klassieren, Dosieren, Entstauben, Absacken, Palettieren, Verpacken und Verladen von Schüttgütern: Das alles sind Tätigkeiten, die die Lüscher Industrieanlagen AG zu ihren Spezialitäten zählt. Kompetente Anlagen- und Komponentenhersteller weltweit sind dabei ständige Lüscher-Partner bei der Abwicklung der Projekte. Im weiteren befasst sich das Unternehmen mit dem Gebrauchtmaschinenhandel; hier wird von der Vermittlung und dem Verkauf bis zur Demontage, Logistik sowie der Überwachung des Wiederaufbaus die ganze Dienstlestungskette übernommen.

    Blisterform- und Siegelmaschine
    Mit der blimatic TS/400 (max. Arbeitsformat 200 x 400 mm) können Blisterhauben tiefgezogen, wie auch mit den Blisterkarten versiegelt werden. Die Blisterhauben werden im 1. Takt ab Folienzuschnitt geformt und im 2. Takt mit der entsprechenden Rücklage versiegelt. Optional kann die Maschine mit einem automatischen Drehtisch geliefert werden. Im Handumdrehen ist die Maschine auf eine andere Packungsgrösse umgestellt. Die Funktionsweise der Maschine ist sehr einfach und setzt kein qualifiziertes Personal voraus. Die TS/400 kann auch als Typ TS/500 mit einem max. Arbeitsformat von 300 x 500 mm geliefert werden. Sämtliche Maschinen werden im eigenen Betrieb der blipack hergestellt.

    Der Strip, der die Strahlung misst
    Kleine, hochempfindliche Papierstreifen ermöglichen die Messung der UV-Strahlendosis auf eine sehr einfache Weise. Dank selbstklebend ausgerüsteter Rückseite kann der Strip nach Abziehen der Schutzfolie problemlos auf diverse Substrate (z. B. Folien, Metall, Kunststoff, Glas, Holz) aufgebracht werden.
    Die UV-Test-Strips kommen bei UV-Bedruckung und Veredlung zum Einsatz, und zwar sowohl bei Format- wie bei Rollenware. Sie eignen sich für Druckmaschinen im Offset-, Tief- und Flexodruckverfahren sowie für sonstige Lackiermaschinen. Die Funktionsweise ist ganz einfach: Nach dem Öffnen der Aluminiumverpackung wird die Schutzfolie auf der Rückseite des Strips entfernt. Der Messstreifen wird auf ein Substrat geklebt und durch die UV-Bestrahlungsanlage geschickt. Bei UV-Bestrahlung wird die UV-sensitive Komponente zerstört; die Konsequenz ist eine Farbveränderung des Testfeldes. Die Farbe wird mit der aufgedruckten Farbskala verglichen und mit einem Stift markiert. Die direkte Strahlenmessung am Substrat bietet die Möglichkeit einer einfachen Produktions- und Qualitätskontrolle beim Druckvorgang. Das hilft, Fehlchargen zu vermeiden und Materialausschuss während der Produktion auch ohne Messgeräte zu minimieren. Die UV-Test-Strips, ein Produkt der deutschen Firma UVTec Messtechnik GmbH, sind in der Schweiz, Österreich, Norditalien, Elsass und Süddeutschland bei BRER GmbH erhältlich.

    Starke Neuheit im Faltschachtel-Klebebereich

    Mit der PACIFIC Faltschachtel- Klebemaschine für Wellpappe präsentiert Bobst das Resultat langjähriger, erfolgreicher Arbeit im R & D-Bereich. Es ist bekannt, dass die Kunden im Segment dieser Verpackungen grösstmögliche Flexibilität wünschen. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass die modularen Faltschachtel- Klebemaschinen in manueller, motorisierter und Matic-Version erhältlich sind und in 42 Standardausführungen zur Verfügung stehen. Dazu kommt ein Erscheinungsbild  mit modernem Design, das bis in die Details neu gestaltet worden ist. 
    Damit die Maschine zu ihrer vollen Performance auflaufen kann, kommt es auf die technische Präzision ihrer Komponenten an: Mit Acufeed, einem neuartigen Einlegekonzept, hat man durch vereinfachte Einstellungen die Möglichkeit, Arbeitswechsel erheblich zu verkürzen. Dadurch wird ein perfektes Ausrichten der Zuschnitte vor den verschiedenen Faltvorgängen erreicht. Die Riemeneinführtransporte können bei Bedarf mit pneumatischen, separat einstellbaren Hebevorrichtungen ausgestattet werden, wodurch die Zuschnitte mit unregelmässigen Formen ideal kontrolliert werden können. Mit dem Combilforder I und II stehen auf einem motorisierten Schlittenrahmen montierte Rotationsfalthaken zur Verfügung, die sich automatisch der Laschenlänge anpassen. Mit einer langen Faltvorrichtung von 5,80 m kann ein gleichmässiges und beständiges Falten aller Formate bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten errreicht werden. Die Verarbeitung von Minimalformaten erfolgt ohne Ausbau der unteren und oberen Zentraltransportvorrichtung. Die fast 8 m lange Auslage erlaubt ein perfektes Ausrichten disproportionaler Schachteln.

    Leistungsfähiger Stanzautomat
    Die Autoplatine® SPO 160-APR der neuen Bobst-Baureihe APR ist mit Power Register ausgestattet, einer Einzelbogenausrichtung für exzellenten Druck- und Stanzpasser. Da die Bogenkante mit diesem System über Fotozellen resp. Kamera kontrolliert wird, eignen sich diese Maschinen auch ganz besonders für die Verarbeitung von kaschierter Wellpappe. Der Flachbettstanzautomat Autoplatine SPO 160-VISION kann innert weniger Stunden vor Ort montiert werden und gewährleistet ein schnelles und leichtes Umrüsten, hohen Bedienungskomfort und minimalen Wartungsaufwand; zum Einsatz kommen besonders langlebige Verschleissteile. Eine Produktionsgeschwindigkeit von 4500 Hub pro Stunde und Auftragswechsel innerhalb von 8 Minuten bieten Garantie für eine hohe Produktivität. Das Abfallausbrechen in drei Varianten ermöglicht eine grosse Flexibilität.

    Stretchen ohne Unterbruch

    Mit CorelessWrapper stellte Lindner Verpackungen GmbH an der Pack it í01 einen preisgünstigen Stretchautomaten mit Maschinenrolle ohne Pappkern vor. Die neue Anlage für die automatische Sicherung von Paletten verarbeitet die bewährte vorgedehnte WINWRAP® Coreless-Stretchfolie ohne Pappkern, wobei sie nach Angaben des Herstellers nahezu wartungsfrei arbeitet und bis zu 50 Prozent weniger Folie verbraucht. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen Lindner Verpackungen mehr und mehr auf dem Gebiet der Palettensicherung profiliert. Der Vorreiter war WINWRAP®  -die vorgereckte Stretchfolie mit höchster Reiss- und Durchstossfestigkeit. Die nun mit einem Automaten verarbeitbare WINWRAP® Coreless mit wiederverwendbarem Kunststoffabroller wurde mit einem französischen Oscar de l'emballage IFEC ausgezeichnet. 
    Unter dem Namen Rondo bietet Lindner eine mobile Stretchanlage an. Seit der Erstvorstellung im Februar 2001 auf der EuroCargo in Stuttgart wurde die kleine Stretchanlage mit Erfolg auch auf den Messen in Birmingham, München, Brno, Plovdiv, Nürnberg und Basel vorgeführt. Die Besucher schätzten die Idee, die Stretchanlage auf einem Palettenhubwagen leicht zum Packgut zu fahren, sowie die zuverlässige Maschinenentwicklung mit der im Verbrauch sparsamen WINWRAP-Folie aus dem gleichen Haus. Rondo arbeitet mit Erfolg bereits in mehreren Betrieben.


    Roboter für viele Einsatzgebiete
    Einen imponierenden Eindruck machen die verschiedenen Delta-Roboter der Sigpack Systems AG. Die von Damaurex S.A. in Romanel-sur-Lausanne entwickelte Robotertechnologie bietet eine hohe Flexibilität, sowohl eingesetzt in Verpackungssysteme als auch als Einzelkomponenten. Ihr Einsatzgebiet reicht vom Erstellen von Produktesortimenten, Beschicken von Verpackungsmaschinen bis hin zum Füllen von Kartontrays mit Artikeln aus verschiedenen Industrien.

    Die schnellste aseptische Abfüllmaschine
    Die Abfüllmaschine TBA/22, deren Prototyp Tetra Pak im April an der Anuga FoodTec 2000 in Köln vorführte, ist besonders auf die Hersteller zugeschnitten, die mit grossem Durchsatz eine Kartongrösse produzieren. Demonstriert wurde die Abfüllung von 250 ml-Packungen. Tetra Pak plant, die Abfüllanlage für diese sowie für die 200-ml-Grösse demnächst auf den Markt zu bringen. Beide Versionen wurden in Italien, Japan, Saudi-Arabien, den USA und in Deutschland erfolgreich getestet und haben vielversprechende Ergebnisse erzielt. Mit einer Kapazität von 20000 Portionspackungen pro Stunde ist die TBA/22 die schnellste aseptische Abfüllmaschine der Welt. Eine Linie kann insgesamt über 100 Millionen Packungen pro Jahr produzieren. Wie bei Tetra Pak verlautet, schreitet in der Zwischenzeit die Arbeit an der Entwicklung einer Version des Systems TBA/22 für Einliter-Packungen mit einer Kapazität von 12000 Packungen/Std. weiter voran.

    Fusion im Spezialgebiet Bänder
    Die Verseidag Beltech AG (vormals Leder Beltech AG) fusionierte mit der niederländischen Ammeraal Conveyor Belting BV. Ab Mitte 2000 firmiert die neu gebildete Gruppe unter dem Namen Ammeraal Beltech AG mit Sitz in Jona . Die Verseidag Beltech übernahm das Verkaufsprogramm der Ammeraal-Gruppe. Dies betrifft insbesondere:
    • Ammeraal® Prozess- und Transportbänder für die Nahrungsmittelindustrie (Backwaren, Schokolade, Fleisch) sowie für Handling, Logistik und generelle industrielle Anwendungen
    • endlos gewebte Spezialbänder mit diversen Kunststoffbeschichtungen wie PU, PE, HY, SI, PVC, PVCF
    • Amseal® kantenversiegelte Bänder für Hygiene-Optimierung bei der Produktion von Lebensmitteln
    • Bondabelt® Sonderbeschichtungen für industrielle Anwendungen
    • KVP® Kunststoffgliederketten, z.B. für Fleisch, Fisch, Gemüse oder Backwaren
    • PTFE-beschichtete Bänder und Folien.
    Diese Produkte runden das bekannte Programm der Verseidag Beltech ab. Zu diesem gehören:
    • Beltech® Prozess- und Transportbänder (mit Stollen, Wellenkanten, Führungsprofilen usw.)
    • Rapplon® Hochleistungs-Flach- und Antriebsriemen bzw. Maschinenbänder
    • Rapplas® Kunststoff-Transportbänder bzw. Rundriemen
    • Rappcord® Rund- und Keilriemen
    • individuell konfektionierte Zahnriemen.