Identifikation

Aktuelle Technologien in der Fachzeitschrift

Ohne Barcode und Transponder bewegt sich heute nichts mehr, besonders in der Logistik. Auto-ID liefert Daten perfekt, zuverlässig und kostengünstig. Der Fachteil «Identifikation» der Fachzeitschrift swisspack international widerspiegelt diese Branche und umfasst ein sehr attraktives redaktionelles Angebot aktueller Technologien der automatischen Identifikation und Datenerfassung. Vorgestellt werden die Entwicklungen bei Strichcode-Lasern und -Druckern, mobilen Datenerfassungsgeräten, Datenfunk-Systemen, Radiofrequenz-Transpondern (RF-TAGs), Geräten für die Bild-, Unterschrift- und OCR-Schrifterfassung sowie die biometrischen Auto-ID-Systeme führender Unternehmen in Europa. Besonderer Wert wird dabei auf Anwenderberichte aus der Praxis gelegt.


 

Im Lager erfasste Barcode-Daten in beliebige PC-Anwendungen eingeben

Das mobile Barcode-Terminal CipherLab 8200 unterstützt jetzt auch HID (Human Interface Device). Dadurch werden die Daten eines an der USB-Schnittstelle angeschlossenen Barcode-Lesers direkt wie Tastatureingaben behandelt, was für eine Vielzahl von Anwendungen von grossem Nutzen sein kann. Diese Lösung wird hauptsächlich mit einem mobilen Terminal für Warenein- und Ausgänge oder für die Inventur eingesetzt, indem der Barcode am Produkt oder am Lagergestell gelesen wird. Änderungen der gespeicherten Artikelnummern und Mengen sind dank der manuellen Eingabemöglichkeit ganz einfach zu vollziehen. Eine Übertragungsstation mit USB, welche auch den Akku lädt, dient zur Datenübermittlung. Ein grosser Vorteil dieser Lösung: Das Anpassen der individuellen PC-Anwendung ist nicht mehr notwendig, da die simulierten Tastatureingaben vor, nach und zwischen den Artikelnummern und Mengen bereits kundenspezifisch vorprogrammiert und einfach verstellbar sind. Typisch ist, dass z.B. nach der Artikelnummer mit Tabulatoren einige Maskenfelder bis zur Mengeneingabe übersprungen werden. Am Schluss müssen z.B. weitere Tabulatoren und ein «Enter» simuliert werden, bevor man wieder auf dem Maskenfeld der nächsten Artikelnummer-Eingabe steht. Testkits sind unverbindlich bei Elcode AG in St. Margrethen erhältlich.


 

Funkscanner ohne Akku

Gemäss dem Motto «Strom ja – Akku nein» funktionieren die neuen Voyager-Modelle 1202g-bf sowohl batterielos als auch kabellos. Die von ExperTeam AG angebotenen innovativen Strichcodelesegeräte verursachen somit keine Folgekosten, da Kabelbruch und Akkuwechsel ausgeschlossen sind. Die handlichen Voyager 1202g-bf wurden speziell für den Einsatz an Check-in-Schaltern oder Kaufhauskassen konzipiert. Ergänzend zu In-Counter-Systemen sind sie hilfreich bei der Erfassung von Barcodes sperriger Artikel, die nicht über den Verkaufstresen gezogen werden können. Die Bluetooth 2.1 Funktechnologie erlaubt es dem Benutzer, sich bis zu 10 Meter von der Basisstation zu entfernen. Nach Betätigen der Pagertaste macht der Voyager durch Blinken und Signalton auf sich aufmerksam. Die für das Abscannen der Barcodeetiketten benötigte Energie wird in einem Superkondensator elektrisch innerhalb von nur 20 Sekunden gespeichert und reicht für ca. 100 Scanvorgänge aus. Die Leistungsdichte von Superkondensatoren ist sehr hoch. Sie überstehen deutlich mehr Schaltzyklen als Akkumulatoren. Die batterielosen Voyager sind durch diesen technologischen Vorteil nachhaltig und wartungsfrei einsetzbar.

 


 

Vollautomatisches Laserbeschriftungssystem mit integrierter Track&Trace-Lösung

Das neu entwickelte Laserbeschriftungssystem von Datalogic ermöglicht dem Anwender vollautomatisches markieren von Werkstücken auf unterschiedlichen Werkzeugträgern. Mit dem integrierten Vision System kann die Markierung sofort überprüft und die gelesenen Daten können in eine Datenbank abgelegt werden. Somit kann eine Track&Trace-Lösung einfach und effizient realisiert werden. Der Datalogic-Partner ID-Systems AG informierte über diese und andere innovative Beschriftungslösungen an der Sindex 2014 in Bern.


 

Mobiles Terminal mit ausserordentlichen Eigenschaften

Der führende taiwanesische Hersteller CipherLab hat beim Terminal 9700 einen 2D Near/Far Imager eingebaut. Damit kann z.B. ein Hubstaplerfahrer den Lagerplatz-Code aus einer Distanz von bis zu 15 m abschiessen. Voraussetzung ist, dass der Code mit 7,5 mm Punktgrösse sehr grob gedruckt ist. Bei fein gedrucktem Barcode oder 2D-Code liegt die Distanz bei 15 cm bis ca. 3 m. Somit ist das ergonomisch designte 9700 Terminal universell einsetzbar – z.B. bei der Industrieproduktion, in Verteilzentren und in Lagergebäuden. Das Gerät ist sowohl mit den Betriebssystemen Windows CE 6.0 R3 als auch mit Windows Embedded Handheld 6.5 lieferbar. Da bei solchen Geräten das Display und das Touchpanel die sensibelsten Elemente sind, wurde hier ein besonders kratz- und schlagfestes, resistives Touchpanel eingebaut. Das transmissive, hintergrundbeleuchtete 3.5“ QVGA Display ist auch bei Tageslicht gut lesbar. Die Schutzklasse IP65 zeigt die sehr hohe Industrietauglichkeit auch bei Regen, Kälte und Hitze. Der Sturztest aus 1,8 m erfüllt den MIL-STD-801G-Standard. Die Masse ohne Pistolengriff sind 214x87x47 mm. Das Gewicht des voll ausgestatteten Gerätes inkl. Pistolengriff und grossem 5’400 mAh Akku ist 674 g. Weitere Highlights: Betriebstemperatur -20 bis +60oC, beleuchtete numerische Tastatur mit 30 Tasten, alphanumerische Tastatur mit 53 Tasten, 1 GHz Hochleistungs-Prozessor, mittels Micro SD Slot beliebig erweiterbarer Speicher, hochwertige WiFi- und Bluetooth-Technologie, hohe Akkustandzeiten, eingebautes Mikrofon, Lautsprecher und Kopfhörer-Buchse, auf Wunsch eingebaute herkömmliche Barcode-Laser-Scanner oder 2D-Imager. Parallel zum Piepston ist in lärmiger Umgebung die Vibrations-Quittierung nützlich. Die Elcode AG stellt unverbindlich Testgeräte zur Verfügung.


 

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