Automatisierung
Automatisierung wird zunehmend zur Triebfelder für wirtschaftlichen und technischen Fortschritt. Die Automatisierungstechnik wird zum Schlüsselfaktor für wettbewerbsfähige Fertigung und neue Produkte. Sie setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bausteine zusammen. Die Wahl dieser Komponenten und der optimale Einsatz in Gesamtsystemen sind ein entscheidender Gradmesser der Automatisierung. Den Titel «Automatisierung» trägt auch der Fachteil, in welchem die Fachzeitschrift swisspack international diese Bausteine den Anwendern und Interessenten präsentiert.



 
 
Sigmatek Schweiz mit 8 Solution Partnern
Die Sigmatek Schweiz AG hat an der Go 2009 Anfang September in Basel ihr neues Solution Partner-Netzwerk offiziell vorgestellt. Dieses umfasst aktuell folgende acht Partnerfirmen: W. Althaus AG, Aarwangen; Bürki Electric AG, Steffisburg; Elatron AG, Trübbach; Haller & Co GmbH, Diepoldsau; IEE AG, Riehen; Inautec GmbH, Wollerau; Schaltag AG, Effretikon; UCP Processing Ltd., Ruggell. Das Konzept hat zum Ziel, die Marktstellung der Sigmatek im Bereich Systemlösungen für den innovativen Anlagen- und Maschinenbau in der Deutschschweiz und Fürstentum Lichtenstein zu festigen und weiter auszubauen. Know-how, langjährige Erfahrung im industriellen Automatisierungsbereich sowie die geografische Lage waren ausschlaggebende Kriterien für die Selektion der Solution Partner. Die Tochter des österreichischen Automatisierungsspezialisten ist in der Schweiz seit 2008 mit eigener Niederlassung präsent und will nun auch in der Romandie ihre Aktivitäten ausbauen. 

Sigmatek verstärkt in der Schweiz
Seit Mai 2008 ist mit Sigmatek Schweiz AG der österreichische Automatisierungsspezialist in seinem Nachbarland mit einer eigenen Niederlassung präsent. Das von Beat Meili (links im Bild), einem Experten auf dem Gebiet der industriellen Automatisierungstechnik und Kenner des Schweizer Marktes geleitete Tochterunternehmen hat sich auf dem Schweizer Markt bereits einen guten Namen gemacht. Meili sieht die Marktchancen hauptsächlich im Maschinenbau in den Bereichen Druck- und Textilindustrie, Verpackungs- und Sortiermaschinen sowie Kunststoffindustrie. Die Leistungen der Schweizer Firma umfassen neben dem Vertrieb auch das Applikations-Engineering, Kundenschulungen sowie den technischen Service und Support. Im Mai 2009 verstärkte Dr. Piotr Myszkorowski (unten) das Sigmatek-Team in der Schweiz als technischer Leiter. Der erfahrene Techniker ist verantwortlich für die gesamten technischen Aktivitäten der Schweizer Niederlassung. Zudem hat er das Ziel, den Ausbau der Sigmatek Schweiz AG mit einem Büro in der Romandie voranzutreiben. Myszkorowski promovierte an der Technischen Universität in Lodz (Polen) und hat auch ein Mathematikstudium mit einem Master (of Science) abgeschlossen. Von 1992 bis 1999 war er als Dozent und Wissenschafter für Steuerungs- und Regelungstechnik an der ETH Lausanne beschäftigt, danach neun Jahre als technischer Leiter bei einem namhaften Anbieter im Bereich Antriebstechnik.

Intelligentes Touchpanel ETV 0501
«Heute zählt für Erfolg nicht in erster Linie die Grösse des Unternehmens, sondern die Flexibilität und die schnelle Erreichbarkeit der Schlüsselstellen wie z.B. der Entscheidungsträger in der Entwicklung», ist Beat Meili, Geschäftsführer der SIGMATEK Schweiz AG überzeugt. Die jüngste Tochter des österreichischen Automatisierungsspezialisten, seit Mai 2008 in der Schweiz präsent, hat bereits einen beeindruckenden Start hingelegt. Als neuste Entwicklung hat das Systemhaus eine noch kompaktere Variante der Serie der ETV Control Panels vorgestellt. Das All-in-One-Panel ETV 0501 vereint Steuerung, Bedienung und Visualisierung in einem Gerät. Das 5,7 Zoll Farb-VGA TFT-Display (640 x 480 Pixel) mit Touchscreen sorgt für optimalen Bedienkomfort, Flexibilität und hochauflösende Visualisierung. Die integrierten Schnittstellen wie VARAN-Bus, CAN-Bus, Ethernet und  USB ermöglichen die einfache Einbindung des ETV 0501 in die Maschinenarchitektur.  Dezentrale und zentrale I/Os können über den integrierten Echtzeit Ethernetbus VARAN angeschlossen werden. Somit ist der Anwender bei der Auslegung des Systems an keine Topologie gebunden. Alle vorhandenen Schnittstellen können frei aus der Applikation programmiert werden. Mit LASAL steht eine durchgängige und vollintegrierte Software für die Programmierung und Visualisierung der Funktionalitäten zur Verfügung. Die interne Compact Flash-Karte dient als Speichermedium für das Betriebssystem, die Anwendung und die Anwendungsdaten. Einer der zwei USB-Anschlüsse ist direkt an der Front angebracht: Peripheriegeräte, wie Tastatur, Maus, Notebook oder externe Speichermedien können daher ganz einfach angeschlossen werden.

Neue Smart Kameras: klein, schnell und robust
Die neue Generation von Smart Kameras von Matrox Imaging, erhältlich bei Fabrimex Systems AG, ist klein, schnell und robust. Sie wurde für anspruchsvolle Anwendungen der industriellen Bildverarbeitung entwickelt. Matrox Iris GT verfügt über einen Intel 1.6 GHz Atom-Prozessor und läuft unter Windows CE 6.0, dem embedded Echtzeit-Betriebssystem vom Microsoft. Matrox Iris GT ist mit einem integrierten Grafikcontroller mit VGA-Ausgang, 256 MB DDR2-Speicher und 1 GB Flash-Disk ausgestattet. Externe Geräte können über einen 10/100/1000 Ethernet-Port, einen USB 2.0 Port, einen seriellen RS-232 Port sowie einen optogekoppelten Triggereingang und einen Strobeausgang verbunden werden. Die direkte Kommunikation mit PLC-Steuerungen und anderen Automatisierungseinheiten kann mit Ethernet/IP und Modbus über TCP/IP erfolgen. Matrox Iris GT hat ein stabiles, staubdichtes und abwaschbares Gehäuse und wird zunächst mit 3 Sensorkonfigurationen angeboten: 640 x 480 @ 110 fps 1/3", 1280 x 960 @ 22 fps 1/3" und 1600x1200 @ 15fps 1/1.8". 

Kontron in der Schweiz
Seit April 2008 ist Fabrimex Systems AG die offizielle Kontron-Vertretung für die Schweiz. Seit über 30 Jahren arbeitet das Unternehmen erfolgreich mit der Industrie zusammen und integriert IPC-Systeme für spezielle Anwendungen. Jürg Röthlisberger betreut das Kontron-Produktsortiment Industrie PCs und Embedded Computing. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Support und Produktionsleiter bei der Fabrimex Systems AG. 

Wegweisende Innovation für Banderoliermaschinen
Die neue Digitalsteuerung «DCP 2000 V5», welche die Tanner & Co. AG Verpackungstechnik auf der interpack 2008 vorgestellt hat, bringt im Vergleich mit der Steuerung von Ultra-Sonic (US)-Banderoliermaschinen eine ganze Reihe von Verbesserungen. Die US-Kaltverschweissung ist eine patentgeschützte Tanner-Eigenentwicklung aus dem Jahre 1990 und marktweit immer noch eine Exklusivität mit hohem Bedienerkomfort. Durch die vollständige Digitalisierung der Maschinensteuerung entfallen nun Steuerelemente wie z.B. Potentiometer. Die Steuerung von US-Maschinen gewinnt an Präzision, Anwenderfreundlichkeit und Funktionsumfang. Sie wird für den Anwender einfacher, stabiler, mobiler und multifunktionaler. So ist der direkte Zugriff auf die wichtigen Funktionen Bandspannung, Soft und Reset jederzeit gewährleistet. Digitale Maschineneinstellungen in Masseinheiten wie Millimetern und Sekunden erhöhen die Präzision. Leicht verständliche Diagnose-, Statistik- und Störungsbehebungs-Tools erlauben Zeitersparnisse, reduzieren die Serviceeinsätze und wirken so kostensenkend. Zudem lässt sich die Digitalsteuerung auch (bis zu 3 m) ausserhalb der Maschine platzieren, was den Benutzer gerade bei unzugänglichen Anlagen mobiler macht. Eine ganze Reihe von Speichermöglichkeiten bedeutet klare Effizienzgewinne, wie z.B. die gespeicherten Werkeinstellungen im «Machine Memory». Der internationalen Tätigkeit von Tanner entsprechend, kann bei der Steuerungsinnovation zwischen 8 Sprachen gewählt werden: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch und Spanisch. Darüber hinaus kann der Funktionsumfang der «DCP 2000 V5» im Bedarfsfall mit gewinnbringenden Optionen erweitert werden, so etwa im Bereich der Banderolenbedruckung oder des Signalaustausches mit anderen Geräten.

bürge - fischer ag verstärkt
Die bürge - fischer ag, Safenwil, übernahm per 1. April 2007 den Bereich Anlagen und Steuerungen der Meier + Co. AG, Niedergösgen. Rund 60 Ingenieure und Monteure realisieren nun gemeinsam anspruchsvolle Automatisierungsprojekte in verschiedensten Industriebereichen (Verfahrenstechnik, Logistikanlagen, Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bahntechnik, Energieverteilung und Spezialanlagen). In ihrer leistungsfähigen Werkstatt fertigt bürge - fischer qualitativ hochstehende Schaltanlagen. Die Meier + Co. AG konzentriert sich künftig ausschliesslich auf die Bereiche Produkte und Systeme der Antriebstechnik (Getriebe, Getriebemotoren, Kupplungen, Frequenzumformer, Elektromotoren AC/DC), Service  für die Antriebstechnik (Mechanik und Elektrik), Treppenlifte und Aufzüge.

Neue Partner für Industrie-Optiken
Stemmer Imaging hat die Distribution der ZEISS ZF-Objektive für industrielle Anwendungen übernommen. Die Carl Zeiss AG ist ein leistungsfähiger Hersteller von optischen Geräten und Modulen für zahlreiche Anwendungsgebiete. Das Zeiss-Spektrum reicht auf diesem Gebiet von Standard-Objektiven für Mess- und Prüfaufgaben bis hin zu Hochleistungs-Optiken für hoch spezialisierte Aufgabenstellungen. Durch ihre optische Leistung und ihre herausragende mechanische Präzision sind insbesondere die manuell fokussierbaren ZF-Objektive mit Nikon F-Mount für den Einsatz in industriellen Anwendungen prädestiniert. Stemmer Imaging ist als Technologie-Lieferant für die Bildverarbeitung seit vielen Jahren erstklassig im Bereich der industriellen Anwendungen positioniert. Die Zusammenarbeit mit der Carl Zeiss AG erschliesst erweiterte Einsatzmöglichkeiten in industriellen Anwendungen.

Winkellichtschranke
Die Winkellichtschranke BWL von Balluff verbindet grosse Leistung mit hoher Robustheit und Unempfindlichkeit gegen Schmutz. Sie ist damit ideal für den Einsatz in harten Industrieumgebungen geeignet und bereits etablierter Standard bei der Transportkontrolle im Karosseriebau. Bei der Zuführung von Blechen zu den Pressen wurde die Transportkontrolle bisher immer mit aufwändigen mechanischen Schaltern gelöst. Mit der BWL steht hier nun eine verschleissfreie, einfach zu montierende Alternative zur Verfügung. Die Winkellichtschranke arbeitet mit Infrarotlicht und stellt daher eine hohe Funktionsreserve zur Verfügung. Objekte werden somit sicher erkannt, auch unter äusserst schwierigen Bedingungen. Sie kann beispielsweise komplett mit Schmiermittel oder Ölen überdeckt sein und erkennt Objekte trotzdem noch sicher und zuverlässig. Der elektrische Anschluss erfolgt über einen standardmässigen M12 Steckverbinder. Das robuste Gehäuse der Winkellichtschranke gewährleistet variable Befestigungsmöglichkeiten.

100-prozentige Qualität für Dosen und Deckel
Im Braunschweiger Deckelwerk des US-Konzerns Ball Packaging, einem der weltgrössten Hersteller von Getränkedosen, wird die Qualität der produzierten Aluminiumdeckel mit dem High-Speed-Bildverarbeitungssystem «TCVision» von QUISS sichergestellt. Bis zu 2'400 Aluminiumdeckel pro Minute werden dort in mehreren Schritten aus Aluminiumblechen gefertigt und mit dem Bildverarbeitungssystem zu 100 Prozent inspiziert. «Früher waren Stichprobenkontrollen üblich», weiss Helmut Gruber, Vertriebsleiter Packaging bei QUISS. «Wegen des Einsatzfeldes der Produkte reicht das heute aber nicht mehr aus. Aus den wirtschaftlichen Randbedingungen und den hohen Prüfgeschwindigkeiten ergab sich der Einsatz von schnellen Bildverarbeitungssystemen fast zwangsläufig». QUISS hat bereits jahrelange Erfahrung im Aufbau von Prüfsystemen für Dosendeckel. Das bei Ball eingesetzte und bisher modernste System erkennt Fehler wie Verformungen, Kratzer, Einschlüsse, Verunreinigungen, Formungsfehler, Grate oder Kanten. Zudem wird die Lage der Lasche, der Gesamt- und der Nietdurchmesser geprüft. Um die hohen Anforderungen auf der Bildverarbeitungsseite erfüllen zu können, war eine durchdachte Kombination von geeigneten und gut aufeinander abgestimmten Bildverarbeitungskomponenten, nebst einer für diesen Einsatzbereich speziell entwickelten Software erforderlich. Lieferant für Teile der TCVision-Ausrüstung war die Stemmer Imaging. Zum Einsatz kamen dabei Progressive-Scan-CCD-Kameras des dänischen Herstellers JAI und schnelle Bilderfassungs-Karten von DALSA Coreco. Die Kameras arbeiten unter einer hochfahrbaren Abdeckung mit einer applikationsspezifischen Beleuchtung aus Standard-LEDs mit Blitzsteuerung, die QUISS für die Anforderungen bei Hochgeschwindigkeitsprüfungen selbst entwickelt hat. Die Anlage kann auf verschiedene Anforderungen und Prüfvorgänge angepasst werden und bietet zahlreiche Auswerteparameter. Sie erkennt verschiedenste Deckelfehler, schleust fehlerhafte Teile aus und sorgt bei definierbaren Fehlerarten für eine sofortige Abschaltung der Presse. Aufgrund der positiven Erfahrungen in Braunschweig setzt Ball Packaging Europe TCVision inzwischen auch in den anderen Werken ein, und auch weitere Unternehmen, wie Crown Bevcan UK und Lotte in Südkorea nutzen Inspektionssysteme von QUISS. Ausführlicher wird die Qualitätskontrolle mit High-Speed-Bildverarbeitung in der Fachzeitschrift swisspack international mit Logistik-Praxis, Ausgabe 2006/Nr.5, beschrieben.

Prüfstand als richtiger Problemlöser
Bei Verwendung in Kombination mit Zug- und Druckkraftmessgeräten von MECMESIN (BRC 172100 bis 172170) ist der manueller Prüfstand ein richtiger Problemlöser. Mittels Handrand erfolgt die grobe Geräteverstellung von rund 2 mm pro Umdrehung. Für feinere Arbeiten dient die Feinverstell-Scheibe am unteren Ende des Prüfstandes. Das Gerät kann in vertikaler oder horizontaler Lage eingesetzt werden (Stellfüsse als Option). Die 2 massiven Säulen sorgen in jeder Lage für eine saubere und stabile Führung. Zum Standardzubehör gehören eine Montageplatte für das Kraftmessgerät und eine flache Platte am Ständerfuss. Dieser Universalprüfstand, anspruchslos im Unterhalt, ist bestens geeignet für die Qualitätskontrolle in der Produktion oder direkt an der Maschine. Die Anwendung von standardisierten Einspannvorrichtungen und Zubehöre (BRC 172390) für die verschiedensten Anwendungen lassen zusätzlich kostbare Zeit einsparen und bieten effiziente Hilfe. Weitere Details befinden sich im elektronischen Brütsch/Rüegger Werkzeugkatalog «Toolbook 16» unter www.brw.ch.

Zutrittsprogramm zum Betrieb
Jeder nach BRC zertifizierter Betrieb ist verpflichtet, alle Fremdpersonen, die das Unternehmen zu Besuchs- oder Arbeitszwecken betreten, zu registrieren, relevante Informationen zu ihrem Gesundheitszustand zu erhalten (Infektionsschutz!) und sie über die in der Firma geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften in Kenntnis zu setzen. Genau dies ermöglicht ein neues, von der AVA Scheiner AG entwickeltes computerisiertes Zutrittsprogramm. Die Fremdpersonen (Handwerker, temporäre Mitarbeiter u.a.) müssen ihren Namen eintragen, den Zweck ihres Besuchs angeben und verschiedene Fragen beantworten. Nach der Durchführung des Programms wird für jede berechtigte Person ein Zutrittsausweis ausgedruckt.

Neue Möglichkeiten der Qualitätskontrolle
Der Prüfstand MECMESIN MultiTest x ist bestens geeignet für die Qualitätskontrolle in der Produktion oder direkt an der Maschine. Bis zu fünf verschiedene Testprogramme können definiert werden. Danach nur noch: Musterteil einspannen und testen. Manuelle Steuerung, Einzelmessungen und Dauerzyklen sind möglich. Die Messergebnisse können direkt ausgewertet oder über einen PC analysiert werden. Weitere Merkmale des Brütsch/Rüegger-Modells BRC 172322 (modellabhängig): Messkraft von 1000 N bis 5000 N (auf Anfrage 10000 N und 25000 N), Verfahrweg bis zu 600 mm. Die Verfahrgeschwindigkeit ist stufenlos regelbar von 1 bis 500 mm/Min. Die grosse Auswahl an standardisierten Einspannvorrichtungen und Zubehöre (BRC 172390) für die verschiedensten Anwendungen lassen kostbare Zeit einsparen und bieten effiziente Hilfe an. 

Merkmalbasiertes OCR-Modul
Die merkmalbasierte optische Zeichenerkennung (OCR) von Fabrimex AG ist ein leistungsfähiges Werkzeug für Anwendungen, bei denen Zeichen gelesen oder geprüft werden. Merkmalbasiertes OCR ist ein extrem robustes Werkzeug, das Zeichenketten unabhängig vom Skalierungsfaktor horizontal oder vertikal, auch unter verschiedenen Seitenverhältnissen liest, sogar bei manchen perspektivischen Verzerrungen. Das OCR-Modul ist so leistungsfähig, dass Zeichenketten selbst unter schlechten oder ungleichmässigen Lichtverhältnissen gelesen werden können. Die Zeichenkette wird automatisch lokalisiert, auch wenn sie gedreht ist. Merkmalbasiertes OCR ist ideal für Anwendungen, bei denen die Position der Zeichenkette und der Schrift unbekannt ist wie z.B. beim Lesen von Nummernschildern. Das Modul verfügt über eine universelle Schrift, die bei einfacheren Anwendungen eingesetzt werden kann und das Font-Training überflüssig macht. Zusätzlich zu dieser universellen Schrift können weitere Schriften und/oder Zeichen verwendet werden, denn das merkmalbasierte OCR-Modul von MIL unterstützt das gleichzeitige Lesen mehrerer Schriften. MIL wurde für eine komfortable und produktive Anwendungsentwicklung in der Bildverarbeitung entworfen und bietet eine einheitliche Programmierschnittstelle, welche die gesamte Hardwarepalette von Matrox Imaging unterstützt.

Individuelle Maschinenlösungen
Die ORION engineering AG hat Kernkompetenzen in der Entwicklung und Konstruktion von Spezialmaschinen, Maschinensteuerungen, im Beschaffungsengineering und Komplettlösungen im Maschinenbereich. Die Firma bietet individuelle Unterstützung aus ihrem Ressourcen-Netzwerk in den Bereichen Maschinen-Check-up, Projektmanagement, Elektroengineering sowie 3D-Modellierung.

FlexLink-Fördersystem für den Hygiene-Bereich
Mit dem neuen Fördersystem von SSS-Fördertechnik AG werden die Montagekosten durch den modularen Aufbau des Systems minimal. Zudem ermöglicht das neuartige Design eine schnelle und effektive Reinigung der Förderstrecken in der Molkerei-, Lebensmittel-, Getränke-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Hohe Fördergeschwindigkeiten, Zuverlässigkeit, hoher Hygiene-Standard, Sicherheit und geringer Geräuschpegel sind die wesentlichen Merkmale des Systems. Es basiert auf der zuverlässigen seit Jahren weltweit im Einsatz stehenden FlexLink-Kettentechnologie und kann für hohe Fördergeschwindigkeiten bis 100 m/min, bei minimalstem Unterhalt, ohne zusätzliche Schmierung, eingesetzt werden. Mit den folgenden Eigenschaften wird der hohe Hygiene-Standard erreicht: Zwei gekantete Edelstahlprofile führen die FlexLink XM-Kette. Diese Edelstahlprofile werden mit speziellen Klammern zusammengehalten, um die Menge der Verbindungslöcher(mögliche Schmutztaschen) zu reduzieren. Diese Klammern dienen gleichzeitig als Träger für die Rückführung, die Seitenführungshalter und die Stützen. Der Kettenrücklauf wird separat in einem Kunststoffkanal zurückgeführt; dadurch wird verhindert, dass herunterfallende Teile oder Flüssigkeiten die Rücklaufkette verschmutzen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine einfache Reinigung mit Schaum und/oder Wasser. Die Oberflächen des Förderers sind so ausgestaltet, dass alle Flüssigkeiten ablaufen. Das Kettenfördersystem ist in Komponenten oder als fertig montierte und geprüfte Anlage mit elektrischer Installation und Inbetriebnahme verfügbar.

Massgeschneiderte Lösungen in Druckluft- und Umwelttechnik
Die 1987 durch die beiden Maschineningenieure Markus Döbeli und Franz Münst gegründete Airtag Engineering AG vertritt und vertreibt heute die Hochdruckkompressoren von Sauer & Sohn und die ganze Palette vom kleinen Handwerker-Kolbenkompressor bis zum grossen Industrie-Schraubenkompressor der Firma ALUP sowie die Hochdruck-Trockenlaufkompressoren von Thomé-Crépelle. Für die Lufttrocknung werden die energiesparenden Drucklufttrockner der Firma HITEMA eingesetzt. Airtag gliedert sich in die Bereiche Druckluft, Umwelttechnik, Druckluftaufbereitung und Spezialanlagen. Die Stärke der Firma liegt u.a. in der Gesamtberatung bei schlüsselfertigen Druckluftanlagen und Verteilnetzen. Durch computerunterstützte Wirtschaftlichkeitsberechnungen können den Kunden kostengünstige Lösungen vorgeschlagen werden, die zudem einen Beitrag an das Energiesparen leisten. Die Produkte werden in sämtlichen Branchen wie Maschinenbau, Chemie, Pharma, Kraftwerke, Möbelfabriken, Papier-, Druck- und Nahrungsmittelindustrie sowie im Autogewerbe benötigt und eingesetzt.

Entladen ohne Blasluft
Das intelligente Virtual AC® System von ION Industrial setzt neue Standards in Bezug auf effiziente Entladung von Bahnwaren, Spritzgussteilen und Geweben über grössere Entfernungen. Die patentierte Technologie mit Ihrem ausgezeichneten «Long Range» Verhalten ermöglicht (je nach Anwendung) das Vordringen in bisher ungeahnte Abstände von 200 bis 500 mm, und zwar ohne zusätzliche Kosten für Energie und Pflege aufwendiger Blasluftsysteme. Dadurch werden sämtliche negative Auswirkungen von Blasluftsystemen auf Prozess und Ionisation eliminiert: zusätzliche Produktverschmutzung, Reduktion der Ionisationsleistung durch Luftverwirbelungen (eine Verbesserung der Ionisation ist ausschliesslich in einem laminaren Luftstrom möglich) sowie mechanische Einwirkung der Blasluft auf das Produkt in kritischen Produktionssteps. Zusätzliche Alleinstellungsmerkmale sind «quick disconnect» HSP-Kabelsätze für schnelle Installation bzw. Erweiterung oder alternativ HSP-kabelfreier Aufbau durch 24 V Systemspannung und «Powerpack on Ionisator» Montage, sowie Echtzeit Display bzw. PC oder SPS Interface aller relevanten Parameter mit Logbuchfunktion und «History Files» für die Qualitätskontrolle und Wartung der Virtual AC Systeme.
Die amerikanische ION hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Ionisations-Systemen zur Kontrolle der elektrostatischen Aufladung bei Herstellungsprozessen. Das Unternehmen konzentrierte sich in der Vergangenheit hauptsächlich auf HighTech-Anwendungen. 1997 wurde ION Industrial für die Bereiche Papier-, Film- und Folienveredelung sowie die Verpackungsindustrie gegründet. Die Schweizer Vertretung hat die ConverTrade GmbH, Rümlang.

Automatisierungstechnik im globalen Wettbewerb
Die Automatisierungstechnik wird als die expansivste Sparte des industriellen Sektors insgesamt bewertet. Die Automatisierungsbranche ist trotz der dominierenden Stellung von Grossunternehmen nach wie vor mittelständisch geprägt. Die Chancen für den Mittelstand liegen in prozessnahen Produkten wie Sensorik, Aktorik und Steuerungen. Die Nachfrage wird in erster Linie in der Fertigungsautomatisierung hervorgerufen. Da die Grenzen zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Lasertechnik, Bildverarbeitung, Mikrosystemtechnik und Mechatronik fliessend geworden sind, macht die herkömmliche Trennung zwischen den Bereichen keinen Sinn mehr. Umso mehr gilt es für die Unternehmen der Branche Grenzen zu überwinden, um für sich nachhaltiges Wachstum generieren zu können. Auch in Zukunft gestaltet sich der Markt zunehmend komplexer, die Anforderungen der Kunden steigen weiter. Was bedeutet dies für Unternehmen der Automatisierungsbranche? Der Lieferant von morgen ist nicht mehr nur Zulieferer. Es wird ein starker Partner für jede Prozessstufe benötigt. Der Lieferant bringt sein Know-how bereits direkt in den Engineering-Prozess des Kunden mit ein. Neben der Beratung nehmen in der Automatisierungstechnik umfangreiche Software-Tools für die Dimensionierung und Auslegung eine wichtige Stellung ein. Auch in den Fertigungsprozess kann der Lieferant für seine Kunden «Added Value» einbringen. Die Beschaffungskosten sind oft gering gegenüber den Kosten für Betrieb und Wartung. Für den operativen Betrieb werden dem Kunden durch Optimierung von Anlagen Einsparmöglichkeiten bei Wartung und Betrieb ermöglicht. Wo dennoch Wartung nötig ist, bietet der Lieferant vom Reparatur- und Ersatzteilservice bis hin zu Wartungsverträgen und Service vor Ort die komplette Betreuung. Auch der Beschaffungsprozess zeichnet sich durch neue Dienstleistungspakete zur Optimierung der Kundenlogistik aus. Kurze Lieferzeiten, elektronische Kataloge und Online-Beschaffungswege weisen den Weg (Dr. Eberhard Veit, Mitglied des Vorstandes der Festo AG, Esslingen).

Zukunftorientiertes Lagerleitsystem bei Landi
Die Landi Schweiz AG, Dotzigen, ist eine Handels- und Dienstleistungsgesellschaft, die in der ganzen Schweiz in den Bereichen Nonfood und Landwirtschaft tätig ist. Sie beliefert und betreut die über 300 landwirtschaftlichen Genossenschaften mit einem nationalen Sortiment von ca. 15'000 Artikeln. Um die kontinuierliche Vorwärtsstrategie des Unternehmens auch in der Logistik mittelfristig abdecken zu können, entschied man sich für die Bewirtschaftung des gesamten Lagersystems und der transparenten Steuerung der Warenbewegungen im Zentrallager in Dotzigen für das zukunftorientierte Lagerleitsystem «Wamas M» und «Wamas P» von Salomon Automation. Ab dem ersten Quartal 2003 wird der gesamte Warenfluss im Zentrallager über das neue System abgewickelt. Das modulare Lager- und Kommissioniersystem Wamas M ist eine umfangreiche Modulbibliothek und kann an individuelle Kundenbedürfnisse schnell und unkompliziert angepasst und optimiert werden. Es handelt sich um eine Branchenlösung, konfiguriert für die Bereiche Retailer, Milch/Frische, Logistikdienstleister und Tiefkühllogistik. Das System ist vielfach erprobt und in der Praxis bestens bewährt. Wamas P ist ein Kommissionier- und Staplerleitsystem. Die Effizienz eines Lager- und Kommissioniersystems wird nicht allein durch die verwaltende Umgebung bestimmt. Der Durchsatz und die Produktivität hängen stark von der Steuerung der logistischen Prozesse ab. Wamas P integriert alle Module, die der optimierten und beleglosen Auftragsbearbeitung im Lager dienen.

Blechbearbeitung auf allen Produktionsstufen
Die unima ag bietet Dienstleistungen in aller Produktionsstufen der Blechbearbeitung an. Dazu gehört die Flachbearbeitung durch Stanzen und Lasern, Verformen durch Abkanten, Verbinden durch Schweissen, Veredeln durch Oberflächenbehandlung sowie das Konfektionieren. Angeboten werden auch individuelle Büro-, Lager- und Betriebseinrichtungen. An Edelstahlprodukten sind Industrieschränke, Objektmöbel, Magnetwände und Sonderanfertigungen in allen Formen erhältlich. 

Schnelle Identifikation von Paketen und Grossbriefen
Logistikzentren setzen hohe Anforderungen an automatische Identifikationssysteme. Alle verteil- und entgeltrelevanten Daten müssen automatisch erkannt werden. Ferner muss jederzeit nachvollziehbar sein, an welcher Station der Logistikkette sich ein Paket befindet. Mit «Vipac» steht eine Lösung zur Verfügung, die mit kamerabasierter Identifikationstechnologie arbeitet. Neben Barcodes sucht und liest dieses von Vitronic Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH angebotene System 2D-Codes und Adressinformationen wie Postleitzahl, Ort und Strasse auf Paketen, Grossbriefen oder Briefen automatisch. Um eine fast hundertprozentige Identifikationsrate zu gewährleisten, werden ausgereifte Leseverfahren zusätzlich durch Videocodiertechnik unterstützt. Mehrseitenlesesysteme lassen auch fördertechnische Konzepte zu, bei denen sich die Nutzinformation nicht auf einer definierten Seite des Pakets befindet. Zusätzlich wird das Volumen und das Gewicht ermittelt und dem Paket zugeordnet. Geschwindigkeiten von bis zu drei Metern pro Sekunde (180 m/Min.) sind derzeit realisierbar. Um diese hohe Datenrate zu bewältigen, setzt man eine leistungsfähige Software ein. Möglich wurden solche neuen Materialflusskonzepte durch die schnellen Autofokus-Zeilenkameras, die mit einer Auflösung von bis zu 8'000 Bildpunkten pro Zeile über ein Glasfaserkabel 2D-Bilder mit 20'000 Zeilen pro Sekunde in den Rechnerspeicher des PCs übertragen. Die gesamte Kommunikation zwischen Sensorik und Auswerteeinheit wird über dieses Glasfaserkabel realisiert. Damit kann die Aufnahmesensorik und Auswerteeinheit Distanzen von mehr als 500 m ohne Informationsverlust überbrücken.

Sicherheitslichtgitter
Die Sicherheitslichtgitter der Kategorie 4 von wenglor sensoric AG sind für den Finger- oder Handschutz einsetzbar. Neben den Standardfunktionen Blanking, Wiederanlaufsperre sowie Schützkontrolle stehen eine Vielfalt von Zusatzfunktionen zur Verfügung. Funktionen wie Fix Blanking, Floating Blanking, reduzierte Auflösung oder Kaskadierung gewährleisten die Lösung vielfältigster Automatisierungsaufgaben im Sicherheitsbereich. Auch diese neuen Sicherheitslichtgitter arbeiten mit Rotlicht, wodurch sie einfach ausgerichtet werden können. Bequem sind sie an Hightech-Arbeitsplätzen einsetzbar, da sie mit einem PC kommunizieren können. Mutingeinheit, Relaisnachschalteinheit und ein Netzteil sind als Zubehör lieferbar.

Wondercube mit herausragenden Funktionsprinzipien
Dieser Sensor von wenglor sensoric AG ist universell einsetzbar und bietet besondere Merkmale. Der Sensor ist in fünf Richtungen drehbar. Zudem ist der Schaltzustand in jeder Stellung des Sensors bequem sichtbar, da zwei Gehäuseecken des Sensors mit einer Schaltzustandsanzeige versehen sind. Bei allen Funktionsprinzipien der optoelektronischen Sensoren stehen ein PNP Schaltausgang sowie eine Verschmutzungsmeldung zur Verfügung. Über die RS-232 Schnittstelle können sowohl alle Funktionen des Sensors aktiviert als auch Ergebnisse erfasst werden. Alle optischen Sensoren sind mit Teach-In-Technologie ausgestattet. Der Teach-Vorgang kann auch extern oder über die Schnittstelle ausgelöst werden. Es stehen unterschiedliche Teach-Modi zur Verfügung wie Normal-Teachen, Minimal-Teachen, Vordergrund- und Hintergrund-Teachen. Die induktiven Näherungsschalter zeichnen sich durch hohe Schaltabstände aus, 20 mm bei bündigen und 35 mm bei nicht bündigen. Zu erwähnen ist auch der induktive Näherungsschalter mit Korrekturfaktor 1 (schweissfest). Dieser Sensor ist aufgrund seiner Teflonbeschichtung der aktiven Fläche in nahezu jeder Industrieumgebung einsetzbar. Magnetfelder beeinflussen seine Funktion nicht. Aufgrund des Korrekturfaktors 1 ergeben unterschiedliche Bedämpfungsmaterialien denselben Schaltabstand. Die hohen Schaltabstände bei nicht bündigen Typen zeichnen diese Sensoren aus.