Kennzeichnung
Neuer Kleinschrift-Tintenstrahldrucker
Der neue Kleinschrift-Tintenstrahldrucker Videojet 1210 ist nach VJ 1510 der zweite Drucker innerhalb der erfolgreichen VJ 1000er Serie. Er eignet sich für einfache Kennzeichnungsanforderungen bei durchschnittlich 6-8 Betriebsstunden in 5-Tage Arbeitswoche sowie für Anwendungen, die hohe Mobilität und Flexibilität für häufige Wechsel der Produktionslinien benötigen. Der Drucker startet selbst nach mehrtägigem Stillstand ohne zusätzlichen Aufwand. Er erfüllt die Anforderungen bei der Aufbringung von Chargen- oder Datumsinformationen auf Lebensmittel-, Chemie-, Hygiene- oder Kosmetikprodukte. Der VJ 1210 nutzt Smart Kartuschenô mit integriertem Microchips, um die ausschliessliche Nutzung kompatibler Betriebsmittel sicherzustellen. Die Smart Kartuschen werden im Betrieb restentleert und verschwenden somit keine Tinte. Das Nadel-Septum-Design ermöglicht einfachsten, sauberen Austausch - tropffrei und ohne Schmutz. Die modulare Zentraleinheit enthält alle Hauptkomponenten des Tintensystems und muss im Rahmen einer vorbeugenden Wartung erst nach 6í000 Betriebsstunden ausgetauscht werden, was bei niedrigem Nutzungsgrad etwa 18 Monaten entspricht. Der bevorstehende Austausch wird dem Bediener rechtzeitig signalisiert. Dieser kann mit einfachen Handgriffen in ca. 30 Minuten ohne externer Serviceeinsatz durchgeführt werden. Kennzeichnungsaufgaben müssen teilweise unter sehr variablen Umgebungsbedingungen erfüllt werden, weshalb Videojet für die 1000er Serie die Dynamische Kalibrierung entwickelt hat. Besonders die Schwankungen der Umgebungstemperatur beeinflussen die Tintenviskosität und wirken sich negativ auf die Qualität der Drucke aus. Um stets beste Druckergebnisse zu erzielen, nimmt der Druckkopf des Videojet 1210 hierzu automatisch Anpassungen an die Umgebungsbedingungen vor.

Saner Linx vertreibt neu die HP Technologie von Francis Bühler AG
Um ihr Verkaufsprogramm abzurunden, war die Firma Saner Linx Beschriftungstechnik AG, Olten, schon seit längerem an einer Vertretung für HP-Inkjet interessiert. Dabei wurden verschiedene Produkte aus Europa und den USA getestet - ohne zu überzeugen. Auf der interpack 2008 besuchte Thomas Saner den Stand der Francis Bühler AG aus Küssnacht am Rigi und die beiden Firmen fanden zu einem ersten Kontakt. Schnell stellte sich heraus, dass Francis Bühler auch einen starken Vertriebspartner in der Schweiz suchte, um sich auf ihre Stärken - das Engineering und die Betreuung der internationalen Kontakte - konzentrieren zu können. «Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?», sagte sich Geschäftsführer Thomas Saner und veranlasste eine Testinstallation bei der Firma Kambly, die einen Vergleich zwischen ihren bestehenden CIJ-Druckern und den BIG-JET-Druckern mit HP Technologie von Bühler machte. Der Entscheid von Kambly fiel eindeutig und klar für die HP Technologie von Bühler aus. Vor allem überzeugten die geringen Betriebskosten und die einfache Handhabung des Druckers. Diese positiven Resultate führten zu einer Exklusivvertretung für die BIG-JET-Drucker im Bereich der Verpackungsindustrie durch Saner Linx in der Schweiz. René Rossé (links), Geschäftsführer der Francis Bühler AG  und Thomas Saner (rechts) sind überzeugt, für beide Seiten eine perfekte Lösung zugunsten der Kunden in der Schweiz gefunden zu haben.

Qualitätssicherung bei Fleischprodukten
Der Real Future Store im Tönisvorst bei Krefeld ist die Zukunftswerkstatt des Handels. Auf einer Verkaufsfläche von rund 8'500 m2 testen die Partner der METRO Group Future Store Initiative neue Konzepte und Technologien, die das Einkaufen für die Kunden noch komfortabler machen sollen. Als eines der ersten Handelsunternehmen weltweit begann METRO im Jahr 2004 mit der Einführung von RFID in der Logistik und im Lagermanagement. Mittlerweile wird die Technik auch für die Qualitätssicherung bei Fleischprodukten eingesetzt. Eine intelligente Kühltruhe kontrolliert dabei im Future Store die Warenbestände und Mindesthaltbarkeitsdaten der eingelagerten Artikel. Auf den elektronischen Smart-Chips der Verpackungen sind die ID-Nummern gespeichert. Alle weiteren Daten, wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, sind in einer zentralen Datenbank hinterlegt. Überschreitet ein Produkt in der Kühltruhe das Mindesthaltbarkeitsdatum, so gibt das System automatisch Meldung an die Mitarbeiter. Entnimmt ein Kunde ein Produkt aus der Kühltruhe, so registrieren installierte Lesegeräte automatisch dessen ID-Nummer und speichern den Vorgang in der Datenbank. Auf diese Weise lässt sich die Produktion von frischem Fleisch im Markt exakt planen und die Qualitätssicherung weiter optimieren. Die entsprechende Etikettierung der Produktverpackungen besorgt Bizerba mit dem Auszeichnungs-Vollautomat GV-33 in Kombination mit einer Verpackungsmaschine. Hackfleisch wird in einem ersten Arbeitsschritt verwogen und verpackt. Anschliessend bringt der GV-33 ein Preisetikett an und codiert zusätzlich den RFID-Transponder. «Diese Lösung ist bislang einzigartig: Weltweit gibt es keinen Preisauszeichner für den Handel mit vergleichbarer Funktionalität», erklärt Matthias Harsch, Sprecher der Bizerba-Geschäftsführung.

Das neue Gesicht von Markem-Imaje
Nach der Bekanntgabe des Zusammenschlusses präsentiert Markem-Imaje nun die Marke mit einem neuen Logo und Slogan. Das Logo kombiniert die Initialen der beiden ursprünglichen Unternehmen in einer charakteristischen violetten Grafik. «Es lässt sich sowohl als visuelle Darstellung eines Strichcodes als auch als komplette Fertigungslinie mit Verpackung und Bediener interpretieren. Zusammen symbolisieren sie sowohl das Werk als auch die Zulieferkette - gerade in diesen Bereichen kann Markem-Imaje auf jahrelange Erfahrung und Know-how zurückblicken», kommentiert Sylvain Exartier, Director of Communications der neuen Gruppe. Mit dem begleitenden Slogan «The Team to Trust» will der Kennzeichnungsspezialist das zukunftsorientierte Grundprinzip des Unternehmens zum Ausdruck bringen. Die angebotenen Lösungen umfassen Tintenstrahl-, Thermotransfer- und Laserdrucker, Etikettiersysteme sowie RFID-basierte Systeme. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bourg-les-Valence, Frankreich, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der New Yorker Dover-Gruppe. Es beschäftigt weltweit mehr als 2'800 Mitarbeiter in über 33 Niederlassungen. Zur interpack 2008 zeigte sich Markem-Imaje noch mit zwei Messeständen, doch zum ersten Mal bereits einheitlich im neuen Gewand. 

Elektrisches Positioniersystem zum Aufbau auf Tiefziehverpackungsmaschinen
Das elektrische Positioniersystem in Verbindung mit einem Drucksystem (Coder, DP oder InkJet) ist die perfekte Lösung für informationsgerechte Bedruckung von tiefgezogenen Verpackungen. Durch kundenspezifischen Drucklayout wird das Folien-Positioniersystem mit einem Drucksystem die Oberfolie der Packung mit einfachen bis zu hochwertigen und individuellen Informationen bedrucken. Unabhängig von dem Vorzug der Maschine kann die Folie nach persönlichen wünschen positioniert werden. Die Bein Helmut GmbH bietet an Thermotransfer-, InkJet-, und Codier-Drucksysteme für unterschiedliche Anforderungen.

Auch nichtporöse Verpackungsmaterialien

Der neue industrielle Thermo-Inkjet-Drucker «apsolute» war nach der FachPack auch an der easyFairs 2007 in Luzern und an der Pack&Move 2008 in Basel zu sehen: auf dem Stand der ZidaTech AG, die den deutschen Hersteller aps Alternative Printing Services in der Schweiz vertritt. Das Gerät kann bis zu 4 Druckköpfe individuell ansteuern. Es setzt Thermo-Inkjet-Druckkartuschen ein, in denen erstmals schnelltrocknende Wasser- und Alkoholtinten verarbeitet werden können, die sich für die Kennzeichnung sowohl poröse als auch nichtporöser Verpackungsmaterialien (z.B. Aluminium, Kunststoffe usw.) eignen. Das Druckkartuschenkonzept kommt völlig ohne bewegliche Teile aus und braucht somit keinen Service und keine Wartung. Mit dem Drucker können alle Arten von fixen und variablen Texten in Graphikqualität (Auflösung bis 600 dpi) aufgebracht werden: Haltbarkeitsdaten, Chargennummern, Datum, Uhrzeit. Möglich sind auch komplexe Texte mit unterschiedlichen Schriftarten (Window True Type Fonts), Schriftgrößen und Zeichenrichtungen, Logos, Barcodes, Datamatrix-Codes usw. Dank den zum Einsatz kommenden umweltfreundlichen, unschädlichen Tinten wird der Drucker auch für Industrien interessant, die bisher von Tintenstrahldruckern Abstand genommen hatten. Das Gerät ist in 3 Modellen erhältlich: Essential, Dynamic und Universal. 


Know-how aus 34-jähriger Berufserfahrung
«Neben den auf dem Schweizer Markt bereits etablierten Retail- und Green Market-Bereichen, die SATO mit der Übernahme der Barcode-System-Sparte von Checkpoint-Systems erworben hat, wollen wir SATO Schweiz auch in den Bereichen Print & Apply, Logistik, Healthcare und RFID ganz nach vorne bringen», erklärt Max Peyer, Country Manager Schweiz der SATO Labelling Solutions Europe GmbH in Fehraltdorf. Eine kompetente Beratung und umfangreicher Service sollen zur Erreichung hoch gesteckter Ziele beitragen. Max Peyer, in der Branche ein anerkannter Fachmann, leitete von 2000 bis 2006 bei METO Checkpoint Systems die Bereiche Barcode Systeme und Customer Service und war zuvor bei Esselte METO als Bereichsleiter für Barcode Systeme verantwortlich. Von 1983 bis 1990 war er für Kimball Systems im Verkauf tätig, ab 1987 als Verkaufsleiter. Seine Karriere startete der gelernte Maschinenschlosser 1973 als Servicetechniker. Wie seine 34-jährige Berufslaufbahn dokumentiert, wurde Peyer in dieser Zeit Zeuge von drei marktbestimmenden Firmenübernahmen: 1990 ging Kimball Systems an Esselte METO, 2000 METO an Checkpoint Systems und Anfang 2006 die internationale Barcode-System-Sparte von Checkpoint Systems an SATO, den Weltmarktführer für Etiketten- und Barcode-Drucker und Spezialist für Data Collection Systems und RFID-Labeltechnologie.

Ausgezeichneter RFID-Druckspender
Bluhm Systeme hat für den Etikettendruckspender Legi-Air 4050 E den Innovationspreis ITK 2007 der Initiative Mittelstand in der Kategorie RFID gewonnen. Aus über 1'200 Bewerbungen überzeugte das Produkt die Jury durch das modulare Konzept, das auch eine RFID-Option beinhaltet. Mehr als 1'500 Systemlösungen in verschiedenen Etikettierpositionen und Einbaulagen sind realisierbar. Damit verfügt der Kunde über ein Etikettiersystem für unterschiedlichste Anforderungen. Neben zahlreichen Optionen gibt es beim LA 4050 E eine Vielzahl an Applikatoren, vom Standardstempel Tamp Blow bis zum Gimbal-Stempel mit variablem Hub. Durch das Quick-Change-System lässt sich der Spendestempel jederzeit schnell und einfach austauschen. Ein abnehmbarer Display-Controller mit grossem Textspeicher ermöglicht eine flexible und einfache Bedienung. Dank der bewährten Festo-Pneumatik in Verbindung mit einer elektronischen Vakuum- und Druckmessung bringt der LA 4050 E Etiketten schnell und präzise im Dauerbetrieb auf. Je nach Druckmodul und Spendeverfahren, zum Beispiel mit der Blow Box, sind bis zu 210 Etiketten pro Minute möglich. Zur Optimierung logistischer Prozesse verfügt der LA 4050 E über ein optionales RFID-Druckmodul. Unbedingt empfehlenswert ist der Bad Tag-Reject-Arm: die RFID-Smartlabels werden unmittelbar vor dem Spenden überprüft und nur einwandfreie RFID-Tags kommen zur Anwendung. 

Optimales Startverhalten und intuitive Bedienung
Für die Kennzeichnung von Primärverpackungen aus unterschiedlichen Materialien hat Markem-Imaje mit dem Modell Imaje 9040 die Serie von Tintenstrahldruckern der neuen Generation vervollständigt. Der Imaje 9040 ist das Nachfolgemodell der Serie S8 und wie diese in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Drucker können mit einem oder zwei Druckköpfen mit je ein oder zwei Düsen bestückt werden. Damit ist der Druck von bis zu 8 Zeilen möglich. Drei unterschiedliche Druckköpfe, der G-Kopf für Standardzeichen mit einer Auflösung von 71 dpi, der M-Kopf für Kleinzeichen mit einer Auflösung von 115 dpi oder der P-Kopf für Kleinstzeichen mit einer Auflösung von 178 dpi sind einsetzbar. Damit werden Zeichenhöhen von 0,7 bis 18,2 mm sowie ein- und zweidimensionale Barcodes (Datamatrix) realisiert. Eine grosse Auswahl an Zeichensätzen (lateinisch, arabisch, kyrillisch, japanisch, chinesisch, hebräisch, koreanisch usw.) gewährleistet den uneingeschränkten weltweiten Einsatz der Drucker. Je nach Druckkopftyp wird eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 5,5 m/s erreicht. Zusammen mit der grossen Auswahl an Tinten sind diese Tintenstrahldrucker für die Kennzeichnung verschiedener Materialien in unterschiedlichsten Applikationen geeignet. Das Druckergehäuse aus Edelstahl kann problemlos gereinigt werden und ist ohne Spezialwerkzeug zu öffnen. Dadurch ist auch der verbesserte Tintenkreislauf zum Wechsel der beiden 1-Liter-Kartuschen leicht zugänglich. Der neu entwickelte, kompakte Druckkopf ermöglicht durch die patentierte, automatische Spülfunktion und die automatische Tintendruckkontrolle ein optimales Startverhalten und garantiert von Anfang an einen qualitativ hochwertigen Druck. Der neue Stand-by-Modus hält die Düsen des Druckkopfes über 72 Stunden sauber und macht den Wiederstart des Druckers einfach. Der Drucker gewährleistet eine gleichbleibend gute Schriftqualität, grosse Bedienerfreundlichkeit und eine einfache Integration in nahezu jedes industrielle Umfeld. Die neue intuitive Benutzeroberfläche der Geräte mit 28 Bedienersprachen sorgt durch eine übersichtliche Navigation sowie zahlreiche Icons und Shortcuts für eine einfache Bedienung. Drei Leuchtanzeigen informieren kontinuierlich über den Betriebszustand des Druckers. Über einen i-Knopf erhält der Bediener den direkten Zugriff auf den Maschinenstatus. Ein grosses hintergrundbeleuchtetes blaues Display mit WYSIWYG-Anzeige sorgt für gute Lesbarkeit und macht auch das Erstellen von Logos direkt über die Bedienoberfläche möglich. In einer Bibliothek können je nach Druckermodell bis zu 2'000 Kennzeichnungstexte hinterlegt und bei Bedarf abgerufen werden. Das Quick Connect Modul des Druckers ermöglicht flexible Einsatzmöglichkeiten an verschiedenen Fertigungslinien durch einfaches Anschliessen bzw. Abnehmen des Zubehörs wie Alarmleuchten, Fotozelle, Drehgeber usw. Über PCMCIA- und Compact Flash-Karten werden die Backup-Funktion und der Download von Daten realisiert. Ausserdem sind eine RS-232/422- und eine parallele Schnittstelle sowie viele Ein-/Ausgänge für die Fernsteuerung integriert. Optional ist zusätzlich eine Ethernet-Schnittstelle erhältlich.

Inkjet-Drucker mit Vorteilen
Als einer der führenden Hersteller entwickelt und produziert Hitachi seit mehr als 25 Jahren Inkjet-Drucksysteme und hat in dieser Zeit bereits über 30'000 Geräte installiert. Namhafte weltweit agierende Unternehmen wie Coca-Cola, Procter & Gamble, Nestlé, 3M, Sony oder Unilever setzen Hitachi Inkjet-Drucker für verschiedenste Beschriftungsanwendungen ein. Der Einsatz zukunftsweisender Technologien wie Touch Panels zur Dateneingabe und Gerätesteuerung, die automatische Druckkopfreinigung und ein nahezu emissionsfrei arbeitender Tintenkreislauf garantieren höchste Leistung, automatische Anpassung an die Umgebungsbedingungen sowie sehr niedrige Verbrauchswerte. Die Inkjet-Drucker des erfolgreichen japanischen Herstellers werden von Peyer Graphic AG angeboten: 
  • Der für Industrieanwendungen konzipierte, frei programmierbare PX Inkjet-Drucker basiert auf dem Continuous Ink Jet (CIJ) Prinzip. Er kann problemlos auch in Netzwerke eingebunden werden. Der optimierte Druckkopf kann in allen Positionen angebracht werden und druckt bis zu 4 Zeilen gleichzeitig bei gleichbleibender Qualität, sogar auf unregelmässigen oder strukturierten Oberflächen.
  • Der PB Inkjet-Drucker basiert technisch auf dem gleichen Konzept wie die PX Serie, sie ist  jedoch mit einem einfarbigen Touch Panel ausgestattet. Druckt die PX-Serie 4 Zeilen gleichzeitig, stehen für viele Standardanwendungen beim PB 2 Zeilen für das Aufbringen zum Beispiel von Losnummern oder Produktionsdaten zur Verfügung.

  • Die Verwendung einer grossen Auswahl an Standard- und Spezialtinten (die beispielsweise farbecht oder hitzebeständig sind oder unter UV-Licht gelesen werden können) ermöglicht das Bedrucken unterschiedlichster Materialien wie Folien, Glas, Metall, Kunststoffe, Papier usw. unter beinahe allen Bedingungen. Anwendungsbeispiele sind Mindesthaltbarkeitsdatum, Losnummern, Logos, Barcodes, Nummerierungen, Angaben zur Herstellung wie Datum und Uhrzeit usw.

    Zetes in der Schweiz
    Die Zetes autoID Systems AG ist eine Tochtergesellschaft der deutschen zetesIND GmbH und gehört damit zur - in Belgien börsennotierten - Zetes Group. Diese erwarb Ende 2006 mit PEAK Europe die vier europäischen Niederlassungen der amerikanischen PEAK Technologies Gruppe. Das Schweizer Tochter Unternehmen bietet mit rund 20 Mitarbeitenden innovative Lösungen für die automatische Identifikation. Dazu gehören u.a. drahtlose Funknetzwerke, Voice-Systeme, komplexe Drucksysteme und moderne Identifikationstechnologien für den mobilen und stationären Einsatz. Neben Geräten aus der Herstellung innerhalb der Zetes Group integriert das Unternehmen in diese Informationslogistiklösungen auch Standard-Komponenten namhafter Partner und rundet das Leistungsspektrum mit individuell erstellter Software ab.

    Mehrfarbige Dekorationen mittels Bildfolien
    Durch den universellen Einsatz finden die mehrfarbigen Bildfolien Anwendungen bei Produkten wie Haushaltgeräten, Haushaltartikeln, Sportgeräten, Kosmetik, Automobilteilen und Schuhprodukten. Die Bildfolien werden aufgerollt und wie Etiketten angeliefert. Die Übertragung auf das Produkt erfolgt mittels Hitze und Druck. Dabei wird nur das mehrfarbige Bild übertragen, wie das bei einem direkten Druckprozess der Fall ist. Die Dekoration erhält ein ausgezeichnetes Aussehen, da im Gegensatz zur Etikette keine Erhöhung feststellbar ist. Wenn auf ein anderes Produkt umgerüstet werden muss, kann der Wechsel innert Minuten erfolgen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bildfolien auf nahezu alle Materialien applizierbar sind. Das Bild kann je nach Einsatzgebiet mit einer Beschichtung gegen Chemikalien, UV-Licht oder mechanische Beanspruchungen geschützt werden. Weit verbreitet ist zum Beispiel der Tampondruck. Wenn die Teilestückzahl in den Bereich von 20'000 kommt und das Bild aus mehreren Farben besteht, kann der Prozess mit Bildprägefolie bereits wirtschaftlicher sein. Zudem ist das Bildfolienprägen ein trockener Prozess ohne Farben und Solvent, der ohne grosse Fachkenntnisse umsetzbar ist und eine konstante Qualität garantiert. Das mehrfarbige Bild wird in einem Prozess komplett übertragen und das Produkt kann anschliessend ohne Trocknungszeit verpackt werden. Aus diesem Grund wird diese Technologie oft auch «Inline» im Zusammenhang mit einer Kunststoffspritzmaschine eingesetzt. Um eine konstante Qualität zu erreichen, ist nebst der Bildfolie ein Augenmerk auch auf die Prägemaschine, Teileaufnahme und den Silikonprägestempel zu richten. Alles zusammen ergibt ein System, das genau aufeinander abzustimmen ist. Die richtige Auswahl der Prägemaschine und Werkzeuge hängt von der Dekoration und Teileform ab. DekoTech GmbH hat ein umfassendes Lieferprogramm von Bildprägefolien, Heissprägemaschinen, Aufnahmen, Silikonprägestempel und kann seine Kunden kompetent bei der Einführung des Bildfolienprägeprozesses unterstützen.

    Unsichtbare Farbe für Digitaldrucksysteme
    HP nimmt unsichtbare Farbe in das Sicherheitspaket für seine Indigo-Digitaldrucksysteme auf. Damit können verschiedene Drucksubstrate und -produkte mit Sicherheitsfunktionen versehen werden. Der Einsatzbereich dieser nur unter UV-Lampen als fluoreszierendes Hellrot wahrnehmbaren Sicherheitsfarbe ist sehr breit; von Wertpapieren über Mitgliedskarten bis hin zu Verpackungen sind viele Anwendungen möglich. Indem die Technologie zum Druck variabler Daten mit der hohen Qualität der unsichtbaren Farbe kombiniert wird, kann der Digitaldruck neue Sicherheitsdimensionen eröffnen. Und zusätzlich werden die Möglichkeiten durch die Kombination der unsichtbaren Farbe mit anderen auf Indigo-Drucksystemen angebotenen hochkarätigen Sicherheitsfunktionen wie alphanumerische Codes, Barcodes, Micro-Text oder digitale Wasserzeichen erweitert. Die HP Indigo-Digitaldrucksysteme werden in der Schweiz durch die Chromos AG, Glattbrugg, vertreten.

    Industrieller Thermodrucker
    Die Neuentwicklungen B-SX4 und B-SX5 entstanden auf Grundlage der bewährten TEC Drucker B-472 und B-572. Das Anwendungsspektrum der Thermotransferdrucker wurde durch eine Reihe zusätzlicher Leistungen erweitert. Druckgeschwindigkeiten von 203,2 mm/s für den B-SX5 bzw. 254 mm/s für den B-SX4 setzen Massstäbe. Durch die weit zu öffnende Schutzhaube ist die neue Druckergeneration noch einfacher im Handling. Dies vereinfacht das Einlegen von Etikettenmaterial und ermöglicht bei Bedarf schnellstes Reinigen des Druckkopfes. Ebenso ist die Sensorik leicht zugänglich. Hierdurch werden Rüstzeiten erheblich reduziert und die Produktivität gesteigert. Es ist aber die völlige Kompatibilität, die die Drucker zu Multitalenten macht. Dabei ergeben sich viele Vorteile wie:
    • ferngesteuertes Drucken
    • kosteneffiziente Integration von Software durch den standardisierten
    • Datenaustausch per XML
    • ferngesteuertes Installieren von Etikettenformaten und Updates (Web Print Spooling)
    • effizientes Reporting von Fehlern und Wartungen
    • ferngesteuerte technische Wartung per Internet
    • Änderung und Druck von Daten per BCI (Basic Command Interpreter).
    Als Etikettendrucker sind B-SX Drucker in vielen Bereichen der Industrie wie Herstellung, Chemie, Pharma, Textil, Elektronik und Telekommunikation die richtige Wahl. 
    Die Toshiba TEC wird in der Schweiz seit 2003 durch die Obrecht Technologie AG vertreten. Die Produkte und Lösungen des japanischen Konzerns ergänzen die Vertretungspalette, die bereits die bekannten Marken Berkel, Avery, Precisa, Pesa und Ditting enthält. Die in Schlieren ansässige Firma trat bisher unter dem Namen Berkel Obrecht AG auf; nach Aussage der geschäftsleitenden Geschwister Caroline und Walter Obrecht steht die Umbenennung in direktem Zusammenhang mit dem Ausbau des Angebotes: Die Kooperation mit der Toshiba TEC ermögliche es, zusätzliche Produkte in den Bereichen Kassen- und Warenbewirtschaftungssysteme sowie Industriedrucker  in die Lösungen des Unternehmens aufzunehmen.

    Vorteilhafte Direktmarkierung
    Direkte Markierung kann in bestimmten Fällen die beste und eleganteste Lösung darstellen. Auf gewissen Materialien - sei es Metall, Glas oder Kunststoff - z.B. in Kombination mit kleinen Rundkörpern in aggressiver (Temperatur, Feuchtigkeit, Abrasion) oder steriler Umgebung können zufriedenstellende Lösungen manchmal nur mit solchen Spezialanwendungen erreicht werden. Hohe Qualitätsanforderungen stellen oft Militär, Luftfahrt, Dentalwesen oder Pharmazeutik. Bei folgenden Produkten aus diesen Branchen ist eine Direktmarkierung richtig am Platz:
  • Elektronikkontakte, die in der Luftfahrtindustrie Verwendung finden und mit einem Farbcode nach Militärnormen markiert werden müssen
  • Pharmazeutische DIN-Ampullen mit einem auf ihren Inhalt hinweisenden Farbcode
  • Dentalfräser mit einem Farbring - in Übereinstimmung mit den in der Dentalindustrie verwendeten Normen.

  • Je nach Anwendungsfall müssen dabei zahlreiche technische Anforderungen erfüllt werden:
  • starker Kontrast und satte Farben
  • scharfe, saubere Konturen, die bei der Direktmarkierung auf diversen Materialien wesentlich schwieriger zu erreichen sind als auf dem Papier
  • hohe Widerstandsfestigkeit gegen Abrieb, Stösse und chemische Angriffe; manchmal muss, auch wenn der Teil vollständig unbrauchbar ist, die Markierung sichtbar bleiben, um spätere Untersuchungen zu ermöglichen (z.B. in der Luftfahrt oder Pharmazeutik)
  • hohe Temperaturbeständigkeit (trocken oder feucht) - z.B. wenn das Produkt in einer heissen Umgebung verwendet wird oder wenn die Markierung in einem Moment der Fabrikation angebracht wird, auf den ein Prozess mit hoher Temperatur folgt, wie zum Beispiel Sterilisation
  • hohe UV-Beständigkeit, da die markierten Teile oft dauerhafte Produkte sind
  • Zulassung durch diverse Stellen (z.B. FDA), da die Markierung manchmal in direkte Berührung mit Lebensmitteln oder dem menschlichen Körper kommt
  • Reinheit in ökologischer Beziehung, ohne Schwermetalle und Lösungsmittel.

  • Die Frewitt Printing SA hat für solche Bedürfnisse eine leistungsfähige Lösung entwickelt. Dazu sind am Standardmodell eines Markierungsautomaten bedeutende Änderungen vorgenommen worden, um das genaue Anbringen eines Schutzlackes auf Dentalfräsern zu ermöglichen. Im Angebot ist eine neue Linie von Spezialmaschinen - Halb- und Vollautomaten. Die erste Anwendung wurde in Zusammenarbeit mit dem deutschen Diamantwerkzeug-Hersteller Finzler, Schrock & Kimmel GmbH realisiert. 

    Preisauszeichnung mit Highspeed
    Dank Druckgeschwindigkeiten bis 250 mm pro Minute, modernster 32-Bit Microcontroller-Technologie und einem im Automotive-Bereich bewährten modularen CAN-Bus-System können mit den Bizerba-Preisauszeichnern der Serie GLM-I bis zu 150 Packungen pro Minute gewichtsbasierend preisausgezeichnet werden. Weiterer Vorteil: In der GLM-I-Serie, die sowohl für Blas-, Rotations- als auch für Stempeletikettierung ausgelegt ist, lassen sich mehrere Subsysteme (z. B. Bandeinheiten) und eine unbegrenzte Anzahl von Etikettierern zu einer Einheit zusammenfassen. Der modulare Charakter des Gesamtsystems spiegelt sich auch im neuen Anzeige-/Bedienkonzept wider. Sämtliche Geräte einer Auszeichnungslinie, also alle Etikettierer und gegebenenfalls Summendrucker, lassen sich selbst bei maximalem Ausbau über eine einzige Anzeige-/Bedieneinheit steuern - entweder in Form des ebenfalls neu entwickelten, mit Touch-Technologie arbeitenden Bedienterminals GT-CT, oder durch «e-Service» via Internet-Technologie. Es ist möglich, mehrere Anzeige-/Bedieneinheiten pro Produktionslinie zu installieren, auf denen wechselseitig jeweils die gesamte Linie bedient werden kann. Die GLM-I-Serie ist nicht nur vorbereitet für den Einsatz der bewährten Etikettengestaltungs-Software BLD, sondern auch für die Kommunikations-Software BCT. 

    Höchste Druckauflösung für Umverpackungen
    Da die Umverpackungen im Lebensmitteleinzelhandel vermehrt zugleich Präsentationsaufgaben für das Produkt erfüllen müssen, also auch Markencharakter symbolisieren sollen, nimmt hier der Anspruch an die Gestaltung drastisch zu. Die Videojet-Drucker der Serie Willett 610 erzeugen einen gleichmässigen und zuverlässigen Druck auf Kartonagen. Im Blickfeld der Videojet-Entwicklungsabteilung sind besonders die Wiedergabe von Barcodes und Graphiken, die zunehmend direkt auf eine Verpackung gedruckt werden sollen, um den Einsatz von Etiketten oder vorbedruckter Verpackungseinheiten zu substituieren. Damit geht ein hoher Anspruch an die optische Wiedergabe dieser Zeichen einher, die ihre Botschaft über einen langen Weg der Lieferketten transportieren müssen (vom Hersteller über Distributoren bis hin zum Einzelhandel und damit auch zum Endkunden). Die Digitaldrucktechnologie der Serie Willett 610 erlaubt Kombinationen aus Barcodes, Texten, Graphiken und Symbolen jeder gewünschten Art; der direkte, saubere Druck auf die Verpackungseinheit selbst lässt auch eine Variation der zu druckenden Informationen/Logos zu jeder Zeit zu. Die Druckgeschwindigkeit der Druckerserie beträgt 33 m/Min. bei einer horizontalen Auflösung von 360 dots/inch und vertikaler Auflösung von 180 dots/inch. Druckformate von max. 400 mm Länge und max. 70 mm Höhe erlauben die Wiedergabe auch grossflächig angelegter Zeichen, Informationen oder Symbole. Pro Drucksystem können bis zu vier Druckköpfe angeschlossen werden, ein System kontrolliert bis zu zwei unabhängige, asynchrone Produktionslinien.

    Direktadressierung auf Folie oder Papier
    Zufrieden blicken die Inkjet-Produktkennzeichnungs-Spezialisten von Francis Bühler auf ihre Teilnahme auf der Messepremiere PrintPack 2001 zurück. «Wir konnten einige gute Kontakte mit nach Hause nehmen», erklärt Verkaufsleiterin Sabine Bühler Rossé (links im Bild, zusammen mit Stefanie Rossé). Die in Küssnacht am Rigi domizilierte Francis Bühler AG hat vor elf Jahren mit der Entwicklung eines eigenen, auf HP-Technologie basierenden Drucksystems begonnen und gehört somit zu den Pionieren in diesem Bereich. Als Druckkopf der Inkjet-Geräte dienen Standard-HP-Tintenpatronen. Tintenbehälter und Druckkopf bilden eine kompakte Einheit. Es werden drei verschiedene Modelle als Standardprodukte hergestellt sowie kundenspezifisches Engineering von Einzellösungen angeboten. 
    Mit Erfolg wurde auf der PrintPack, die im Verbund mit der erfolgreichen FachPack im Oktober 2001 in Nürnberg über die Bühne ging, das neuentwickelte BIG-JET Mail System mit Adressierungsmodulen und Steuerung für die Postcodes vorgestellt. Dieses kommt direkt auf Zeitungen oder Versandkartons zur Anwendung und erlaubt die Steuerung der Druckeinheit durch einen zentralen Rechner. Es druckt auf Folie oder Papier und kann jederzeit auf max. vier Druckköpfe ausgebaut werden. Das kompakte Gerät erlaubt eine freie Kombination und Anordnung der Druckköpfe sowie die Einbindung in bestehende Produktionslinien.

    Codieren in Linie
    Mit der Laser-Technologie auf CO2-Basis (kein Verbrauch von Lasergas) arbeitet der neue Vector-Laser-Codierer Typ 550, der von Videojet als kostengünstige Einstiegsversion angeboten wird. Der besonders kompakt gestaltete Laserkopf ist 727 mm lang, 140 mm breit und 181 mm hoch, das gesamte Kopfteil aus Aluminium/Edelstahl wiegt lediglich 20 kg. Damit ist der neue Laser-Codierer, der z.B. Häute oder Därme von Wurstwaren mit bis zu 1'500 Zeichen pro Sekunde berührungslos bedruckt, sehr flexibel und platzsparend in vorhandenen Produktionslinien einsetzbar. 
    Der Vector-Laser-Codierer Typ 550 kam Mitte 1999 auf den Markt. Zu den ersten Kunden gehörte die Nestlé. In der Schweizer Lebensmittel-, Pharma- und Glasindustrie wurden im ersten Jahr rund 10 solche Geräte installiert.

    Termingerecht zum Kunden
    Das Turmix-Distributionszentrum in Jona sorgt dafür, dass die diversen Kaffeeautomaten, Luftreiniger, Dampfbügelstationen und Küchengeräte effizient ihren Weg vom Hersteller zu den Verkaufsstellen finden. Der Warenfluss mit ca. 80000 Sendungen pro Jahr wird grösstenteils über die Post abgewickelt. Die Übergabe der Pakete funktioniert mit einem ICS identprint P2000 reibungslos. Mit einem ausgeklügelten System wird gewährleistet, dass die Aufträge termingerecht abgewickelt werden. Die zwei Arbeitsstationen, je eine für die Bestellungen und Reparaturen, sind im lokalen Netzwerk mit dem Server verbunden. Auf den Server werden über den ODBC-Zugriff die Auftragsdaten aus dem IBM-AS400 Rechner in Zürich übertragen. Mit dem ICS-ST 3400 Handscanner werden die Auftragsnummern vom Lieferschein gelesen und die relevanten Daten aus dem Auftragsfile eingeblendet. Ergänzt durch die Versandart «Post, Camion oder Brief» wird die Information zum Druck freigegeben. Auf dem ICS-PZ 4000 Drucker wird anschliessend eine postkonforme Etikette mit dem Barcode generiert und manuell auf die Sendung appliziert.

    Schnelle Foliendrucker
    Die Willett Modelle Typ 282 und 285 von Videojet Technologies, konstruiert für den Einbau in alle marktgängigen horizontal oder vertikal arbeitenden Verpackungsmaschinen, eignen sich vornehmlich für den Druck von Barcodes oder Verfalldaten. Bei der Konstruktion dieser Foliendrucker wurde eine besonders sparsame Folienbearbeitung angestrebt. Bei den Karbonbändern ist eine Einsparung bis 80 Prozent möglich. Verschiedene Druckfolieneinsparsysteme, wie Druckmotive entweder versetzt zu positionieren oder zu komprimieren und auf engstem Raum darzustellen, führen zu einer optimalen Nutzung der Thermotransferfolie.

    Intelligente Auswerteterminals
    Moderne Wäge- und Informationstechnik hilft mit, die logistischen Aufgaben, den Materialfluss und Versand optimal zu gestalten. Auswerteterminals mit einsatzspezifisch-variabler Intelligenz für alle Wäge-Aufgaben zwischen Wareneingang und Versand bilden einen Schwerpunkt im Programm der Bizerba (Schweiz) AG. Das Angebotsspektrum reicht von der einfachen Economic-Version über das universelle ITU-Terminal bis zum komfortablen, industriegerechten Industrie-PC ITP in Schutzart IP 65. Hinzu kommen Lastaufnehmer und Präzisionswaagen in zahlreichen Ausführungen, die eine technisch und betriebswirtschaftlich optimale Integration der Wägeterminals in den Materialfluss gewährleisten. Ihre Auslegung lässt sich individuell an die jeweilige Aufgabenstellung und die bestehende technische Ausrüstung anpassen. Im Angebot steht auch eine fahrbare Wägeanlage mit Universal-Auswerte-Terminal ITU zur Funkdatenübertragung, CIS-Rezeptur-Programm und wireless LAN. Der direkte Datenfluss ermöglicht hier ein rationelles Arbeiten beim Zusammenstellen von Gemengen. Das wireless LAN macht die Prozess- Abläufe transparenter, schneller und sicherer. Die freie Konfigurierbarkeit der Bedienerdialoge gewährleistet effizientes Arbeiten und einen hohen Anpassungsgrad an den Arbeitsablauf. Als neustes Lösungsbeispiel für die Industrie wird von Bizerba das Industrie-Auswerteterminal Typ STangeboten. Es zeichnet sich aus durch modernste Technologie in einem eleganten und zugleich robusten Edelstahl-Gehäuse.

    Im Spannungsfeld von Sicherheit und Praxistauglichkeit
    Heissprägefolien zeichnen sich aus durch universelle Haftungseigenschaften auf bedruckten, unbedruckten, rauhen und thermosensitiven Oberflächen. Auf dieser Grundlage bilden die Hologramme die logische Weiterführung und Verfeinerung im Programm von Kurz Prägefolien. Das Besondere ist die dreidimensionale, perspektivische Bildwiedergabe im Regenbogenfarbenspiel: der «Eye-Catcher»-Effekt stellt sich ein ö man denke nur an die neue Schweizer Identitätskarte oder jüngste Banknotenserie. 
    Die Attraktivität des Hologramms für verschiedenste Verwendungsmöglichkeiten ergibt sich aus einem grossen Sicherheitsbedürfnis primär für Wertkarten und Wertpapiere. Gleichzeitig bedingen Hologramme für Fertigung und Logistik einen grossen Sicherheitsaufwand. Mit Aufnahme der Holografieproduktion, welche bis heute ausschliesslich in den beiden deutschen Werken von Fürth und Sulzbach erfolgt, wurde bei Kurz ein eigentlicher Sicherheitstrakt geschaffen.
    Industrielle Partner der Heissprägefolien- und Hologrammtechnik sind in erster Linie die Papierverarbeitende Industrie, und dort zunächst die Produzenten von Faltschachteln. Daneben finden sich unter den Auftraggebern Notenbanken mit dem erwähnten Wertpapierdruck und Glückwunschkarten-Hersteller. 

    Vielseitiger Codierer
    Für die bekannten Grossschrift-Druckköpfe der Serien 700, 800, 900 wie auch den Z-Kopf bietet Videojet einen Controller zur Steuerung an. In der Praxis heisst das, dass bis zu acht unterschiedliche Druckköpfe (mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen) an zwei Produktionslinien zugleich angesteuert werden können. Der in Edelstahl-Design ausgeführte Codierer Willett 370 ist auch in extremen Umgebungsbedingungen wie Feuchtigkeit und Staub zuverlässig einsetzbar. Die mehrsprachige Menu-Führung, eine Vielzahl integrierter Fonts, die Möglichkeit der Grafik-Erstellung sowie der Erzeugung von ITF-, EAN- und UPC-Barcodes, die programmierbaren Zeit-, Datum- und Schriftformate sowie ein programmierbarer Zähler sind wesentliche technische Merkmale dieses neuen Grossschrift-Inkjet-Codierers. Das Gerät, welches in der Schweiz bei der in Oensingen domizilierten Willett-Tochterfirma erhältlich ist, eignet sich zum Einsatz bei Kartonagen, Trays, Papiersäcken, Kunststoffverpackungen sowie Holz- und Gipspaletten.

    Novum bei Wurstwarenbeschriftung
    Bei Traitafina AG, einem zum Hero-Konzern gehörenden fleischverarbeitenden Betrieb in Lenzburg, wurde Anfang Juni 1999 auf der bestehenden mehrbahnigen Vakuum-Tiefziehverpackungsmaschine ein neues Direktbedruckungssystem installiert. Die Packungen mit geschnittenen Wurstwaren werden im Thermotransferverfahren beschriftet.
    Ein Novum ist der mehrreihige Direktdruck der Oberfolie dieser Anlage. Die beiden Direktbedruckungsautomaten sind zwischen Abrollhaspel der Oberfolie und Schweisswerkzeug einlaufseitig positioniert. Die Lieferung der Wilux Print AG, Bubikon, beinhaltet zwei komplette Direktbedruckungssysteme, welche sich aus folgenden Elementen zusammensetzen:
  • Halterung zur Aufnahme des kompletten Drucksystems, Lineareinheiten, Bedienterminal, elektrische Steuerung usw. 
  • Thermotransfer-Foliendirektdrucker Codlux TTD Alpha III/5
  • Lineareinheit für Drucker: Hauptachse mit Schrittmotor und Zahnriemenantrieb
  • pneumatische Vorzugswippe für den Folienvorzug der zweiten Reihe während des Schweissvorganges der Tiefziehmaschine
  • mechanische Passereinstellung zur Justierung der Druckposition der ersten Reihe in Folienlaufrichtung
  • elektrische Steuerung
  • Notebook.

  • Das Thermotransferverfahren Modell Codlux TTD Alpha III/5, wie bei Traitafina installiert, eignet sich für zwei Druckreihen und eine unbeschränkte Anzahl von Druckbahnen jeder Vakuum-Tiefziehverpackungsmaschine. Es bringt eine Leistung von 8 Takten à 2 Reihen und 3 Bahnen. Die Druckbreite beträgt 5 inch (=127 mm).