| Transparenter
Geschenkeimer mit Weissblechteilen
|
| Zweikomponenten-Lebensmittelverpackung
|
| Natur
pur aus dem Glas
|
| Neues
Premium-Duo
|
| Albiplast
+ Bellaplast = SwissPrimePack
|
| Kunststoff-Spezialitäten
|
| Neue
Duopack-Becher für Frutessa und Délice
Seit 30 Jahren als Einzelpackungen auf dem Markt, werden die AZM-Desserts neu in Duopacks angeboten. Die gespritzten und gesleevten Doppelbecher aus Polystyrol werden bei SwissPrimePack AG (vorher Albiplast) in Niederuzwil hergestellt; die Coop- und Migros-Becher sind praktisch identisch. Dank Rundboden zeichnen sie sich gegenüber vorherigen, eckigen Bechern durch zwei bemerkenswerte Vorteile aus: einerseits sind sie vor der Abfüllung besser entkeimbar, anderseits ist die Entnahme des Inhalts für die Konsumenten löffelfreundlicher. Im weiteren ist die gute Stapelbarkeit der neuen Verpackung hervorzuheben. Die
Produkte gibt es in den Sorten Himbeere, Brombeere und Heidelbeere, wobei
die letzteren zwei saisonal wechseln. Da die Sleeves im unteren Teil des
Bechers transparent sind, sind die unterlegten Früchte sichtbar. Bereits
in den ersten Wochen haben die Duopacks zweistellige Zuwachsraten erreicht.
Technisch stellt das perfekte Erscheinungsbild auf den Sleeve-Etiketten eine recht anspruchsvolle Aufgabe dar. Zusätzliche Erschwernis entsteht u.a. daraus, dass bei den beiden Coop-Bechern jeweils einer mit und der andere ohne EAN-Code gedruckt wird. Sie müssen dementsprechend in der richtigen Reihenfolge konfektioniert und aufgebracht werden. Bei Albiplast waren einige Testläufe notwendig, bis die neu im Einsatz stehende Sleeveanlage von Sleever International, Paris, auch für diese Duopack-Becher optimal eingesetzt werden konnte. |
| Fruchtige
Gläser
Die Herstellerfirma Bischofszell Nahrungsmittel AG will mit der Verpackung das besondere Charakter ihrer Premium-Konfitüre hervorheben. Das neue, von Vetropack AG, gelieferte Glas macht dies möglich. Dieses durchsichtige, 216 Gramm schwere Weissglas ist zylindrisch und weist einen Inhalt von 310 ml auf. Dem neuen Outfit angepasst erscheint das «Favorit»-Sortiment mit früchteverziertem Hochrand-Deckel und frischen Etiketten. Diese Glasverpackung setzt gleichzeitig neue Massstäbe in Sachen Bedienerfreundlichkeit. Bei einer Höhe von 112 mm beträgt die Öffnungsweite 71 mm. Damit lässt sich die Konfitüre restlos mit dem Löffel entnehmen. |
|
Zwei britische Stars ins Rheintal Das
Sleeven von Kunststoffbechern ist für die Anbieter von Molkereiprodukten
ein brandaktuelles Thema. Schon ein schneller Blick in die Regale der Lebensmittelläden
zeigt unmissverständlich, das es zu den Haupttrends der jüngsten
Zeit gehört.
Auch in der Zeitschrift swisspack international haben wir in den letzten Monaten einige neue Joghurt- und Dessertprodukte mit aussergewöhnlichem Auftritt vorgestellt. Mit dem Flan-Duopack von Migros wird in der Sleeve-Technologie ein weiterer wichtiger Know-how-Schritt getan. Die neuen, von Greiner Packaging in Diepoldsau hergestellten Duo-Becher weisen gegenüber den bekannten, unter Wärmebehandlung gesleevten Behältern klare Unterschiede auf. Das Besondere daran ist, dass die Sleeves auf diese Duo-Becher orientiert mit Dampfeinwirkung angeschrumpft werden. Dies geschieht bei einer grossen Geschwindigkeit von 150 Duo-Packungen pro Minute. Diese Technologie unterscheidet sich grundsätzlich vom herkömmlichen Sleeven. Das wichtigste Merkmal des neuen Produktionsverfahrens ist, dass sich das Druckbild in der Dampf-Sleeveanlage gleichmässig an die Form des Bechers anschmiegt; damit wird erreicht, dass beide Becher haargenau gleich aussehen. Am Ende der Anlage werden die gesleevten Becher dann in einer längeren Strecke getrocknet. Die Sleeves aus PET sind faltenfrei und zeichnen sich durch einen hohen Glanz aus. Die bei Greiner installierte Anlage wurde - ebenso wie die seit längerem in Betrieb stehende Wärme-Sleevemaschine - von Fuji Seal Europe geliefert. Mit den Duo-Bechern für die Migros hat die neue Maschine erfolgreich den Einstieg in den Markt bestanden. Zweifelsohne werden andere Multipacks folgen, denn die Produktionsanlage ist für weitere Grössen (4-er Pack) ausbaubar. Der neue gesleevte Duopack mit orientiertem Druckbild hat die Jury des diesjährigen britischen Starpack-Wettbewerbs dermassen überzeugt, dass sie ihn gleich mit zwei Preisen gewürdigt hat: mit einem «Silver Award» und einem «Technical Innovation Award». Zum Wettbewerb wurde diese Neuheit vom Maschinenhersteller Fuji angemeldet. |
|
Joghurt mit Matterhorn |
Das Emmi-Joghurt aus der Innerschweiz
sorgt für grosse Beachtung in Deutschland. Die im Schweizerkreuz abgebildete
Matterhorn-Silhouette in der Deckel- und Bechermitte macht den Konsumenten
im nördlichen Nachbarland unmissverständlich auf die Herkunft
des Produktes aufmerksam.
Schon
nach einer kurzen Präsenz fand die Marke Emmi in Deutschland einen
hohen Beachtungsgrad Die Schweiz-Positionierung der neuen Joghurt-Töpfli
Erdbeer, Pfirsich, Birne Hélène und Birchermüesli wird
ganz bewusst gesucht - und gefunden. Erich Kienle, Geschäftsführer
der Emmi Deutschland GmbH, berichtet von einer grossen Begeisterung des
deutschen Handels für das Joghurt-Töpfli-Konzept aus der Schweiz.
Die Aufmachung und die Verpackung tragen dazu in einem entscheidenden Masse
bei.
Die ansprechend geformten Polystyrolbecher werden bei SwissPrimePack AG (vorher Albiplast) in Niederuzwil tiefgezogen und mit Sleeves aus gleichem Material versehen. Dank der Sleeve-Technologie können nun in der Formgebung und grafischer Gestaltung neue Lösungen realisiert werden. In der Produktion wird das bedruckte Schrumpfetikett ab Rolle abgezogen, geschnitten und mit Greifern oder Rollen massgenau über das Behältnis gestülpt. Dieses wird anschliessend durch einen Wärmetunnel transportiert. Unter Einwirkung der Wärme schrumpft die Folie und legt sich konturgenau an das Behältnis an. So sind spezielle Verpackungsformen, die man bis anhin weder bedrucken noch etikettieren konnte, von der Veredelung jetzt nicht mehr ausgeschlossen. Die attraktiven, verhältnismässig grossen 200-Gramm-Joghurt-Portionenbecher werden mit Aluminiumdeckeln von Alcan Rorschach verschlossen. Sie fallen im Kühlregal durch ihre Form sowie die Intensität und Brillanz der Farben auf. |
|
Sandherr in der Greiner-Gruppe |
Mit
der Übernahme der traditionellen Firma Sandherr durch die Greiner
Verpackungen GmbH wurde Mitte Januar 2000 ein wichtiger Firmenzusammenschluss
besiegelt, der über die Grenzen beider Nachbarländer hinaus Auswirkungen
haben dürfte. Zur österreichischen Greiner-Verpackungsgruppe,
welche sich in den letzten Jahren durch erfolgreiche Neugründungen
und Übernahmen in den europäischen Reformstaaten profiliert hat,
stiess mit Sandherr ein im Westen ansässiges Unternehmen mit hoher
Innovationskraft.
Für die Österreicher war diese Übernahme gleich eine doppelte
Premiere: einerseits in Bezug auf die Grössenordnung, anderseits wurde
damit das Interesse am westeuropäischen Markt signalisiert. Sandherr
erarbeitete 1999 mit seinen rund 250 Mitarbeitern einen Umsatz von 60 Millionen
Franken. Rund 15 Millionen Franken wurden in den Jahren 1997 - 1999 in
neue Technologien investiert. Ein wichtiger Abnehmer ist die Migros, mit
welcher eine strategische Partnerschaft besteht. Ein Drittel der Produktion
wurde Ende der neunziger Jahre exportiert, schwerpunktmässig in die
umgebenden EU-Länder; dieser Anteil soll in den kommenden Jahren steigen.
Die erfolgreiche K3-Technologie ist ein Sandherr-Patent. |
|
Fruchtbare Synergien |
Unter den erfolgreichen Innovationen, die in letzter Zeit auf den Markt gekommen sind, ist zum Beispiel die neue Migros-Joghurtlinie mit unterlegten Früchten zu erwähnen. Im unteren Teil der K3-Becher sind die Früchte sichtbar und bringen so in die elegant wirkenden Multipacks ein natürliches Farbenspiel. Die Linie, die unter der vielsagenden Bezeichnung Excellence segelt, wurde in enger Zusammenarbeit zwischen ELSA Estavayer-le-Lac, Designabteilung des Migros Genossenschaftsbundes und Sandherr Packungen entwickelt. Synergien zwischen Sandherr und Greiner werden auch anderswo voll genutzt. Als konkrete Erfolge der Greiner-Sandherr-Zusammenarbeit können auch der erste K3-Becher in Tschechien und Kroatien sowie die Stack-Bottle in Polen und Israel gewertet werden. Die beiden Unternehmen sind im Moment daran, als erstes gemeinsames Grossprojekt eine bei Greiner tiefgezogene und bei Sandherr zu einer K3-Lösung weiterverarbeitete Packung zu realisieren. |
|
Erfolgversprechende K3-Varianten |
Auf
eine erfolgreiche interpack2000-Präsenz kann dank innovativen Verpackungslösungen
die Firma Sandherr Packungen AG (heute Greiner
Pèackaging AG) aus Diepoldsau zurückblicken. Es wurden neue
Varianten des K3-Bechers vorgestellt. Die ursprüngliche K3-Kombination
aus Kunststoff und Karton, für die Molkereiwirtschaft auf der ganzen
Welt bereits millionenfach produziert, wird seit dieser Vorstellung auch
als Duo-, Quattro- oder Sixpack für Joghurtbecher von 125 bis 180
ml Inhalt angeboten. Für Promotionsaktionen werden die Becher mit
Rubbelfeldern versehen oder gold- bzw. silberbedruckt.
Speziell für fetthaltige Saucen oder Mikrowellenprodukte eignet sich eine weitere K3-Weiterentwicklung - nämlich die Becher in Polypropylen. Realisiert sind bereits Becher mit den Volumen 150, 200, 250, 400 und 500 ml. |
|
Stack Bottle ist gewachsen |
![]() Mit
ihrem Inhalt von 225 ml ist die mit einem tiefgezogenen Wiederverschluss
versehene «Stack Bottle» für das SymBalance Drink grösser
als die Behälter für andere probiotische Getränke. Die Behälter
bestehen - inklusive Boden und Deckel - ganz aus Polypropylen. Dank diesem
Material konnten die Barrierewirkung und Temperaturbeständigkeit dieser
Toni Milch-Packung verbessert und damit das Shelf Life des Produktes verlängert
werden. Die Behälter von Greiner
Packaging AG sind mit einem beidseitig bedruckbaren Kartonmantel
versehen. |