Portionenverpackungen
Stick Packs für Tee
Der neuartige Stick Pack stellt eine attraktive Lifestyleprodukt-Alternative zum traditionellen Teebeutel dar. Der elegante und aus Folien hergestellte Stick ist tropffrei, muss nicht mehr um den Teelöffel gewickelt ausgedrückt werden und ist sogar zum Rühren ideal.
Das integrierte Verpackungssystem für Tee in Stick Packs wurde von Sigpack Systems AG im Auftrag der Münchner Bistrozucker GmbH entwickelt. Der mit Tee gefüllte Stick Pack, auch «tpod» (tea portion of design) genannt, dient gleichzeitig zum Umrühren. Die Anlage stellt sowohl die perforierten Stick Packs als auch die Zweitverpackung im herkömmlichen Schlauchbeutel oder im Pull Pack her. Stick Pack wie Pull Pack (welches eine besonders schnelle und exakte Öffnung durch Ziehen an beiden Enden sowie saubere Entnahme des Inhalts ermöglicht) garantieren einen aromaversiegelten und dichten Verschluss und sichern so die Qualität des Produkts. Die in Zusammenarbeit mit dem Folienhersteller Alcan Packaging entwickelte kaltsiegelfähige Verbundfolie springt nach dem Befüllen dank Rückstellungskraft wieder in ihre ursprüngliche, leicht zylindrische Form zurück (springback foil). Sie ist von der Food und Drug Administration (FDA) zertifiziert und wird nach einem speziell entwickelten Perforationsverfahren hergestellt. Weitere Anwendungsmöglichkeiten für dieses Konzept finden sich für Kaffee oder pharmazeutische Produkte. Die von Sigpack Systems entwickelten Systemlösungen für die Herstellung von Stick Packs wurden erstmals in derFachzeitschrift swisspack international, Ausgabe Nr. 3/2006, ausführlich beschrieben. Das neuartige Teebeutelsystem erhielt im Schweizerischen Verpackungswettbewerb 2008 einen Swiss Star in der Kategorie Verkaufsverpackungen. Die Auszeichnung nahmen am ersten Tag der Fachmesse Pack&Move in Basel Holger Botsch und Brigitte Salm von Sigpack Systems AG entgegen. Mit 55 Einsendungen hat der Wettbewerb 2008 eine Rekordbeteiligung erlebt. Neben den Stick Packs wurden von der Jury des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI 7 weitere Swiss Stars für besonders gelungene Innovationen sowie 3 Sonderpreise für das Gesamtdesign verliehen. Im Rahmen der Verpackungsprämierung wird von Konsumenten im Internet jeweils über einen Publikumspreis als Sonderauszeichnung abgestimmt. Dieser ging an die Firma O. Kleiner AG.

Perfekte Produktgestaltung und -präsentation
Das ShrinkPak System bringt die Fischprodukte in optimale Präsentationsform - egal ob rund, rechteckig oder quadratisch. Die Verpackungslösung von CFS bietet die Vorteile eines Thermoformers wie Automatisierung, eine leichte Handhabung und einen kontinuierlichen Verpackungsprozess in Kombination mit den Vorzügen des Schrumpfmaterials - z.B. einen hohen Schrumpf von bis zu 40 Prozent und sehr gute Barriereeigenschaften. Der linienintegrierte Verpackungsprozess entspricht höchsten Hygienestandards. Da keine Gefahr einer Verschmutzung des Produktes durch manuelle Arbeitsgänge besteht, kann die Haltbarkeit entscheidend verlängert werden. Die Ausstattung der Linie richtet sich nach dem individuellen Bedarf und reicht von einer kleinen Maschine für Endverbraucherverpackungen bis hin zu grossen Systemen.

Intelligente Pharma-Anwendungssysteme
Exakte Dosierung, sichere Applikation und erhöhte Wirtschaftlichkeit sind gemäss Burkhard Lingenberg, Marketing- und Kommunikationschef von Gerresheimer, die wesentlichen Faktoren, die den Siegeszug der Systemverpackungen im Pharmasektor beschleunigen. Die jüngste Generation der Fertigspritzen wird von Gerresheimer unter den Marken RTF® (Ready to Fill) sowie Readyject® bereits komplett sterilisiert, silikonisiert und weitestgehend vormontiert geliefert. Die Gruppe gilt weltweit als Schrittmacher auf diesem äusserst anspruchsvollen Sektor. Mit diversen Flaschen, Fläschchen, Gläsern, Ampullen und Carpulen erster Güte hat das Unternehmen ein aussergewöhnlich differenziertes Produktangebot für jede Art von Medikamenten sowie für die Diagnostik etabliert. Spezielle Highlights resultieren aus neuartigen Konstruktionen und Fertigungstechnologien - darunter verschieden geformte Leichtglasflaschen oder die fast schon legendäre Japan-Ampulle, die in ihrer filigranen Ausformung neue qualitative Massstäbe gesetzt hat. Beide entstehen aus Borosilicat-Röhrenglas, das Gerresheimer als vertikal integrierter Anbieter ebenso selbst produziert wie das Behälterglas. 

Bequeme Eisportionen für jetzt
Convenience hilft. Durchdachte Verpackungslösungen, welche unseren Alltag bequemer, angenehmer, einfacher machen, sind gefragt und setzen sich am Markt durch. Auch bei Eisportionen liegt die Convenience- Verpackung voll im Trend der Zeit.
Konsumenten in der Schweiz, Österreich und Island haben als erste das Löffel- im-Deckel- System (LID) kennen gelernt. Und nach den letztjährigen Markterfolgen mit diversen Frischkäse- und Snackprodukten haben nun auch Speiseeisproduzenten diese für den unmittelbaren und bequemen Genuss ausgestattete Verpackung für sich entdeckt. Nestlé, Coop und Unilever haben in Zusammenarbeit mit der Greiner Packaging bereits eigene LID-Eisverpackungen eingeführt. Der erste war ein aus PS gefertigter, gesleevter Becher; er hat in entscheidendem Masse zum erfolgreichen Relounch des Nestlé-Produktes Frisco beigetragen. Konsumenten, die die Eisportion direkt nach dem Kauf vor Ort verzehren, schätzen den im Stülpdeckel integrierten, sofort griffbereiten und durch eine hohe Festigkeit überzeugenden Löffel. Durch das Etikett hygienisch verschlossen, lässt er sich bei Bedarf leicht herausnehmen. Die Coop Schweiz hat die neuartige Eisverpackung als rechteckige und das Unilever-Unternehmen Pierrot-Lusso als ovale Kunststoffwanne eingeführt. Die aus spezieller Lichtschutzfolie tiefgezogenen Behälter werden mit spritzgegossenen und etikettierten LID-Deckeln verschlossen. Das positive Konsumentenecho lässt erkennen, dass die optimale Funktionalität und das innovative Design auch zum Impulskauf anregen. Darüber hinaus ist der Wiedererkennungswert am POS sehr hoch.

Der Aufschnitt, wie man ihn gern hat
Die Nachfrage nach praktisch verpacktem und ansprechend präsentiertem Wurst- und Käseaufschnitt wächst ständig. Eine Verpackungslösung, welche einen bleibenden Markterfolg verspricht, stellt die neu entwickelte FlipFresh dar. Da sie einfach geöffnet und auch mehrfach wieder verschlossen werden kann, bietet sie dem Verbraucher einzigartige Vorteile. Dank patentiertem Wiederverschluss bleibt der Inhalt in der Originalverpackung frisch und behält sein volles Aroma. Das Entnehmen einzelner Scheiben wird deutlich erleichtert und der Verbraucher kann jederzeit erkennen, was und wieviel sich in der Verpackung befindet. Die attraktiven Packungen zeichnen sich durch eine gute Stapelfähigkeit aus und können nicht nur liegend, sondern auch stehend oder hängend präsentiert werden, ohne dass der Inhalt verrutscht: das sind wiederum Vorteile, die der Handel schätzt. FlipFresh ist nämlich in der Packungsform nicht festgelegt und passt sich den Produkten an; runde, ovale, quadratische und rechteckige Packungsformen sind problemlos möglich. Den Innovationsgrad dieser von CFS Pack Consultancy entwickelten neuartigen Lebensmittelverpackung erkannte auch die Deutsche Verpackungswettbewerbs-Jury und verlieh ihr einen ihrer Verpackungspreise.
Mit seiner Pack Consultancy macht CFS als führender Hersteller von Verpackungslösungen seit einigen Jahren der Lebensmittelindustrie das eigene Know-how zugänglich. Dabei werden die Kunden von der Erarbeitung eines neuen Produktprofils über die Gestaltung neuer Verpackungen, die Erstellung von Mustern bis zur Realisierung betreut.

Mit Käsesnack an die Olympiade
Syd, Millie und Olly standen als Maskotte der Olympischen Spiele 2000 für Sydney, Millennium und Olympics. Zur Begrüssung des Grossereignisses lancierte die australische Firma Bonlac Foods, ein offizieller Olympiade-Sponsor, einen Käsesnack mit Bildern dieser populären Figuren. Die Schmelzkäseportionen werden in tiefgezogenen Unifill-Kunststoffschalen von Elopak angeboten. Die drei Figuren sind auf zwölf verschiedenen Zeichnungen als Sportler in olympischen Disziplinen zu sehen. 

Frites-Tüten mit Saucenfach
Kategorie «Verkaufsverpackungen»
Die als Falt-Tray bereits bekannte Takeaway-Verpackung hat ein zusätzliches Behältnis für die Saucen erhalten. Dabei musste kein separates Material an den bestehenden Tray hinzugefügt werden, denn die mit dem neuen Saucenfach ausgestattete Verpackung besteht aus einem einzigen, aber etwas verlängerten Stanzling. Der geklebte Falt-Tray wird flach geliefert und benötigt hierdurch minimalen Platz. Mitsamt Saucenfach kann er auf einfachste Art aufgerichtet werden. Als Material steht ein mit der nötigen Fettbarriere versehener Karton im Einsatz, welcher zu 100% recyclierbar ist. Der ökologische Aspekt wird hierdurch optimal erfüllt. Das Produkt existiert in 2 Grössen und unterschiedlich trendigen Motiven für Kinder und für Erwachsene.

Kommentar der Jury
Besonders bemerkenswert ist die einfache Idee, mit welcher ein zusätzliches Behältnis nach dem Motto «2 in 1» geschaffen worden ist. Das Produkt besticht mit seinem praktischen Saucenfach als clevere Convenience-Verpackung. Mit minimalstem Zusatzaufwand wird es dem Konsumenten ermöglicht, die Frites und die Sauce in einer Hand zu halten und mit der anderen Hand zu essen. Eine separate Saucenverpackung entfällt und das Einweichen der Frites durch den Kontakt mit der Sauce wird vermieden. Das Resultat ist eine attraktive Takeaway-Verpackung, welche dem Trend steigender Fastfood-Ansprüche entgegenkommt und rundum überzeugt.

Einsender: Zeiler AG, Köniz
Hersteller: Zeiler AG, Köniz
Auftraggeber / Verwender: Frigemo AG, Cressier
Entwicklung / Gestaltung: Druck und Muster, Ostermundigen


«Dream Steam» - Einwegkochtopf für die Mikrowelle
Kategorie «Verkaufsverpackungen»
Die Verpackung besteht aus einer tiefgezogenen PP-Schale und einer randversiegelten Abdeck-Verbundfolie, welche mit einem speziellen Überdruckventil versehen ist. Abgefüllt mit Fertiggerichten, welche als Frischprodukte (nicht vorbehandelt oder vorgekocht) angeboten werden, handelt es sich hier um ein integriertes Verpackungs- und Kochsystem. Die komplett verschlossene Verpackung wird im Mikrowellenherd 6 - 8 Minuten erhitzt und nach dem Aufschneiden der Verpackung ist das Menu zum Verzehr bereit.

Kommentar der Jury
Die Verpackung mit dem «Dampfkochsystem» kommt der heute geforderten Convenience entgegen. Dank dem Überdruckventilsystem kann der erforderliche Dampfdruck konstant gehalten werden und eine rasche, schonende Zubereitung der fix-fertigen Mahlzeit wird auch Nichtkochern ermöglicht. Die transparente Verpackung erlaubt den direkten Einblick auf das Fertiggericht am Verkaufspunkt und auch während der Zubereitung. Die Abfallmenge ist dank dünner Folien gering.

Einsender:Wipf AG, Volketswil
Hersteller: Wipf AG, Volketswil (Deckelfolie und Ventil)
Auftraggeber / Verwender: Micarna AG/SA, Bazenheid/Courtepin
Entwicklung / Gestaltung: Creative New Food, Rafz


Back to the Future
Die traditionelle Tetraeder-Form erlebt ein Comeback als eine neuartige Joghurt- und Dessertportion für Kinder. Die Toni Nuckis enthalten 65 ml Erdbeerjoghurt, das ohne Löffel «jederzeit genussbereit» ist. Die Packung wird am oberen Ende aufgerissen und direkt in den Mund ausgedrückt. Der neuartige «Joghurt-Spass» bietet den Kindern, so der Hersteller Swiss Diary Food AG, einen «gesunden Snack für Schule und Freizeit». Die Zeichnungen auf den im Flexoverfahren bedruckten Packungen laden die Kinder zum Spielen ein. 
Das Produkt ist gekühlt in reich illustrierten Multipacks von Zeiler AG im Verkauf. Die aus Kraftkarton 290 g/m2 hergestellten Faltschachteln (5-Farben Offsetdruck mit Schutzlack) sind mit Sichtfenstern aus 50 my starker PET-Folie versehen. Jede Faltschachtel enthält sechs Portionen, d.h. insgesamt 390 ml Erdbeerjoghurt. Zur Promotion wurden die neuartigen «Dreieck-Joghurts» in der Einführungsphase auch in McDonald's Restaurants abgegeben. 
Die Nuckis werden auf einer neuen Tetra Classic Aseptic TCA 65 verpackt. Der Form nach entsteht eine traditionelle, etwas längliche Tetraeder-Verpackung. Die Maschine produziert aus dem aus Schweden gelieferten Rollenmaterial 9000 Packungen pro Stunde.
Gleiche Packungsform ist in Frankreich mit Milchprodukten von Nestlé und in Holland mit Eislutschern auf dem Markt; bei gefrorenen Produkten ist die Öffnungsform unterschiedlich, denn dort wird die ganze Oberfläche auf einmal aufgerissen.

«Zet-PUSH»-Verpackung
Kategorie «Prototypen»
swiss_star_98.GIF (1716 Byte)Die «Zet-PUSH»-Verpackung ist eine Primärverpackung für eine Taschenportion Dragées und ähnliche Produkte. Sie gibt auf Druck die Spendeöffnung frei und schliesst beim Loslassen wieder selbsttätig durch die Rückstellkraft des gewählten Kartons.tabletten.JPG (9709 Byte)
Bestechend ist die Lösung ferner, da sie trotz der Schiebefunktion aus einem einzigen, fast rechteckigen Zuschnitt ressourcenschonend gefertigt ist und vollautomatisch abgefüllt wird. Hervorragend sind die Möglichkeiten der graphischen Gestaltung, womit die aktive gefühlsmässige Kommunikation der Form noch mit Bildinformation ergänzt und unterstützt werden kann.

Einsender: Zeiler AG, Köniz
Hersteller: Zeiler AG, Köniz
Entwickler (Verfahren): Zeiler AG, Köniz
Gestalter (Formgeber): Zeiler AG, Köniz

Kommentar der Jury
Der Prototyp zeichnet sich aus durch eine besonders innovative Nutzungsvariante der materialtechnischen Eigenschaften. Der Benutzer erkennt spontan die Funktion der Anwendung. Die sehr gute Materialausnützung ist ökonomisch und ökologisch
beispielhaft.


Frucht-Gesichter als Zwischenmahlzeit
Eine neue Köstlichkeit erfreut seit kurzem die Kinder in Frankreich. Die «Fruit Bouilles» sind Fruchtlutscher in Geschmacksrichtungen Erdbeere, Aprikose und Himbeere, welche zwischen 22 und 40 Prozent Fruchtfleisch enthalten.
Die 30 Gramm schweren «Fruit Bouilles» wurden in Frankreich durch die bekannte Confiserie Gerâson-Pierrot Gourmand aus Altillac auf den Markt gebracht. Geplant ist die Einführung der neuen Süssigkeit auch in deutschsprachigen Ländern; da dürfte sie wohl den Namen «Frucht-Gesichter» bekommen. 
Zum Erfolg trägt neben dem Produkt selbst in einem hohen Masse auch seine Verpackung bei; durch diese werden die einzelnen Fruchtformen gebildet. Die tiefgezogenen Kunststoffschalen sind leicht aufreissbar, peelbar. Sie werden auf einer mit Stäbchen-Applikator versehenen Unifill Form-Füll-Seal-Anlage TR86 SC produziert. Die 30 Gramm schwere Fruchtmasse wird in das Kunststoffmaterialverbund des Typs Polystyrol / Polyethylen heiss abgefüllt. Es ist die erste Anwendung der Unifill-Technologie im Confiseriebereich. Die im italienischen San Prospero bei Modena produzierende Elopak Unifill (International) AG mit Sitz in Glattbrugg gehört zur Elopak-Gruppe. 
Die neuen Früchtestengel werden in Faltschachteln mit Fenster distribuiert, wobei in einer Schachtel, welche für umgerechnet 3.20 Franken verkauft wird, sechs Stück Platz haben. Bei ungekühlter Lagerung wird eine Haltbarkeit von 24 Monaten garantiert.

Nachfüllbarer Süssstoff mit Klick
kerplas_1.jpg (7980 Byte)swissstar_small.gif (2878 Byte)Der neue Dispenser für «Hermesetas»-Tabletten ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Verpackungsoptimierung. Bei unveränderter Erfüllung der Anforderungen wurde die Nachfüllbarkeit und die Rezyklierbarkeit erreicht. Die Kosten konnten dabei um 30 Prozent reduziert werden. 

kerplas_2.jpg (14404 Byte)Der im Spritzgussverfahren hergestellte Dispenser aus Polystyrol und HD-Polyethylen, in internationaler Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Hersteller Kerplas GmbH und den Schweizer Firmen Sanaro SA und Hermes Süssstoff AG entwickelt, ist im Unterschied zum Vorgängermodell nachfüllbar; der Mechanismus hat eine «Lebensdauer» von 4'000 bis 5'000 Dosierungen.